ich bin neu hier

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  • Hallo


    ich bin neu hier und wollte mich mal vorstellen,
    ich bin 24 und ich stottere leider schon seit meiner Kindheit also seit dem ich 6 jahre bin,vor einpaar jahren ging es mit dem sprechen
    aber im laufe der Zeit wurde es immer schlimmer bis ich wen ich immer aufgeregt war kein wort raus bekamm
    was für mich immernoch sehr schlimm ist da wen ich alleine bin ich super sprechen kann,trotz der ganzen übungen die ich gemacht habe,vor menschen mal selbsbewusst aufzutreten ich es leider nie schaffe ich lenke mich viel mit musik ab schöpfe dadurch auch immer neue kraft.


    Ich freu mich sehr hier zu sein.


    lg darkstrike

  • hallo leute,



    bin auch neu hier und wollte keinen neuen thread eröffnen, schreib einfach hier rein.


    ich bin 28, männlich und bei mir hat es so mit 11 oder 12 angefangen. in der schule war es teilweise echt schlimm, hatte direkt schulangst, natürlich halt vor den situationen in denen ich vorlesen musste oder ähnliches. von seiten der mitschüler gab es aber so gut wie keine hänseleien, da hab i wohl echt glück gehabt mit meinen kollegen. in der schule war ich auch immer gut, meist sogar klassenbester, aber ich hab halt immer versucht bestimmte situationen so gut es geht zu vermeiden. kennt sicher jeder stotterer...
    eine zeitlang ging das gut doch dann in der Oberstufe kommen immer mehr Referate und so und ich hab dann sogar die Schule abgebrochen und eine Lehre angefangen.
    (Komisch war bei mir auch dass ich so gut wie nie mit meinen Eltern darüber geredet hab und auch mit meinen Lehrern nicht, hatte bei einigen Lehrern sogar das Gefühl dass sie ein wenig wütend auf mich waren wenn ich stotterte und meinten ich solle mich halt zusammenreißen... echt tolle pädagogen... So viel ich weiß hat mein Vater in seiner Jugend auch gestottert, doch so richtig haben wir zu der Zeit als es mir am schlimmsten ging nicht darüber gesprochen. Die Lehrer haben bei Elternabenden auch nur gesagt dass ich so still sei und mich im Unterricht verstecken und durchmogeln würde, so viel ich weiß.)


    naja in der Lehre war es dann wieder ganz gut, ich musste nicht mehr auf kommando sprechen, und im laufe der zeit habe ich fast wieder vergessen dass ich mal stotterte.
    Beim Bundesheer wurde es mir wieder bewusst, mal bekam ich meinen Namen nicht so leicht über die Lippen und beim Dienst in der Kanzlei hat wohl auch nicht jeder Anrufer gleich gewusst wo er da gelandet war...
    Nach dem BH hab i dann die Matura nachgemacht und seit ein paar Jahren studiere ich. Ich würde mal sagen meine Freunde und auch meine Freundin wissen nicht dass ich in der Schule oft stark stotterte bzw. zur zeit auch bei einigen Wörtern mal blockier. momentan spreche ich echt flüssig, glaube nicht dass man etwas merkt, dennoch habe ich auf der Uni angst davor Referate zu halten, bzw. vor vielen Leuten zu reden. aus dem stehgreif geht noch, aber ein vorbereiter text macht mir halt probleme. mach mir zu viele Gedanke welche wörter ich verwende und welche besser nicht, ich denk mir zwar dass ich es könnt aber dann kommen einem halt wieder die negativen erinnerungen aus der Kindheit/Schule ins Bewusstsein und ich hab keinen Bock da draußen zu stehn und in die peinlich berührten Gesichter der kollegen zu sehen... deswegen versuch ich nach wie vor mich zu gut es geht vor Referaten und Präsentationen zu drücken...


    tja - denke das reicht mal fürs erste,


    lg nox

  • Hallo, Darkstrike, hallo Nox,


    lieb von Euch, dass Ihr schreibt, was Euch bewegt und wie sich das Leben für Euch entwickelt hat.


    Zentrales Thema ist wohl, dass die Angst vor dem sprachlichen Versagen - trotz langer flüssiger Phasen - im Unterbewusstsein fest verankert zu sein scheint. Dagegen kann man angehen. Z. B. durch Suggestionen (Vorschläge, die man an das Unterbewusstsein richtet), Übungen, die einem mehr Sicherheit geben (wie bspw. Rollenspiele mit therapeutischem Hintergrund), oder man übt Techniken ein, die das flüssige Sprechen auch in Stresssituationen ermöglichen. Ein relativ simples aber wirksames Mittel ist es, sich immer dann, wenn man Angstgedanken wahrnimmt, auf das Spüren des Atems zu konzentrieren. Dadurch kann man es schaffen, im Hier und Jetzt zu sein - und in diesem Augenblick gibt es wohl kaum Gründe, Angst zu haben.


    Ich wünsche Euch alles Liebe und viel Spaß und Nutzen in diesem Forum!


    Liebe Grüße


    Hans