Beiträge von Sannie

Kostenlos: 5 Übungen gegen Stottern

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    Hallo,


    ich denke das dies einige interessiert:


    Es kam letztens ein Beitrag im Radio Bayern 2 über Stottern. Eine Reporterin war in der Selbsthilfegruppe in München und hat einige interviewt. Darunter auch mich (Sabine). Im zweiten Teil wird sehr gut geschildert wie stottern entsteht und ein paar Ursachen und Folgen werden auch angesprochen.


    Beitrag im Radio: https://onedrive.live.com/?authkey=!AoBdmoI3RVhmt3I&id=F9DCAA5ADD5A3E50!14125&cid=F9DCAA5ADD5A3E50


    Beitrag im Internet: http://www.br.de/radio/bayern2…chstoerung-hilfe-100.html


    Der Radiobeitrag ist viel besser und es wird nochmal extra daraufhingewiesen: Stottern ist keine Krankheit sondern eine Sprechbehinderung. Bitte nicht von der Web-Seite irritieren lassen.


    Ich wünsche euch allen eine gute Weihnachtszeit und einen noch besseren Start ins neue Jahr. :redghost:


    Liebe Grüße Sannie

    Hallo,


    nun ist es zirka 1 Jahr her das ich Hans kennengelernt habe. Als erstes war ich im September '14 im Meditationskurs und dieser tat mir unglaublich gut. Es hat sich sehr positiv auf mein Sprechen ausgewirkt.


    Dann hatte ich direkt im November 2014 einen Kurs, im Dezember '14 und im Januar 2015 Teilkurse besucht. Nach dem 3. Kurs im Paki war ich soweit das ich es geschafft habe 14 Tage in der Arbeit komplett mit der Atemtechnik zu sprechen, die Sprechangst war komplett weg. Ich habe vor meinen Kollegen in der Technik (Hände an die Seiten) gesprochen und habe sie darüber informiert. Die Reaktion war super, die haben applaudiert. *freu*


    Nun ja, leider ging es nicht so gut weiter. Nach 14 Tagen hatte ich einen heftigen Angstschub am Telefon und das stottern hat sich wieder in den Vordergrund gedrängt. Die Angst unter welcher ich sehr leide hat sich immer weiter in den Vordergrund gedrängt und ich hatte auch weitere negative einschneidende Erlebnisse welche mich runter zogen. Das in Privat und in der Arbeit.


    Was ich bis jetzt sagen kann: Ich bereue keines Falls das ich bei Hans war, dies gab mir so viel, ich habe viele tolle Menschen kennengelernt, ich habe viele gute Erfahrungen aus denen ich heute Kraft ziehen kann. Auch wenn ich wieder eine hohe Sprechangst habe und viel stottere, hat mich das alles unglaublich weiter entwickelt.


    Leider habe ich das Jahr keine Zeit für eine Auffrischung (Urlaub nicht möglich an Therapiezeiten und wegen Krankheit) und die finanzielen Mittel sind auch etwas knapp. Dieses Jahr war nicht unbedingt mein Jahr. Zur Zeit bin ich an die Wohnung gebunden aufgrund eines Unfalls + Krankheit. Aber da ich nun viel Zeit habe übe ich die Technik intensiv. Nehme mir viel Zeit für Meditationen und hoffe das ich die Angst + Stottern wieder in den Griff bekomme. Es ist schon viel besser geworden.


    Ich wünsche alles Gute. Und sorry das ich nicht nur positiv schreiben kann, da ich nun schon paar mal gelesen habe das man das Leben leben soll und sich nicht so viel um Reden kümmern soll. Ich kann es noch nicht, mir ist es sehr wichtig was andere von mir denken. Meine Kindheit + Jugend war stark mit Ablehnung + Mobbing geprägt. Wenn ich 50 bin, hoffe ich das ich auch das sagen kann wie die Älteren in unserer Reihe "Ey man, mach dich nicht fertig, geh deinen Weg!". :)


    Alles Gute !!


    Liebe Grüße
    Sannie :redghost:

    Hallo Jana,


    ich bin erst seit kurzem in dem Forum und will dir antworten. Unter anderem auch da du so negativ über Logopäden schreibst / denkst.


    Mit dieser Endlosschleife was du letztes Jahr beschrieben hast kenne ich sehr gut, geht mir gerade ähnlich. Ich tue aktiv daran arbeiten endlich da raus zu kommen. Ich habe bereits 3 Jahre Logopädie hinter mir, ich muss sagen das es mir geholfen hat. Umsonst ist es nicht, teste mehrere Logopäden, bis du dich wohl fühlst und merkst das es was bringt. Ich finde auch nicht das Logopäden nur was für Kinder sind, diese gehen eben am häufigsten hin weil die Eltern die Kinder hinschicken / hinbringen aus den unterschiedlichsten Gründen: Lispeln oder sie können bestimmte Buchstaben nicht richtig sprechen oder sie haben keine deutliche Aussprache oder der Satzbau ist nicht ok oder sie können kein deutsch usw.


    Meine erste Logopädie hatte ich mit 23 Jahren, da konnte ich meine Angst vor dem telefonieren kurzzeitig verändern. Aber die Logopädin war eher für Kinder geeignet, nicht für Erwachsene. Es sind nicht alle gut. ;-)


    Die nächste Logopädie hatte ich vor ca. 3 Jahren für ca. 12 Monate, ich ging sehr gestärkt daraus hervor, konnte sehr gut mit Prolongationen reden (weiche Buchstaben sprechen). Dann nach 2 Jahren habe ich wieder angefangen, also das ist jetzt da ich nicht mehr so gut reden kann. ;-) Ich kann Logopädie insgesamt empfehlen und wenn es nur dafür gut ist über das Problem zu reden und sich zu erinnern daran zu arbeiten. Wenn du Logopädische Behandlung machst, frag nach ob nicht noch andere Stottere da sind. So könnt ihr euch unter logopädischer Anleitung treffen und telefonieren oder ähnliches üben. Unsere Gruppe ist entstanden weil ich nachgefragt habe. Und siehe da es waren mehrere Erwachsene in Behandlung welche nun zu meinen Freunden zählen. Wir treffen uns nun privat öfters und unternehmen was gemeinsam.


    Jetzt werde ich noch das Seminar bei Hans Liebelt besuchen und binde es in meine Logopädische Behandlung mit ein. Ich habe somit meine Nachsorge hier vor Ort was ich bereits mit meiner Logopädin abgesprochen habe. Die erste Reaktion war sehr negativ da ich erzählt habe das es Del Ferror ähnlich ist aufgrund der Atemtechnik, aber nach der Besichtigung der Internetseite stop-stottern haben sie sich einverstanden erklärt. Dann werde ich Leute suchen das wir zusammen üben. Und Hans steht ja auch noch zur Verfügung über Skype. Oder ich fahre dann wieder nach Lüdenscheid. ;-)


    Ob das nun alles was bringt wird sich erst zeigen und natürlich die Durchhaltekraft zum üben wird entscheidend sein. Meistens kommt es ja doch immer anders als man denkt. ;-)


    Ich wünsche dir viel Kraft egal was du machst, denn das ist alles ein langer Weg / Prozess und am schwersten (so geht es mir) ist es das stottern an mir zu akzeptieren. Aber das ist der erste Schritt. Mir half und hilft auch Meditation und meine Bibel ist zur Zeit das Buch von Osho: Liebe, Freiheit und Alleinsein. Darauf kam ich nach dem Meditationskurs von Hans. Osho hat sehr tolle Ansichten und die wichtigste ist, Liebe dich selbst wie du bist! Manches Zeug finde ich nicht so toll aber dafür hat ja jeder seinen eigenen Kopf / Meinung.


    Ganz liebe Grüße


    Sannie :redghost:

    Ich nahm am Samstag an einem Rhetorik - Argumentationskurs teil


    Ich musste / wollte vor fremden Leuten sprechen, es viel mir schwer. Da ich von Anfang an sagte das ich stottere merkte ich wie mich der
    Lehrer mit Absicht übersehen wollte um mich zu schonen, ich meldete mich
    mit Herzklopfen und Lampenfieber mutig das ich noch fehle. Mein selbstgewähltes Thema war das stottern (ich weiß fast nicht mehr was ich sagte so aufgeregt war ich), als zweites musste ich meine Meinung für oder gegen Abtreibung vertreten. Ich konnte überhaubt nicht gut reden mit viel stottern(meine Ansicht) und trotzdem kam es für alle inhaltlich gut an. Alle 20 Leute brachten mir viel symphatie rüber und ich fühlte mich gut. Trotz des Herzklopfens, der Angst und dem durcheinander im Kopf. Der Lehrer meinte ich spreche unheimlich schnell und ich solle langsam reden trainieren, ja werde ich nun bald.


    Habt ihr auch das Gefühl das ihr wegen dem stottern geschont werdet? Das man euch extra nicht aufruft / dran nimmt damit man keinen Stress hat oder das die Zeit nicht flöten geht?


    Beim Mittagessen musste ich mein Essen bestellen, es ging garnicht. Einige sagten mir was ich machen kann ... Finger heben für die eins und solche Sachen wie ich es anders einleiten könnte. War witzig, ich meinte nur, in der Vermeidungsstrategie bin ich Meister und ich darf das ja nicht. ;-) Selbst der Lehrer meinte wie mutig ich war so vor der Gruppe zu sprechen.


    Das war mein neuestes Erfolgserlebnis. Ich konnte so auch Leute was über stottern erzählen die in dieser Hinsicht noch keine Berührung hatten. Es war hart aber toll.


    Sannie :redghost:

    Zu Daniels Aussage:


    Und zu all den Leuten die meinen sie würden nie eine Freundin finden: .... Aber je älter die Frauen werden, desto mehr schwenkt das zu verantwortungsbewusst, liebevoll, selbstständig und selbstbewusst.


    Stimmt kann ich als Frau bejahen. ;-)


    Ja und das Stotterer was erreichen können stimmt auch! Ich kenne einige Stotterer, darunter mein kleiner Bruder (19 Jahre alt) die das Leben selbstbewusst meistern und vor vielen Leuten sprechen können mit stottern. Ich will das auch schaffen und ich werde das auch. Da bin ich mir sicher.


    Danke Daniel für deinen tollen Post, ich finde den super.


    Liebe Grüße
    Sannie :redghost:

    Hallo,


    ich bin Sannie und würde mich freuen ein paar neue Bekanntschaften zu machen im Münchner Raum. Super wäre es wenn ihr die Sprechtechnik von Hans Liebelt gemacht habt oder kennt, wenn nicht auch nicht schlimm. ;-)


    So kann man sich gegenseitig motivieren, üben und vielleicht entstehen tolle Freundschaften, bin da optimistisch.


    Natürlich bin ich auch für Fragen offen und beantworte sie gerne wenn jemand vor hat dort hinzugehen. Ich werde in ein paar Tagen mit dem Seminar starten, am 13.11. bin ich zurück.


    Grüße
    Sannie :redghost:

    Ich finde toll das ich den Mumm hatte mich hier anzumelden und mich vorzustellen.


    Ich finde toll das ich mit Fremden nach Lüdenscheid gefahren bin.


    Ich finde toll das ich bald am Stotterseminar teilnehme von Hans Liebelt.


    Ich finde toll das ich am Sonntag beim Fotografen 4 mal angerufen habe und nicht aufgegeben habe. Nun hatte ich ein tolles Fotoshooting.


    Was findest du toll?


    Grüße
    Sannie :redghost:

    Hallo Hans und Mitglieder,


    ich war das Wochenende vom 19 - 21.09.14 bei dem Meditationskurs und ich fand es Klasse.


    Am Anfang wußte ich gar nicht was mich erwartet, hab mich da spontan für entschieden und ich habe es bis jetzt nicht bereut. Es geht die ganze Zeit positiv weiter, es hat viel aufgewühlt aber auch sehr viel neue Kraft gegeben. Die Gruppe war fantastisch, an die Teilnehmer vielen Dank. Ich habe mich sehr gefreut euch alle kennen lernen zu dürfen.


    Ja das wollte ich nur mal los werden. Ich war nicht das letzte mal bei euch. Komme wieder! :)



    Liebe Grüße


    Sannie :redghost:

    Oh wow, wenn das dieses Wochenende klappen würde. Ich wäre sofort dabei. Kannst du mir bitte weitere Details schreiben, ich schreibe eine private Nachricht.


    Ich kam zu dem meditieren da ich hier einiges darüber gelesen habe und auch schon über andere Seiten gelesen habe das dies so gut ist. Dies soll auch bei lernen usw. helfen. Viele gestresste und auch stark beanspruchte Personen im Berufsleben nutzen dies.


    Ich kaufte mir darauf hin ein Buch (Meditation für Dummies) und habe angefangen zu üben.


    Liebe Grüße
    Sannie :redghost:

    Hallo,


    wie baut ihr die Meditation in den Arbeitsalltag ein, das ihr es schafft vor der Mittagspause zu meditieren? Frühs ist es kein Thema, einfach eher aufstehen.


    Aber mittags kaum durchführbar auf Arbeit. Gemeinschaftsbüro und Kantine (meist immer besucht). Geht ihr da aufs Klos oder wie macht ihr das?


    Gruß
    Sannie :redghost:

    Hallo,


    ich bin 33 Jahre alt und lebe bei München. Stottern tue ich seit ich denken kann, ich weiß nicht ob es mal eine Zeit gab ohne. Ich bin seit längerem hier angemeldet und überlege über eine Therapie bei Hans Liebelt nach, nur München ist sehr weit von Lüdenscheid entfernt.


    Stottern liegt in meiner Familie. Mein Vater hat es im Jugendlichen Alter überwunden. Er redet aber garnicht darüber. Vor meinen Eltern habe ich immer so eine Versagensangst, obwohl sie mich lieben. Meine Mutter ist sehr ungeduldig und fällt mir oft ins Wort wenn ich stottere und ergänzt mich. *deprimierend -> Ja ich habe sie bereits darauf angesprochen, aber sie kann eben auch nicht aus ihrer Haut und sie macht es ja schon eh und je. Und ich habe ja das Problem nicht sie. Finde es doof als Stotternde das man Rücksicht von anderen Verlangen muss oder darauf hofft. :( Selbstwertgefühl Ade. Oft habe ich das Gefühl das es Außenstehenden nicht so viel ausmacht das ich stottere als meiner eigenen Familie. Meine Mutter möchte eben gerne eine perfekte Tochter. :(


    Mein stottern hat seine Phasen, mal ein halbes Jahr gut und dann wieder miseralbel und meine Ängste bekommen wieder viel Nahrung. :( Ich bin eine Meisterin darin Sprechängste aufzubauen aber versuche immerwieder dagegen anzukämfen da ich gerne rede und gerne unter Menschen bin. Mein ärgster Feind ist das Telefon auf der Arbeit, inklusive Herzrasen, Versagensangst usw.


    Ich tue nicht so stark stottern, und trotzdem kommt es mir genauso schlimm vor. Ich denke bei mir ist viel Kopfsache da ich einfach kein Vertrauen in mich habe. Ich lasse zur Zeit mein Stottern über mich regieren und weiß nicht wie ich diesen Kreis durchbrechen kann, denn das will ich nicht. Ich kenne mehrere Personen die wesentlich mehr stottern als ich und trotzdem so souverän damit umgehen. Ich bewundere sie dafür. Ich selber komme mir so schwach vor.


    Ich hoffe hier Hilfe zu finden. Mit Meditation habe ich mich bereits beschäftigt und übe es. Ich finde wirklich das es ruhiger macht, es ist eine Bereicherung des Lebens ist.


    Zu meinem Charakter: ich bin meist lustig, humorvoll, schüchtern, für jeden Spaß zu haben, ich kann kämpfen für andere! Wenn ich nicht denke über das reden geht es viel einfacher.


    Ganz liebe Grüße
    Sannie :redghost: