Was hat euch geholfen?

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  • Hallo Jana


    ich schau halt wenn ich unter Leuten bin, Arbeitskollegen/Freunde und merke, dass ich anfange zu Stottern und sie kucken schon so komisch,
    Versuch ich immer en Witz oder zu lachen. Dann isses für beide Seiten nich so unangenehm
    und sie fangen dann auf gute art an zu grinsen und ich fühl mich dann auch nicht immer so
    ja wie sagt man komisch ängstlich ja weisch bestimmt was ich mein... :]


    Sven

  • Ich denke auch, Angriff ist eine gute Verteidigung. Ein bisschen Spaß macht die Sache noch leichter. Ich bin früher ähnlich vorgegangen. Ich hab oft Stottererwitze erzählt oder stotternd Witze erzählt. Und wenn mir jemand das Wort aus dem Mund genommen hat, habe ich absichtlich ein anderes Wort gestottert. :headbanger:


    Na, ja, da gäbe es noch viel zu erzählen. Das Stottern kann man auch als Strategie nutzen. :smile:


    Nicht unter kriegen lassen!


    Hans

  • Hallo



    danke für die Beiträge.


    Finde es toll, dass ihr das so locker sehen könnt. Das klappt bei mir leider gerade in den entscheidenden Situationen nicht. Und wenn es stockt, dann stockt es, ob ich nun witze machen will oder was anderes sagen. Klappt nicht :wink:


    Ich meinte auch eher, was euch an Therapierichtungen geholfen hat.

  • Liebe Jana,


    ich habe viele Therapien mitgemacht. Logopädie, Sprechheillehrer, Sprechkurheim (3 Monate), Akupunktur, Hypnose, Psychotherapie, Wunderheiler, Del Ferro, Heilpraktiker und, und, und. Keine der Maßnahmen hatte für sich genommen wirklich nachhaltigen Erfolg. Erst, als ich mir selbst ein gebündeltes Maßnahmenkonzept aufgestellt hatte, besserte sich mein Sprechen. Seit über 17 Jahren gebe ich mein Trainingskonzept nun schon an andere Stotterer weiter.


    Wenn Du magst, kannst Du Dir die Geschichte mal anschauen: Die 5 Säulen der Stottertherapie. Unter dem Link findest Du eine kostenlose Anleitung, die Dir vielleicht schon helfen kann. Mehr Info zu meinem Stotterer-Training findest Du unter www.stop-stottern.de.


    Ich hoffe, Du bekommst noch mehr Tipps von den anderen Usern.


    Liebe Grüße,


    Hans

  • fang einfach an zu Lächeln wenns stockt. Mach ich auch... :thumbsup:


    Therapie: sorry da kann ich Dir leider nicht weiterhelfen. Ich war einmal bei einer Logopädin in der Hauptschulzeit (5+6 Klasse) hatt aber überhaupt nichts gebracht.
    Danach hab ichs auch gelassen.... hm
    Bei mir isses aber ZUM GLÜCK nicht ganz so extrem wie bei vielen hier.. :( bei mir ist es oft mals nur ganz wenig. Gibt aber auch Tage da ist es mortz extrem! Aber gut anderes Thema...

  • Hallo Jana,


    ich bin erst seit kurzem in dem Forum und will dir antworten. Unter anderem auch da du so negativ über Logopäden schreibst / denkst.


    Mit dieser Endlosschleife was du letztes Jahr beschrieben hast kenne ich sehr gut, geht mir gerade ähnlich. Ich tue aktiv daran arbeiten endlich da raus zu kommen. Ich habe bereits 3 Jahre Logopädie hinter mir, ich muss sagen das es mir geholfen hat. Umsonst ist es nicht, teste mehrere Logopäden, bis du dich wohl fühlst und merkst das es was bringt. Ich finde auch nicht das Logopäden nur was für Kinder sind, diese gehen eben am häufigsten hin weil die Eltern die Kinder hinschicken / hinbringen aus den unterschiedlichsten Gründen: Lispeln oder sie können bestimmte Buchstaben nicht richtig sprechen oder sie haben keine deutliche Aussprache oder der Satzbau ist nicht ok oder sie können kein deutsch usw.


    Meine erste Logopädie hatte ich mit 23 Jahren, da konnte ich meine Angst vor dem telefonieren kurzzeitig verändern. Aber die Logopädin war eher für Kinder geeignet, nicht für Erwachsene. Es sind nicht alle gut. ;-)


    Die nächste Logopädie hatte ich vor ca. 3 Jahren für ca. 12 Monate, ich ging sehr gestärkt daraus hervor, konnte sehr gut mit Prolongationen reden (weiche Buchstaben sprechen). Dann nach 2 Jahren habe ich wieder angefangen, also das ist jetzt da ich nicht mehr so gut reden kann. ;-) Ich kann Logopädie insgesamt empfehlen und wenn es nur dafür gut ist über das Problem zu reden und sich zu erinnern daran zu arbeiten. Wenn du Logopädische Behandlung machst, frag nach ob nicht noch andere Stottere da sind. So könnt ihr euch unter logopädischer Anleitung treffen und telefonieren oder ähnliches üben. Unsere Gruppe ist entstanden weil ich nachgefragt habe. Und siehe da es waren mehrere Erwachsene in Behandlung welche nun zu meinen Freunden zählen. Wir treffen uns nun privat öfters und unternehmen was gemeinsam.


    Jetzt werde ich noch das Seminar bei Hans Liebelt besuchen und binde es in meine Logopädische Behandlung mit ein. Ich habe somit meine Nachsorge hier vor Ort was ich bereits mit meiner Logopädin abgesprochen habe. Die erste Reaktion war sehr negativ da ich erzählt habe das es Del Ferror ähnlich ist aufgrund der Atemtechnik, aber nach der Besichtigung der Internetseite stop-stottern haben sie sich einverstanden erklärt. Dann werde ich Leute suchen das wir zusammen üben. Und Hans steht ja auch noch zur Verfügung über Skype. Oder ich fahre dann wieder nach Lüdenscheid. ;-)


    Ob das nun alles was bringt wird sich erst zeigen und natürlich die Durchhaltekraft zum üben wird entscheidend sein. Meistens kommt es ja doch immer anders als man denkt. ;-)


    Ich wünsche dir viel Kraft egal was du machst, denn das ist alles ein langer Weg / Prozess und am schwersten (so geht es mir) ist es das stottern an mir zu akzeptieren. Aber das ist der erste Schritt. Mir half und hilft auch Meditation und meine Bibel ist zur Zeit das Buch von Osho: Liebe, Freiheit und Alleinsein. Darauf kam ich nach dem Meditationskurs von Hans. Osho hat sehr tolle Ansichten und die wichtigste ist, Liebe dich selbst wie du bist! Manches Zeug finde ich nicht so toll aber dafür hat ja jeder seinen eigenen Kopf / Meinung.


    Ganz liebe Grüße


    Sannie :redghost: