Mein Partner und ich stottern

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  • Hallo, meine Name ist Lisa und ich bin 25 Jahre alt.
    Für meinen heutigen Post musste ich mich ehrlicher weise seeehr lange überwinden.


    Also, ich stottere seit ich denken kann, meistens war es auch nicht so schlimm wie es derzeit ist. Dementsprechend war es mir meistens fast egal, oder ich habe mich nach außen hin so stark gezeigt dass es den Anschein hatte es stelle für mich kein Problem dar.


    Nur habe ich seit Ca. 1 Jahr sehr starke Probleme mit dem stottern, ich habe Angst zu reden, ich habe Angst An das Telefon zu gehen! Meistens bestelle ich Sachen in Restaurants oder beim Becker die ich gar nicht haben möchte.


    Seit 5 Jahren habe ich auch einen Mann an meiner Seite, dieser stottert ebenfalls, zwar nicht so stark wie ich, aber da ich sooo extrem darauf achte kommt es mir sehr stark vor.


    Nun zu meinem großen Problem :(


    Häufig fragen mich Arbeitskollegen ob ich und mein Mann denn nicht gerne etwas mit denen unternehmen möchte, jedesmal lasse ich mir eine andere Ausrede einfallen...


    Hauptsächlich geht es darum dass ich mich
    mit ihnen nicht treffen mag, weil mein Partner und ich stottern.
    Ich befürchte dass man mich/uns auslachen könnte..:(
    Ich weiß nicht mehr was ich machen soll, ich Lüge derzeit bei beiden Seiten, wieso ich an diesem Treffen nicht teilhaben kann/mag.


    Hat jemand von euch vielleicht schon einmal eine solche Erfahrung gemacht??
    Ich bin mittlerweile ziemlich verzweifelt, dadurch wird mein stottern natürlich immer stärker.. Was noch zu erwähnen ist: "von einem starken Selbstbewusstsein ist bei mir leider auch nicht die Rede" nur das merkt auch selten jemand, da ich dieses sehr gut überspielen kann....


    :(


    Liebe Grüße


    Lisa

  • Liebe Lisa,


    verzeih, dass ich Deinen Beitrag erst jetzt lese. Ich finde es sehr mutig, dass Du Dein Problem hier so offen beschreibst.


    Ich denke, ein guter Weg wäre es, mit dem Problem offen, aktiv und offensiv umzugehen. Das heißt, Einladungen annehmen, es riskieren, sich zu "blamieren". In nahezu 100% aller Gespräche und Sprechsituationen werden die Reaktionen der Leute eher positiv und ermutigend sein. Das ist meine Erfahrung.


    Doch das alleine wird nicht unmittelbar perfekte und sofort "hörbare" Verbesserungen bewirken. Parallel sollte man Atem- und Sprechübungen, Enspannungsübungen und Meditationen machen, Autosuggestion und Affirmationen anwenden und sich geplant und strukturiert sprachliche Herausforderungen zu suchen, um die Angst vorm Sprechen zu reduzieren und letztendlich zu bewältigen.


    Uff. Klingt nach viel Arbeit. Ist es in gewisser Weise vielleicht auch, aber gleichzeitig ist es eine Chance, den Blickwinkel auf sein Leben neu zu justieren und innere Kräfte und Lebensfreude zu spüren. Am besten besucht man ein Seminar, in dem diese Strategien effektiv und zeitsparend vermittelt werden. Wie zum Beispiel ein Stotterer-Training. Wenn Du zeitnah und spürbar Veränderungen erzielen möchtest, wäre das das sicherste. Nach einer Woche hast Du garantiert ein ganz anders Gefühl zu Dir und Deinem Sprechen.


    Wenn Du jetzt einfach zu Hause beginnen magst, Dich in die Übungen einzuarbeiten, dann kannst Du hier ein kostenloses Starter-Paket anfordern.


    Wenn Du Fragen hast, frag einfach!


    Liebe Grüße
    Hans