Beiträge von beech

Kostenlos: 5 Übungen gegen Stottern

Mit unseren erprobten Übungen lernst Du, Dein Stottern zu reduzieren – kostenlos und von zuhause.

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    Übertrag aus dem alten Forum:
    phiphiphilip schrieb:


    Ich möchte ja die herkömmlichen Methoden, mit denen man Versucht Stottern zu heilen, ja nicht komplett für sinnlos erklären, muss aber sagen, dass ich mein Stottern an nur einem Tag, mit diesem kleinen Gerät, das einem Hörgerät sehr ähnlich sieht, geheilt habe. Ich bin jetzt 16 und schon von Kleinauf war ich Stotterer und mit zunehmendem Alter machte mir das Stottern immer größere Probleme. Als ich ´97 bei Verwandten in den USA war erfuhr ich von einer Therapeutin in Los Angeles, die den Fluency Master einsetzte. Schon mein Cousin, der noch viel schlimmer stotterte als ich wurde von ihr, zwar nicht mit dem Fluency Master, doch mit anderen Methoden komplett geheilt. Wir informierten uns noch ein wenig über dieses Gerät und entschieden uns dann relativ schnell, einen Tag nach Los Angeles zu fliegen um den Fluency master bei mir anzupassen, und mir beizubringen, wie er zu handhaben ist. Das Gerät, es sieht wie schon erwähnt aus wie ein Hörgerät, funktioniert nach einem sehr einfachen Prinzip. Ein kleines Mikrofon nimmt die Stimme des Stotterers an einer Stelle zwischen Unterkiefer und Ohr ab. Der Stotterer hört in seinem Ohr nun, genau, was ehr sagt. Hierdurch entsteht ein Zuhöreffekt, der Stotterpatient, hört sich selber zu, spricht somit langsamer und stottert nicht mehr. Ninzu kommen noch ein paar Übungen zum langsamen und flüssigen Sprechen. Morgens stotternd hin und abends "geheilt wieder zurück. Für alle die weitere Infos haben möcheten mailt mir einfach oder besucht mal http://www.stutteringcontrol.com .

    Hallo ruedle,


    bei dem Eröffnungsgruß und deinem Bild fällt mir als Begrüßung eigentlich nur "Hallo Rüde" ein, hoffentlich wird dies jetzt nicht wegeditiert, weil es gegen die Netiquette verstösst.


    Ich bin wohl der einzige in diesem Forum, der eine erfolgreiche Van-Riper-Schulung hinter sich hat. Das alles ist viel zu komplex um in einigen wenigen Mail-Sätzen abzuhandeln. Falls Du wirkliches Interesse hast, kontaktiere mich unter Tel: 069-451107. Ansonsten ist alles unter den vorhergehenden Mails gesagt.


    Gruß Dieter

    Hallo, ruedle!


    Welcome to the bright site of live.


    Dieter hat eine Therapie nach Van-Riper gemacht. Er kann Dir vielleicht weiter helfen. Du findest ihn in der Mitgliederliste und kannst ihn über die Board(Forum)funktionen kontakten.


    Im Stotterer-Training gibt´s Elemente, die mit der Desensibilisierungsphase nach VR vergleichbar sind. Auch hier muss man lernen, sich mit seinem Stottern auseinanderzusetzen. Ich würde diese Arbeit im Stotterer-Training allerdings als Achsamkeits- und Herausforderungsübungen bezeichnen.


    Eine Mailingliste zum Thema Stottern findest Du auf der Seite der Stotterer-Selbsthilfe www.bvss.de. Wenn Du weitere Fragen hast, frag nur.


    Liebe Grüße
    Hans

    hallo aber auch!
    bin hier nigel-nagel-neu und hab noch keinen plan von dem ganzen hier
    :)


    ich würde hier gerne mit ein paar menschen über die van-riper-therapie und speziell über ihre erfahrungen in sachen desensibilisierungsphase sprechen... weil die jetzt in meiner therapie ansteht.
    gibt es hierfür spezielle mailinglisten oder so?


    sollte dies hier jemand lesen, der diese frage mit "ja" beantworten kann, wäre ich sehr dankbar, wenn ich tipps per mail kriegen könnte, weil ich nich weiss, wie oft ich hier vorbeischauen kann..


    meine adresse lautet:
    derruedle@gmx.de


    danke im vorraus!
    würde mich freun, wenn man hier mal zu ner gepflegten kommunuikation kommen könnte.. kann ja nie schaden
    :)


    bis dann
    der rüdle

    Lieber Dieter!


    Die Desensibilisierungsphase könnte insofern Parallelen aufzeigen, als dass man der Wahrheit einfach ins Gesicht schauen muss: bei der Desensibilisierung wird du über dein Stottern mit der Außenwelt konfrontiert, bei den Mental- und Meditationstechniken schaust du dir ebenso "gnadenlos" :) an, was in deinem Inneren passiert.


    In jedem Falle können solche Techniken die verschiedensten Therapieansätze in hohem Maße unterstützen. Es ist nur eigenartig, dass nur wenige Therapeuten diese Möglichkeiten nutzen und an ihre Klienten weitergeben.


    Nun denn, sind wir einfach aktiv und gehen mit gutem Beispiel voraus. Alles Gute!


    Hans

    Übertrag aus dem alten Forum:
    Dieter schrieb:


    Hallo Alle zusammen,


    ich habe vor 2-3 Jahren sehr erfolgreich eine Van-Riper-Therapie abgeschlossen. Seitdem werden sehr lange flüssige Phasen unterbrochen mit Ansätzen von Stotterblocks, aus denen ich mich durch die erlernten Pull-Outs in den allermeisten Fällen erfolgreich herausziehen kann. Näheres über die Van-Riper-Technik unter www.andreasstarke.de.


    Im Februar diesn Jahres durfte ich schnupperweise an einem Seminar von Hans Liebelt teilnehmen und verschiedene Mentaltechniken kennenlernen. Mein Eindruck war überwältigend. Parallelen zog ich mit der zweiten Phase der
    Van-Riper-Therapie, der Desensibilisierungsphase.


    Seitdem stelle ich mir oft die Frage, um wieviel die Van-Riper-Therapie, ja sogar jede andere Stottertherapie erfolgreicher wäre, wenn man mehr von diesen Mentaltechniken einbringen würde.


    Gruß Dieter

    Dr. Germek (in spe) rät: Kleben bleiben!


    Hi Daniel!


    Schön, dass Du Dich an diesem Forum beteiligst! Ich glaube, dass Du gerade eine Erfahrung machst, die für alle wichtig ist, die etwas schaffen wollen: die Erfahrung, dass man viel arbeiten muss, um sein Ziel zu erreichen.


    Ich habe Dir in der Woche in Wildberg viel von "spontaner Flüssigkeit" erzählt. Du und ich haben das "Problem", dass das Sprechen manchmal auch dann fließend laufen kann, wenn wir keine Technik einsetzen. Wir denken dann leider viel zu oft, dass es so bleiben wird - und müssen dann feststellen, dass sich spontan fließendes Sprechen nicht konservieren lässt. Leider ist das so!


    Die einzige Möglichkeit, unseren Körper davon zu überzeugen, dass das fließende Sprechen die Regel ist, ist, dass wir ihn tatsächlich davon überzeugen - und nicht so komische Deals mit ihm ausmachen, dass er morgen wieder stottern darf, wenn wir denn heute wenigstens fließend sprechen können. Das fließende Sprechen ist keine Fertigsuppe! Es ist eher so etwas wie eine Internet-Standleitung, in die man sich immer wieder bewusst einwählen muss, so lange, bis man ständig online ist.


    Mein Sihing Dom hat mir gestern noch eine gelatscht, weil ich was falsch gemacht habe, und gesagt: "Ihr sollt Euch nicht immer meine Fehler abgucken!" Das möchte ich Dir weitergeben: ich selbst rede auch noch viel zu oft viel zu spontan fließend - und wenn es dann darauf ankommt, dass ich fließend spreche, tja, dann puste ich bei "Guten Tag, Germek mein Name..." wieder in den Hörer wie eine Dampflokomotive. Mach Du das nicht - bleibe kleben! Und zwar richtig!


    Nichts sollte in der nächsten Zeit wichtiger sein als Dein Zwerchfell!


    Und der andere Tipp, den ich an Dich habe, heißt: unterlasse solche Sätze wie "der Alltag hat mich schon jetzt wieder ein", "der Bindfaden, an dem ich mich gerade noch so festhalten kann", "ich denke, dasss es nicht mehr lange dauern wird, bis es wieder losgeht" etc.


    Das sind negative Sätze, die Dich nicht weiterbringen! Denke positiv! Wie sagt Hans immer so schön: "Bete, als hinge alles von Gott ab, und arbeite, als hinge alles von Dir ab!"


    Deswegen: atmen, atmen, atmen, positiv denken und ganz viele Stotterer-Trainings besuchen!! Dann schaffst Du das auch. Ist ja nur Stottern.


    Viel Glück und Energie,
    Sihing Björn.



    PS, an alle: ab Ende des Monats ist mein Buch "Endlich Fließt's!" bei www.active-books.de runterzuladen, und ich befehle Euch, das zu tun! Denn ich glaube, dass die Erkenntnisse in dem Buch sehr wichtig für Euch sein können!

    Hallo Daniel!


    Toll, dass Du diese Zeilen schreibst. Du strengst Dich an. Gut so. Du machst die Übungen. Sehr gut. Du merkst, dass sich alte Routinen wieder einschleichen. Genau richtig. Du gibst Dir keine Schuld daran, dass das so ist. Mehr als richtig, denn das ist die Wahrheit, die Realität. Es ist gut, diese Dinge zu sehen aber nicht zu verurteilen. Genauso machst Du es. Super! Jetzt kommt eine Zeit, in der Du wach bleiben oder besser, noch wacher werden musst.


    Du erinnerst Dich daran, wie wir oft abends im "Rauchertempel" saßen? Dort war immer wieder die Rede von den "Kleinigkeiten", die Du beim Sprechen "durchgehen lässt", und die sich in Deinem (unbewussten) Denken über Dich selbst verankern und so den Weg zum Ziel ein wenig verwischen und unklarer machen. Mach aus Stolpersteinen Meilensteine, geh wieder zurück zu den Basics, mach ein Spiel aus der Arbeit und bleib sehr wach dabei. Ein paar Tage reichen nicht aus, um aus Schönbronn eine Weltmetropole zu machen. Aber, wenn sich ein paar Jahrzehnte lang mit diesem Gedanken, diesem Ziel identifizieren würde, was geschähe dann? Schönbronn wüchse. Mit Sicherheit.


    Also, nicht jammern und nicht klammern (am Faden :)) sondern ganz bewusst die richtigen Schritte tun. Du hast Zeit. Wer drängt Dich denn? Freu Dich an den Erfolgen, an Deinem überragenden Selbstwertgefühl, denn auch diese Dinge sind Realität. Genieße sie! Ein altes Sprichwort sagt: Auch die längste Reise fängt mit dem ersten Schritt an und solange Du das Ziel nicht erreicht hast, folgt Schritt auf Schritt.


    Ich hab übrigens auch Telefon . Also, bevor der "Faden" reißt, bimmel einfach mal an. Ich freue mich über Dich, denn Du bist offen. Bleib so. Also, bis dann!


    Hans


    Tipp: Meditieren. Immer! - Blocks korrigieren. Immer! Noch besser: Gut vorbereiten, dann kannst Du Dir das Korrigieren sparen! Lass Dir Zeit! Du hast Deine großen Erfolge innerhalb einer Woche nicht zufällig erzielt! Weg nicht frei, bleib kleben!

    War bei mir genauso!!!
    Ich habe zwar noch nie gestottert, habe aber an einem Meditationsseminar teilgenommen und bei mir war es auch so, dass nach einigen Tagen (meiner Meinung nach) alles den Bach runterging, aber ich habe einfach nur so gelebt wie vor dem Seminar auch und das war FALSCH!!!
    Nach solch einem Seminar hat man halt höhere ansprüche an sich, weil mann weiss, dass man mehr leisten kann, aber wenn man sich die Sachen aus dem Seminar und Hans' Worte in Errinerung ruft wird alles wieder besser!!!

    Übertrag aus dem alten Forum:
    Daniel schrieb:


    Mitlerweile muß ich ehrlich zugeben, dass der Alltag mich eingeholt hat. Es ist zwar erst der 4 Tag nach meinem Seminar, aber ich merke die nachlassende Konzentration schon jetzt. Es ist nicht so dass ich alles vergessen hätte was ich da gelernt habe. Ich mache noch täglich meine Atemübungen. Auch mit dem Streifen ( wie Hans so gerne sagt). Alles in Allem kann ich mir keine Schuld geben. Oder mich verurteilen nichts getan zu haben, denn auch das Meditieren 2 mal pro Tag 20 min. hab ich nicht vergessen. Ich meine wirklich stottern tu ich nicht, aber ich verhasple mich zusehens mehr. Trotzdem lässt die „Wirkung“ nach. Ich halte mich z.Z. bloß noch mit einem überragendem Selbstbewusstsein und, wenn das auch nichts mehr hilft, mit „gut platzierten Atemübungen“, über Wasser. Trotzdem muß ich Hans und seiner „Truppe“ ein rießen Lob aussprechen. So lange habe ich seit ich denken kann, nicht mehr fließend sprechen können. Und das ist der Faden an dem ich mich z.Z. noch fest halten kann.
    Ich denke im August bin ich noch mal dabei.
    Bis dahin kämpfe ich weiter!
    Weg frei stoß vor!
    Euer Daniel!

    Hallo alle zusammen,


    auch ich habe erste Erfahrungen bei einem Seminar von Hans Liebelt gemacht. Auch ich bin mit sehr positiven Erfahrungen wieder nach Hause gefahren.
    Mit auf den Weg bekam ich noch ein paar Tipps:
    Vor allem, dass ich die Vipassana-Meditation mindestens zweimal täglich 20 Minuten machen sollte. Und das mindestens 3 Wochen.


    Das tat ich jedoch nicht.


    Jetzt muss ich feststellen, dass von diesen positiven Erlebnissen nicht mehr viel da ist. Der konkrete Alltag hat mich wieder gefesselt. Aber der Bereich "Mental- und Meditationstechniken" interessiert mich seitdem sehr. Ich versuche Infos über dieses Thema zu bekommen, nicht nur von einer Seite, um mir ein besseres Bild machen zu können.


    Was haltet ihr davon, wenn ich Texte zu diesem Thema ins Forum stelle zur allgemeinen Diskussion?


    Auch um mir selbst ein besseres Bild machen zu können. In meinem Bekanntenkreis habe ich keine Gelegenheit dazu.


    Zur Zeit habe ich einen Text im Auge zum Thema "Positives Denken und NLP". Ein sehr langer Text. Den EDV-technisch zu bearbeiten und vor allen auf die Kern-Sätze zu beschränken, das fordert mich schon


    Gruß Dieter

    Übertrag aus dem alten Forum:
    Christine Schmidt schrieb:


    Hallo,
    Ich stelle fest, dass ich dem Tempo des multimedialen Zeitalters immer noch nicht gewachsen bin. Längst geht es hier wieder um neue Fragen und Probleme, und doch will ich noch etwas über das letzte Meditationsseminar von Hans loswerden, meine ersten Erfahrungen mit Meditation.


    Ich habe nach einer Möglichkeit gesucht, mich gut und tief zu entspannen und zugleich nach Lösungsansätzen für meine inneren Konflikte, die ich mit mir herumschleppe. Völlig unerfahren in diesem Bereich dachte ich vielleicht kann ich durch Meditation irgendwie einen Anfang machen. Doch zu meiner Verbüffung musste ich feststellen: durch Meditation kann man so vieles zugleich erreichen. Es ist fantastisch! Ich bin aus diesem Wochenende nicht nur heiter und gelassen, sondern auch total erleichtert herausgekommen. Einen ganzen Berg Müll habe ich abladen, erst einmal hinter mir lassen können und enorm viel neue positive Energie gewonnen.


    Also ich denke nicht, dass innere Konflikte wirklich aufgearbeitet werden in der Meditation, aber sie werden berührt, können aufbrechen, sich entladen und in einem neuen Kontext, nämlich im Zusammenhang des gesamten Lebens gesehen werden und damit an niederschmetternder Dominanz verlieren. Es ist kein Rezept für meine aktuellen Probleme und inneren Grundkonflikte herausgekommen, aber die neue Sichtweise der Dinge und die neue, meine eigene Kraft, die ich spüre (ich hoffe, die hält noch eine Weile vor), geben mir Mut, neues auszuprobieren, über meine (selbsterrichteten) Grenzen zu gehen. Jetzt erhoffe ich mir, dass auf etwas verändertes Verhalten, etwas veränderte Ergebnisse erfolgen und ich dadurch langsam tatsächlich einen Veränderungsprozess in Gang setzen kann in Richtung auf ein Leben, wie ich es wirklich leben möchte.


    Dazu kommt noch meine Gruppenerfahrung. Ich hatte eigentlich überhaupt keine Lust auf gruppendynamische Prozesse an einem Wochenende auf dem Lande, an dem man keinen Freiraum hat, im Gegenteil rund um die Uhr mit völlig fremden Leuten zusammen ist. Sicher hatte ich Glück mit meiner Gruppe, alle waren sehr sehr nett (Liebe Grüsse und vielen Dank an Anja, Jan und Björn) und haben es mir leicht gemacht, mich wohlzufühlen. Aber ich glaube, auch die verschiedenen Meditationstechniken in der richtigen Auswahl und Zusammensetzung bieten dem einzelnen sowohl einen grossen Freiraum, in dem er sich selbst erleben kann, als auch die Möglichkeit zu intensiver Gruppenerfahrung, jenseits von gesellschaftlichen Mustern.


    Ja, ich glaube für´s erste reicht es mal. Es ist nicht ganz einfach in Worte zu fassen, was da passiert ist. Ich habe die Meditation als etwas sehr bereicherndes für mein Leben kennengelernt. Innerhalb kürzester Zeit konnte ich einfach viel für mich tun und kann nur jedem empfehlen, es einmal zu versuchen.


    Ach ja, wie vielleicht schon deutlich geworden ist, auf den richtigen Lehrer kommt es natürlich am allermeisten an. Vielen vielen Dank und herzliche Gruesse an Hans und Thomas.


    Viele Gruesse
    Christine

    Nachfolgend, was das NRW-Gesundheitsministerium dazu sagt:


    Ansagedienst des NRW-Gesundheitsministeriums: Die meisten Kinder stottern nur vorübergehend


    Das Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit: Stottern tritt überwiegend in der Kindheit auf, und in den meisten Fällen handelt es sich um ein vorübergehendes Problem. Bei einem Prozent der Bevölkerung entwickelt sich jedoch bis zur Pubertät ein chronisches Stottern, das sprachtherapeutisch behandelt werden sollte. Über Ursachen, Erscheinungsformen und Behandlungsmöglichkeiten des Stotterns informiert der telefonische Ansagedienst des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums.
    Etwa 80 Prozent aller Kinder stottern zeitweise, vier bis fünf Prozent über einen längeren Zeitraum. Oft neigen sensible oder leicht erregbare Mädchen und Jungen zu hastigem, überstürztem Sprechen. Wenn die Eltern jetzt Geduld und Gelassenheit zeigen, geht das Stottern in den meisten Fällen von alleine zurück.
    Für die Betroffenen ist das Schlimmste die Angst vor dem Stottern und vor mitleidigen, ablehnenden oder spöttischen Reaktionen. Viele stotternde Menschen ziehen sich daher zurück und vermeiden Situationen, bei denen sie befürchten, stottern zu müssen. Eltern sollten ihren stotternden Kindern viel liebevolle Aufmerksamkeit schenken, um ihr Selbstvertrauen zu stärken. Eltern sollten sich Zeit nehmen, dem Kind zuzuhören und ihm dabei das Gefühl geben, dass es nicht so schlimm ist, beim Sprechen ein mal hängen zu bleiben. Die Kinder sollten deshalb in einer ruhigen Atmosphäre ermuntert werden, von ihren Erlebnissen zu erzählen.
    Stotternde Kinder sollten auf keinen Fall ständig belehrt werden, langsamer zu sprechen oder erst mal tief Luft zu holen. Dadurch wird die Angst vor erneutem Stottern verstärkt, was zu weiteren Sprechhemmungen führt.
    Anhaltendes Stottern sollte behandelt werden. Zunächst sollte ein Kinderarzt oder ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt das Gehör und die Sprachentwicklung prüfen. Wenn chronisches Stottern festgestellt wird, ist eine individuelle sprachtherapeutische Behandlung angezeigt. Hierbei ist es hilfreich, wenn die Eltern durch eine begleitende Beratung einbezogen werden, denn wenn sie gelassen mit dem Stottern ihres Kindes umgehen können, wirkt sich dies günstig auf das Kind aus.
    Wie es zum Stottern kommt, ist bis heute weitgehend unbekannt. Es soll auf einer körperlichen Fehlfunktion bei der Verarbeitung von Nervensignalen für Sprache und Sprechen beruhen. Fest steht, dass das Stottern kein Zeichen mangelnder Intelligenz und auch keine psychische Störung ist.
    Weitere Informationen zum Thema Stottern bietet der telefonische Ansagedienst des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums vom 16. bis 30. Juni 2000 landesweit (ohne Vorwahl) unter der Rufnummer 01 15 02.


    Quelle: Pressemitteilung vom 15.Juni.2000


    Werner Schell (17.6.2000)

    Hi Ihr!


    Ich kann dazu sagen, dass mein Vater ein Stotterer ist. Ich weiß mittlerweile, dass das Kind in mir einst dachte, dass es stottern müsse, um geliebt zu werden. Ich bin sehr froh, mit meinem Vater darüber geredet zu haben, denn nun weiß ich, dass all das ein Missverständnis war, welches mir nicht bewusst gewesen ist.


    Ich glaube, dass es möglich ist, dass ein Kind eines stotternden Menschen ein solches Missverständnis erlebt, und zwar deswegen, weil der stotternde Mensch eben nicht möchte, dass das Kind auch stottert.


    Ich habe jetzt keine Muße, diese Theorie noch weiter auszuführen, daher seien hier zwei Bücher empfohlen:


    Thomas Harris: Ich bin O. K., Du bist O. K.
    Eric Berne: Was sagen Sie, nachdem Sie 'Guten Tag' gesagt haben?



    Ich finde, LouLou, dass ein so toller Mensch wie Du Kinder haben sollte, damit der Teil der Menschheit überlebt, der wachsam durchs Leben geht!


    Björn.

    Hallo, liebe LouLou,


    ich hab einen Artikel gefunden, der sich mit dem Thema befasst:


    Stottern kann vererbbar sein
    Dr. Ehud Yairi und sein Team in der Universität von Oillinois ist den Genetischen Ursachen auf der Spur. Unter anderem hat er festgestellt, dass es genetische Unterschiede zwischen Kinder gibt, die sich auf natürliche Art und Weise von dem sogenannten "Entwicklungsstottern" erholen und denjenigen, bei denen es zu einer chronischen Störung wird. Andere Genforscher meldeten als sensationelle Entdeckung die Identifizierung von drei Chromosomen, die für das Stottern zuständig sein sollen.


    Solche Beiträge sind, so meine ich, mit Vorsicht zu genießen. Der schlüssige Beweis für die Richtigkeit der Thesen ist noch nicht erbracht. Ob dies je gelingen wird ist fraglich.


    Hier noch ein Link zur ORF ON Science - Internetseite, wo noch mehr Infos bezüglich des Stottererns zu bekommen sind. http://science.orf.at/science/news/12191/


    Liebe Grüße
    Hans

    Übertrag aus dem alten Forum:
    LouLou schrieb:



    Hallo,


    ich interessiere mich für die Erfahrungen von stotternden Eltern (o. Elternteil) u. der Sprachentwicklung deren Kinder.
    Ist das Risiko höher, daß die Kinder von stotternden Eltern
    auch stottern als von fließendsprechenden Eltern?
    Ist es möglich, daß die Kinder sich das Sprechverhalten ab-
    schauen?
    Gibt es einen Unterschied für die Kinder, ob die Mutter o. der
    Vater stottert?
    In der Schwangerschaft hört das Kind die Stimme der Mutter
    schon im Mutterleib u. so auch ihr stottern.


    Es wäre schön, wenn möglichst viele Eltern über ihre
    Erfahrungen berichten.

    Hallo Dieter,


    hier ist eine Definition des Kundalini-Yoga:


    Was ist Kundalini-Yoga
    Kundalini-Yoga ist keine Religion oder Sekte! - Kundalini-Yoga ist eine Lebenshilfe für Jedermann! Es bringt Körper, Geist und Seele in Einklang. Kundalini-Yoga ist verwandt mit anderen Yogaformen wie Hatha Yoga. Es ist aber in vielen Übungen dynamischer, gerade weil es sich stark auf das Spüren der eigenen Lebensenergie richtet. Der Atem hat einen zentralen Stellenwert und wird praktisch während aller Übungenbewußt geführt. Auch Meditation, in sehr vielen Variationen, wird bei jeder Übungsreihe als energetisch notwendiger Ausgleich zu den Körperübungen und als Fortsetzung auf anderer Ebene benutzt. Kundalini-Yoga wurde Ende der 60-iger Jahre durch Yogi Bhajan aus Nord-Indien in den Westen gebracht. Im Moment gibt es in Deutschland ungefähr 150 aktive Kundalini Yogalehrer.


    Kundalini-Yoga Literatur
    "Kundalini-Yoga Handbuch" von Satya Singh erschienen im Heyne Ratgeber, zu beziehen in den meisten Buchhandlungen. Es gibt natürlich noch viel mehr zu empfehlen. Infos bei: 3H-Organisation Deutschland e.V., Breitenfelderstr. 8, 20251 Hamburg, Tel.+ Fax: +40 - 47 90 99.


    Im Internet: http://www.kundalini-yoga.de/

    Hallo Dieter!


    Aus einigen Kursen des VHS-Angebots kannst Du sicherlich Nutzen ziehen. Bach-Blüten z.B. halte ich für weniger geeignet. Für das beste Mentaltraining halte ich die Meditation (Zen z.B. benutzt Meditation) in Verbindung mit Zielsätzen, die ich, kurz nach dem Alphazustand in der Meditation, zur Strukturierung meines Denkens verinnerliche.


    Es sind die einfachen Dinge, die mich voranbringen. Z.B. das intervenieren (eingreifen) in diejenigen meiner Gedankenkaskaden, deren Gewohnheiten und Unsinnigkeit ich erkannt habe. Ein wohlwollendes Lächeln ... es ist das Gewohnte, das uns in den alten Verhaltensmustern gefangen hält ... ich denke, auch beim Stottern verhält es sich so ...


    Du hast doch die Vipasana im Schnupperkurs gelernt, mach sie einfach jeden Tag, so oft wie möglich. :)


    Die genaue Definition des Kundalini-Yoga muss ich Dir nachreichen. Erst mal so viel: Die Kundalini-Meditation ist eine moderne Technik, die in den 70er Jahren entwickelt wurde. Über die Bewegung in den ersten beiden Phasen wird deine Kundalini-Energie aktiviert. In Indien gilt diese Energie als die Lebens- oder Sexualenergie. In den beiden letzten Phasen wird die erweckte Kundalini in die oberen Chakren geführt und fördert so unsere innere Erkenntnisfähigkeit, entspannt uns, hilft uns uns so zu akzeptieren, wie wir sind.


    Bis später!
    Hans

    Übertrag aus dem alten Forum
    Dieter schrieb:


    Hallo ,


    Jetzt suche ich an meinem Heimatort, Frankfurt am Main, nach Anbietern von Mentaltechniken. Das Angebot ist schier überwältigend. Die Preise auch. Und jetzt richtig zu filtern. Das ist wohl die Kunst.


    Im Volkshochschulangebot, die Preise dementsprechend niedrig, finde ich Kurse über Kinesiologie, Bach-Blüten, Homöopathie, Naturheilverfahren, Ayurveda, Lachtherapie, Heilfasten, progressive Muskelrelaxation nach Jakobson, Autogenes Training, Qigong, Alexander-Technik, Yoga, Zen und ganz wenig über Meditation.


    Was soll ich tun? Was werde ich tun?


    Herzliche Dieter


    PS. Hans, was ist der Unterschied zwischen Kundalini-Yoga und Kundalini-Meditation