Heilbar oder nicht?

Kostenlos: 5 Übungen gegen Stottern

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  • Ich kenn viele Leute, die vollständig geheilt sind.
    Interessant sind die dann die alten Video- Aufnahmen mit Stottern. Kaum zu glauben.
    Ich hüte mich grundsätzlich vor Pauschalisierungen (und vor Pauschal- Reisen :kotz:). In Bezug auf Stottern ganz besonders. Beim einen gehts Stottern vollständig weg - beim anderen nicht - bei einem dauerts länger - beim anderen gehts ruckzuck. Ein verbessern des Sprechens ist nach meiner Meinung und Erfahrung immer möglich.

  • eine sehr starke Verbesserung des Stotterns ist in jedem Alter jederzeit möglich, sogar soweit, das ein Nicht-Stotterer dich nicht für einen stotternden Menschen halten würde.


    Als Erwachsener wirst du dein Stottern niemals zu 100 % loswerden.

  • du kannst einem ja mut machen!!!


    Mal im ernst, klar kann man es verbessern und mit dem 100%ig ablegen ist dann haltso.
    Ich sage nur, üben üben üben und sich nicht verstecken. Ein gutes selbstbewustsein ist meiner meinung nach die halbe miete.

  • Jeder ist der Chef seiner Kräfte und Talente. Mit dem, was sie mit Dir machen, zeigen sie Dir, wie weit Du sie und Dich beachtet, verstanden und gut gehandelt hast.
    Deine Sprechtalente stottern ja nicht zum Spaß: Schließlich müssen sie dabei immer DICH aushalten mit all dem Schrott, den Du Dir dabei denkst, den Du fühlst und ständig wiederholst. Da machen sie konsequenterweise einfach mit, damit Du irgendwann doch mal genau zur Kenntnis nimmst, was DU da immer mit Dir machst. Es gibt kein Stottern, das nicht verursacht wird, und es ist unsere Lebensaufgabe, zu lernen, die Bedingungen für das Leben aus uns heraus zu ändern. Bei meinen Recherchen für die Ich-kann-Schule ist mir aufgefallen, dass die Erfolgschancen in dem Maße steigen, wie der Betroffene bereit ist, Verantwortung für sich zu übernehmen und seinen in Not geratenen Kräften Antwort persönlich zu geben. Ein innerer Dialog ist unerlässlich, um die Not zu wenden, und er sollte nicht bloß technische sondern persönliche Qualität haben. Stottern ist im Kern ein Problem wie jedes andere, und es wird vom Leben nur zu dem einen Zweck gestellt, dass es gelöst wird.
    Kompetent etwas dazu sagen kann, wer seine ersten zwei Probleme konkret gelöst hat. Nach der zweiten Lösung, wird es klar, dass Lösung kein Zufall ist sondern gesetzmäßig erfolgt - auch bei noch größeren Problemen. Ich wünsche guten Erfolg, er ist möglich.
    Franz Josef Neffe

  • Hallo allerseits!


    Erstmal danke für die Beiträge, ganz besonderen Dank an f.j.neffe für seine motivierende Worte:)


    Erstmal will ich was von mir erzählen bevor ich meine Meinung schreibe,
    ich Stottere seit meinem sechsten Lebensjahr, und
    und es wäre untertrieben zu sagen das mich mein Stottern gestört hat.. nein ich habe richtig darunter gelitten.
    Das Stottern hat immer schon mein Lebensfreiheit beschränkt, jeder Stotternde weis, kennt auch die Angst vom Sprechen in der Gemeinschaft, den Druck im Hals bei einer Blockade oder wenn man nicht das aussprechen kann, was auf dem Herzen liegt...
    Es ist eine riesen Last die sich auf dem rücken breit macht, und mit zunehmenden Alter verschlimmert sich die Alles...


    Aber ich kann nicht für alle Sprechen.. es gibt welche
    die sich damit abgefunden haben, und welche die noch immer dagegen ankämpfen..
    solche Stotternden will ich Mut machen und HOFFNUNG geben, lasst euch nicht einreden dass man sich damit abfinden muss und das Stottern als Teil seines Lebens anerkennen soll.
    Jeder entscheidet für sich selber was im Rahmen seiner möglichen liegt, ja ich denke das jeder, der es wirklich will, es tatsächtlich schaffen kann.
    Jedoch muss man nicht das Ziel verfolgen das Stottern zu bekämpfen sondern eher Lösungsstrategien entwickeln wie man das Stottern auf Null verringern kann...

  • was genau meinst du?
    Akzeptieren und sich damit abfinden sind zweierlei dinge.
    Vergleiche das mit nem rollstuhlfahrer. Sitzt er zuhaus rumuns schaut die wand an?
    Oder macht er leistungssport und macht das beste draus?


    Ich finde mich mit meinem stottern nicht ab! Zumindest zu 85%.
    Jeder hat mal phasen wo er ganz unten ist, aber ich rappel mich immer wieder auf und kämpfe!!!
    Sorry, BIN WIEDER VOM THEMA ABGEKOMMEN!!!
    Aber das ist mir scheiß egal ;-)

  • Ja, Hamschta, jeder ist (nicht fürs Stottern aber) für seine Sprech- und alle anderen Talente verantwortlich. Niemand kann und wird Dir die Verantwortung für die Kräfte abnehmen, mit denen DU begabt bist und die in Dir ruhen, ndamit Du sie ent-deckst, ent-faltest, hervorrufst, stärkst, pflegst und mit ihnen Dein Leben bgewältigst.
    Und selbstverständlich hat jeder die Heilung selbst in der Hand. Wer denn sonst???
    Émile Coué ist mir u.a. deswegen so sympatisch, weil er in diesem entscheidenden Punkt immer so deutlich wie sonst keiner die Wahrheit gesagt hat: "Wenn ich Sie in dem Irrtum lasse, dass ich es bin, der Sie gesund macht, dann mindere ich Ihre Persönlichkeit."
    Wenn Du selbst denkst, dass DU es nicht kannst, dannschwächst Du damit zugleich Deine Kräfte und dann nehmen Deine Probleme zu. Wenn Du Dir Deine Entwicklung einmal genau anschaust, kannst Du diesen Zusammenhang nicht übersehen.
    Umgekehrt heißt dies ganz praktisch: Wenn Du "Ich kann" denkst, stärkst Du Deine Kräfte.
    Die Frage, ob ich stottere, tut für die Lösung des Problems überhaupt nichts zur Sache. Man muss die Lösung verstehen und nicht das Problem, wenn man es lösen will.
    Wer FREI SPRECHEN lernen will, sollte sich dafür klugerweise nichts ständig nur Partner suchen, die es nicht können. Du würdest ja auch nicht in einen Englischkurs gehen, wo die Lehrerin kein Wort Englisch kann.
    Frei sprechen kannst Du ganz sicher. Pflege Deine Talente dafür, stärke sie, stell Dich auf ihre Seite und bleibe ihnen - vor allem in Schwierigkeiten - treu.
    Nicht mit dem Stottern sollte man sich abfinden sondern mit seinen Talenten!
    Ich freue mich auf Deinen Erfolg.
    Franz Josef Neffe

  • Kann man es nun heilen ?
    Wenn ja, wie ?


    Das Problem ist ja immer.
    Man denkt erst das Wort. Dann überlegt man, ob man das sagen kann,
    wenn nicht, dann sucht man ein anderes.
    Dann spricht man es aus.
    Wenns klappt, ist gut, wenn nicht, ist Mist.
    Das ist anstrengend, finde ich.


    Gruss Sinthoras

  • Es gibt die Möglichkeit, diesen Gedankenprozess zu beeinflussen und somit nicht mehr so zwingend daran zu denken, dass man das Wort nicht aussprechen kann. Durch Übung macht man sich diesen "Abwehrmechanismus" dann zur Gewohnheit und kann dadurch allgemein flüssiger sprechen. Es dauert jedoch eine Weile, bis man an diesen Punkt kommt. Heilung im Sinne von "jetzt sofort oder in ein paar Tagen für immer flüssig sprechen" kann nicht ausgeschlossen werden, ist aber nach meinen Erfahrungen selten der Fall.


    LG, Hans

  • Man muss aufhören ein Stotterer zu sein. Dann stottert man auch nicht mehr.


    Ganz einfach.


    Stotterer denken sehr oft ans stottern. Wo und wann man wie stark stottert.
    Wie kann man bei diesem denken nicht stottern?


    Und, mir kann keiner erzählen das Stottern nicht heilbar ist. Das glaub ich einfach keinem. Selbst Menschen, welche einen schweren Schlaganfall (jemand aus meinem Umfeld) hatten schaften es wieder gut sprechen zu können.
    Da ist es wohl für den "nur in bestimmten Situationen Stotterer" ein leichtes damit aufzuhören.


    Der Schlaganfallpatient ist halt kein Stotterer im Gegensatz zu manch anderen die im Forum immer wieder schreiben wie arm und hilflos sich nicht sind...