Mein Sohn 2 Jahre stottert plötzlich ?!?! M

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  • Hallo, ich heiße Beate und bin 37 Jahre alt und hoffe hier auf ein paar Tipps und Ratschläge! Mein Sohn zwei hat bis vor ca. 12 Wochen einwandfrei gesprochen, dann fing er an in Stresssituationen zu stottern. Mittlerweile ist es leider auch in Ruhe eher selten das er ohne stottern spricht. Mir macht das Angst und ich weiß nicht wirklich damit um zugehen. Wer kann mir helfen??? Wie muss ich mich verhalten?????? Bin dankbar über jeden Tipp..

  • Liebe Beate,


    verzeih mir bitte, dass ich aus zeitlichen Gründen seit Anfang August nicht mehr ins Forum geschaut habe. Deinen Beitrag habe ich erst jetzt gesehen und freigeschaltet.


    Ich hatte eine ähnlich Situation mit meinem Sohn. Die Geschichte dazu kann Dir vielleicht Perspektiven aufzeigen. Hier kannst Du sie lesen.


    Ich hoffe, Du kannst damit etwas anfangen und es hilft Euch weiter. Du kannst mich gerne kontaktieren, wenn Du weitere Fragen hast oder Anregungen brauchst.


    Ich wünsche Dir und Deinem Sohn das Beste.


    Liebe Grüße


    Hans

  • Hans hat dir ja schon ein feines praktisches beispiel gegeben.
    Lass mich deine Aufmerksamkeit noch gezielt auf unsere Wirkung lenken.
    Wenn uns an Kindern etwas auffällt, werden wir gewöhnlich unruhig.
    Dann strahlen wir die Unruhe aus und machen eine prima Atmosphäre für Unruhe.
    Wenn wir uns Sorgen machen - es fällt uns gar nicht auf - machen wir dadurch anderen auch Sorgen.
    Mutter und Kind sind stets direkt verbunden; beide sind SENDER und Empfänger.
    Leider haben wir nicht gelernt, unser SENDEPROGRAMM und unsere Ausstrahlung regelmäßig zu prüfen und zu optimieren.
    Ich habe diese "suggestiven Wirkungen" in der Pädagogik jahrzehntelang untersucht und dabei entdeckt, wie - unbewusst - Probleme ständig beachtet, gepflegt, gestärkt und dadurch zum WACHSEN gebracht werden, während dahinter steckenden Kräfte & Talente übersehen, vergessen, missachtet und verhungern gelassen werden.
    Welches Problem auch immer auftaucht, das Beste und Wirksamste,was wir immer tun können, ist, sofort an eine Lösung des Problems zu glauben, den Kräften, die dafür zuständig sind, den Rücken zu stärken indem wir sie bestärken. Das ergibt dann eine ATMOSPHÄRE für Wachstum, während Befürchtungen und Sorgen eine Atmosphäre für Rückzug und Schrumpfung erzeugen.
    Ich hatte als Lehrer gerade in der Sonderschule (dabei war ich auch als Sprachtherapeut unterwegs) ganz ausgezeichnete Ergebnisse immer dann, wenn ich unumstößlich an die Talente der Kinder glaubte und für sie eintrat, an die sonst keiner mehr glaubte. Oft habe ich erlebt, dass die Kinder mit diesen Talenten - so gestärkt - die Schwierigkeiten gut bewältigten und danach mehr Lebenserfahrung hatten als die anderen. Schwierigkeiten werden uns vom Leben immer als Training geschickt. Das zeigt mir, dass das Leben auch mit Euch noch Wichtiges vorhat.
    Wenn du mehr dazu aus meinen Erfahrungen lesen möchtest, kannst du einfach meinen Namen in die verschiedenen Suchmaschinen schreiben.
    Ich freue mich auf Euren Erfolg.
    Franz Josef Neffe