wie ist das mit dem Lesen?

Kostenlos: 5 Übungen gegen Stottern

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  • Hallo!


    Mein Sohn (7) stottert seit einiger Zeit. Mir ist aufgefallen das er aber normal und flüssig lesen kann. Ist das normal?


    Angefangen hat es eigentlich mit ca. 4 Jahren. Unter den Nachbarskindern war ein Mädchen welches immer hüpfte wenn sie was wollte. Mein Sohn begann auch zu hüpfen wenn er was wollte und wir sagten zu ihm, mach das nicht, sonst wirst du irgendwann stottern und kannst dann nicht mehr aufhören. Und genau so kam es dann auch. Ihn selbst stört es eigentlich wenig. Er besucht die Logopädie aber ich hab den Eindruck seitdem wird es schlimmer. Er scheint in Druck zu sein etwas genau ausdrücken zu wollen, dabei kommen die Gedanken....was sage ich zuerst, was zum Schluss...durcheinander und so stottert er dann. Auch hat er stark dieses "Ich, ich, ich" von früher als er immer hüpfte um etwas zu bekommen, noch sehr stark.


    Ich frag mich, ist er in echter Stotterer?


    Liebe Grüße
    Katja

  • Ich kenn mich zwar wenig mit der psyche aus, aber ich würde sagen: bei den meisten verschwindet das stottern im kindesalter eben so schnell, wie es gekommen ist. versuch nicht immer, ihn auf sein stottern hinzuweisen oder so. er ist ein kind, lass ihn auch ein kind sein: sorglos rumhüpfen, so viel er will, oder? :)


  • Wieso um alles in der Welt interessieren wir uns nur so hingebungsvoll und total für das Stottern und nicht für das Redenkönnen und die Kräfte, die wir dafür haben???
    Da spekulieren wir darauf, dass sich das schon im Laufe der Jahre verlieren wird. Ja, würden wir denn auch dem Körper nichts zu essen geben und darauf spekulieren, dass das schon irgendwie wieder werden wird, wenn er vor Hunger ins Schwanken gerät und zusammenzubrechen droht?
    Warum nur ignorieren wir die Kräfte von Seele und Geiste so systematisch und lassen sie hungern?
    Wenn wir dann schon erleben, wie erfolgreich wir ein Problem herbeiSUGGERIEREN können, warum lernen wir dann nicht endlich SUGGESTION genau, um es ebenso einfach und wirkungsvoll wieder wegzaubern zu können? Wollen wir ein Leben lang Zauberlehrlinge mit verdrängtem Schuldkomplex bleiben?
    Für die neue Ich-kann-Schule habe ich die letzten 35 Jahre die Wirkung von Suggestion & Autosuggestion untersucht. Es wäre ein Leichtes, etwa nach Lektüre von COUÉs kleinem Buch über AUTOSUGGESTION, die Entwicklung in die neue Bahnen zu lenken. Die (dort auch kurz angerissene) Schlafsuggestion ist eine ideale Schnellhilfe. Im Coué Brief 9 finden sich Beispiele dazu.
    Zur Logopädie habt Ihr ihn auf dem verkehrten Gleis einfach nur weitergeschoben, drum kann es dort nicht andersd weitergehen, solange niemand für neue Weichenstellung sorgt. Natürlich "stört" ihn das alles wenig, es ist ja immer noch Eure und nicht seine Sache. IHR selbst habt ja alle noch dieselbe Einstellung udn Ausstrahlung - von was soll da was anders werden?
    Ihr seid SENDER und wenn Ihr Euer Sendeprogramm ändert, bekommt Ihr eine andere Resonanz und Wirkung.
    Ändert Euch und Eure Wirkung auf ihn! Denkt die Lösung statt des Problems, dann strahlt statt des Problems dauernd die Lösung zu ihm!
    Guten Erfolg!
    Franz Josef Neffe

  • Erst verbraucht man seine Kräfte für das Stottern und dann soll man sie noch weiter damit erschöpfen, das Stottern zu stoppen???????
    Wollt Ihr nicht endlich mal etwas von Eurer Lebensenergie Euren Sprech- und Lebenskräften gönnen und zukommen lassen?
    Ich grüße Eure Sprechtalente herzlich.
    Franz Josef Neffe

  • Hmm, ... Dein Satz hat schon beinahe politische Dimenstionen. Ich persönlich tendiere auch in diese Richtung. Wobei ich eine Disposition zu organischen respektive genetischen Ursachen nicht völlig ausschließen kann. Mir spukt bei solchen Überlegungen stets meine eigene Kindheit durch den Kopf. Ein Satz meiner Mutter ist mir dabei besonders in Erinnerung geblieben: " Man muss sich ja schämen, wenn Du den Mund aufmachst!" Das war von ihr nur auf mein damilig beginnendes Stottern bezogen, sondern auf meine ihrer Meinung nach vorlaute und manchmal alberne Verhaltensweise.

  • Hans :


    au mann das ist hart, so etwas von der eigenen Mutter zu hören!! *kopfhoch*
    Komisch, dass man sich genau an diese Schlüsselerlebnisse aus der Kindheit erinnert, die einem Narben verpasst haben.


    Bei mir war das ähnlich.
    Man muss aufpassen, dass man nicht verbittert, oder sich von anderen Minderwertigkeitskomplexe aufdrücken lässt.
    Im Umkehrschluss --ich kann jetzt nur von mir ausgehen--leb ich von positivem Feedback seitens meiner Mitmenschen um mich herum...
    Anstatt mir selbst gutes zu tun!
    Das ist wichtig!
    Raus aus der Mühle---wir sind wertvoll...überlegen, welche wunderbaren Seiten wir haben--uns wertvoll fühlen, aus uns selbst heraus.


    Dann gelingt es auch, besser zu sprechen..
    Leichter gesagt als getan..ich versuche es zumindest...manchmal gelingt es mir...
    Harter Weg



    LG
    Lotusblüte

  • Hans :


    ach ja wegen einer genetischen Stotterveranlagung:
    Da glaub ich nicht dran!


    Hab es selbst erlebt, dass ich EIN UND DASSELBE Wort einmal rausbrachte und dann wieder nicht!


    Für mich ist das Stottern ein rein psychisches Problem...


    LG
    Lotusblüte

  • @ Katja:


    sorry, aber das Lesen deines Beitrags hat mich so richtig verärgert.


    Was man Kindern nicht alles sagt: mach das nicht, sonst bleibt das so...mach jenes nicht...


    dein kind scheint ziemlich sensibel zu sein..


    wie schon gesagt wurde, meistens vergeht das Stottern wieder..aber wenn man soviel Augenmerk darauf legt..aufs Reden, aufs Stottern....Logopäden usw...das erzeugt bei ihm Druck...kein Wunder, dass er jetzt schlechter redet
    *Murphys Law*


    Lass es locker angehen..
    zeig deinem Kind einfach, gerade wenn es mal schlecht spricht, dass du es liebst...



    LG
    Lotusblüte

  • Zitat

    Original von Hamschta
    vielleicht ist das problem, dass wir nicht als stotterer geboren werden, sonder zu stotterern gemacht werden- von der gesellschaft. könnte sein oder total abwegig?


    Das ist eine wichtige Beobachtung. Sie zeigt Dir, dass andere mehr Macht über Dich und Deine Kräfte erlangen können, wenn DU nicht lernst, mit Deinen Kräften besser umzugehen als sie und mit ihnen EINS zu werden.
    Als Ich-kann-Schule-Lehrer habe ich stets darauf hingewiesen, dass unsere ErZIEHung mit DRUCK de facto ErDRÜCKung ist. Indem man von anderen wie ein Feind behandelt wird, lernt man von ihnen auch, sich selbst als Feind zu behandeln: Man gibt sich Mühe - und bekommt sie. Man strengt sich an - und er schöpft damit seine Kräfte. Man überwindet sich - und ist dann von sich selbst überwunden.
    Die Lebensaufgabe lautet daher ebenso einfach wie wirksam: Höre auf, Dich als Feind zu behandeln" Werde der beste Freund aller Deiner Kräfte und Talente, besonders der geschwächten! Stärke und pflege und liebe Deine Kräfte, damit sie gerne alles für Dich tun können!
    Guten Erfolg!
    Franz Josef Neffe