Finde kein ausweg !

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  • Hallo ,


    ich bin erst in der 8. Klasse und ich Stottere. Mein grüßter Wunsch ist es einaml Architekt zu werden ,doch ich gehe in eine Realschule und um Architekt zu werden muss ich Studieren. Also brauche ich Abitur .Und gerade solche Fächer wie Religion oder Deustch liegen mir einfach nicht . Beim Elternsprechtag hatte meine Klassenlehrerin gesagt wenn ich mich etwas mehr bemühe und verbesser könnte ich aufs Gymnasium gehen .Ich habe mit meinem Deutschlehrer geredet , dass ich Stotter und ob er mir nicht etwas mehr "Freiraum" lassen könnte. Daraufhin hat er mir geantwortet ,dass er es bemerkt hat ,dass ich Stotter ,aber er es bewundernswert fand ,dass ich es unter Kontrolle hatte.Es wurde viel schlimmer seit 6 Monaten .Ich kann es mir auch nicht erklären wieso ich jetzt mehr Stotter als zuvor. Habe vor kurzem meine 3 Monatige Therapie bei einer Logopädin beendet , weil es einfach nicht geholfen hat. Ich muss schnell das Stottern aufgeben , sonst wars das mit Studieren. Also eine frage. Ist Stottern überhaupt heilbar?? Mein bruder hat früher auch gestottert doch jetzt nicht mehr. Hab aber noch nie jemanden "normal" sprechen hören der einaml gestottert hat .Gibt es irgendwelche tipps die ihr mir gben könnt??


    MfG

  • Warum es schlimmer wurde? Weil es für dich persönlich wichtiger wurde. Das verstärkt das Stottern. Ich finde es stark, wie du offensiv auf die Lehrer zugehst - das ist klasse. Du hast einen Plan und du willst ihn umsetzen, das finde ich gut. Und du kannst Architekt werden, wenn du das willst. Stottern ist kein Grund, dies nicht zu schaffen.


    Was du tun kannst - lies ein bischen in diesem Forum, was Anderen geraten wird. Aber wenn du es ganz konkret wissen willst - http://www.stott.de/ Das ist für Leute, die sich einsetzen, genau das Richtige.


    Ich glaube, du hast es drauf, zu erreichen, was du willst. Hau rein !

  • Ich bin auch trotz meines stotterns auf ein Gymnasium gegangen und habe mich der Herausforderung gestellt. Leider hatte auch ich nicht immer tolle Momente wegen den Lehrern und so...aber ich habe das Gespräch mit ihnen gesucht und hinterher haben sie es akzeptiert und berücksichtigt. Ich habe mein Abitur erfolgreich bestanden (ausser die mündliche Prüfung...die ging wegen dem Stottern total daneben, die Lehrer kannten mich nicht und haben mich nicht ernst genommen...) Aber abgesehen davon bin ich zufrieden und werde ab Oktober studieren.
    Du darfst dich davon einfach nicht unterkriegen lassen. Auch Stotterer können es zu etwas bringen!!! Deine Freunde werden dich da bestimmt unterstützen (war bei mir zumindest so). Das gab mir viel Selbstvertrauen.
    Du packst das mit dem Abi und dem Studium bestimmt auch! Lass dich vom Stottern in deinem Können nicht einschränken! :)

  • Ich sag dazu nur:


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    Ich hab auch gestottert und Lehramt studiert, na und ?
    Komm doch mal zum `Siehe oben´.
    Es laufen einige Spezies bei den Trainings herum, die sich vom Stark- Stotterer zum
    Rede- Wasserfall entwickelt haben.
    Eine solche Begegnung gibt Mut und Zuversicht.
    Wie sagte ein bekannter deutscher Sportler so schön:
    Wir wollen doch den Sand nicht in den Kopf stecken !


    Und außerdem:
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  • Das Stottern ist DIE FOLGE von etwas, was Dir nicht bewusst ist, Przemi. Unbewusst umkreist Du mit allem, was Du tust, immer dieses Problem.
    Dein Deutschlehrer bewundert, dass Du es (das Stottern) unter Kontrolle hältst; gerade dadurch ist es immer und überall da. Wenn es die Nase voll hätte von Dir und abhauen wollte, das ginge nicht, weil Du es ja permanent kontrollierst. Überlege einmal selbst, wie sich das Problem von Dir lösen soll, wenn Du es immer festhältst!
    Dann machst Du eine Therapie, wo wieder alles für das Stottern getan wird. Würdest da abhauen wollen, wenn man gerade alles für Dich tut? Du würdest dich doch da sicher ausbreiten und es dir gut gehen lassen. Und genau das hat das Stottern doch getan, oder etwa nicht? Na, dann ist doch alles in Ordnung.
    ICH MUSS SCHNELL DAS STOTTERN AUFGEBEN, das ist Dein wichtigster Satz. Schau ihn Dir von mehreren Seiten immer wieder an! Er sagt z.B., dass Du selbst das Stottern bisher nicht aufgegeben hast.
    Doch Du hängst nur in einem Nebensatz Deine Angst dran und schaust gar nicht genau hin.
    Klar ist Stottern heilbar, aber das Stottern braucht die Heilung nicht sondern DU musst heil werden: DU und Deine SPRECHTALENTE. Für die musst Du was tun, nicht für das Stottern. Es ist wichtig, dass Du es genau nimmst. Bisher hast Du Deine ganze Energie immer gerade in das gesteckt, was Du loswerden wolltest: das Stottern. Das ist davon stark geworden. Und wieviel Energie hast Du Deinem Sprechtalent zugedacht und zugesprochen? Merkst Du, wie unterernährt es ist? Wie ausgehungert nach Deinem Zuspruch und Zutrauen?
    Geistig seinen Talenten Nahrung geben, das hat Coué in seiner AUTOSUGGESTION (12,90 €)meisterhaft einfach und erfolgreich praktiziert. Coué hat auch vielen Stotterern (und Menschen, die noch viel größere Probleme hatten) erfolgreich geholfen, sich selbst zu helfen. Der Sprachtherapeut Erwin Richter ("Die Befreiung von Stottern durch Autosuggestion") hat sich an diesem Erfolgsvorbild orientiert. Wer frei sprechen will, muss sich dafür freisprechen. Wer sich freisprechen will, muss sich erst einmal freidenken. Das ist an sich ganz einfach. Ich wünsche Dir guten Erfolg.
    Franz Josef Neffe

  • Hallo Przemi,


    ich denke was f.j.neffe sagen will, ist dass es für Dein Stottern einen Grund gibt, der Dir jedoch nicht bewusst ist und dass Du etwas machen solltest, was Dir hilft diesen unbewussten Grund zu finden. Dieser Grund ist der Schlüssel, wenn Du den Grund, warum Du stotterst findest, dann kannst Du etwas tun um diesen Grund zu stottern zu beseitigen und Dein Stottern hört auf. Das ist eine der beiden Säulen, auf dei Has Liebelts' Therapiekonzept aufbaut. Die andere ist Sprech- und Atemtrainig (das ist dann eher der "konventionelle" Therapieteil, wie Du ihn vielleicht auch schon aus Deiner letzten Sprechtherapie kennst).


    Wenn Du es einrichten kannst mal ein Probetraining bei Hans'-Stotterertraining mitzumachen, dann solltest DU das tun. Ist sicher eine gute Erfahrung.


    Du solltest Dir übrigens nicht so viele Sorgen wegen Deinem Sprechen hinsichtlich Deines Berufswunsches machen. Ich bin Stotterer und studiere. Viele Stotterer absolvieren ein Studium. Du gehst ja auch zur Schule obwohl Du stotterst und machst Deinen Abschluss. Wieso solltest Du also nicht auch zur Universität gehen und dort einen Abschluss machen können.


    Ich wünsche Dir alles Gute.


    LG Luna

  • Vor allem erwähnt der Herr Neffe immer wieder sein eigenes Buch, ohne es aber konkret als sein eigenes zu nennen. Nehmt den Sülzlöffel nicht zu Ernst, googelt mal in wievielen Foren dieser Troll unterwegs ist.

  • Zitat

    Und wieviel Energie hast Du Deinem Sprechtalent zugedacht und zugesprochen? Merkst Du, wie unterernährt es ist? Wie ausgehungert nach Deinem Zuspruch und Zutrauen?


    Seit nunmehr 16 Jahren sage ich mir fast jeden Morgen: "Heute wird ein guter Tag. Ich bin in der Lage, flüssig zu sprechen. Heute freue ich mich auf jede Konversation"


    Bücher zu Autosuggestion habe ich auch gelesen. Ich glaube auch ein wenig daran.
    Seminare zu ordentlicher Kommunikation, freies Sprechen und Selbstdarstellung habe ich auch belegt.


    Ich halte mich eigentlich für einen durchschnittlich cleveren Menschen. Ein Studium habe ich erfolgreich abgeschlossen. Lese regelmäßg die ein oder andere bildende Lektüre und habe mir zu den gängigen Themen dieser Welt mittlerweile eine eigene Meinung bilden können.


    Aber eine Äußerung von Franz Josef erscheint mir absolut nicht begreiflich:


    Zitat

    Wer frei sprechen will, muss sich dafür freisprechen. Wer sich freisprechen will, muss sich erst einmal freidenken. Das ist an sich ganz einfach.


    Mir erscheint das nicht ganz einfach:
    - Ich will frei sprechen
    - jeden Tag auf's Neue, seit mehr als einem Jahrzehnt, ist mein Geist bereit dafür


    Wie ist es möglich, daß ich immer noch stottere ?
    Bin ich so beschränkt ? Hört sich mein Geist selber nicht richtig zu ???



    Man kann viele Bücher lesen, sie gar verschlingen. Doch eine, ganz entscheidende Sache, wird dabei von den jeweiligen Authoren nicht beachtet:


    Die Macht der Gewohnheit !


    Für mich eine der schlimmsten Gegner menschlicher Weiterentwicklung.




    Natürlich kann mir ein Buch die besten Alternativen zu meinem Stottern in den schönsten Farben ausmalen. Natürlich kann ein Buch mir Wege und Hilfestellungen darbieten.


    Doch wie sollen diese in die Tat umgesetzt werden ?


    Ein Buch legt man weg, man vergisst den Tenor eines Buches ganz flott, wenn der Mensch damit Akzeptanzprobleme hat oder der erste Versuch der Umsetzung in die Realität scheitert.


    Es ist doch viel einfacher, den gewohnten Gang zu gehen und somit das Stottern zu akzeptieren. Oder ?


    Ich persönlich halte nichts von solchen Büchern, würde eine Therapie mit Langzeitnachsorge immer vorziehen !


    Allerdings lasse ich mich auch gerne vom Gegenteil überzeugen..... Sollte ich mein letztes Buch:"Selbsthypnose" jemals wieder vom Staub befreien und zuende können, ersteigere ich mir mal das von F.J. genannte :-)





    Przemi, so schwierig das alles auch für Dich ist und so bescheiden Du Dich vermutlich manches Mal in der Schule fühlst: Stehe es durch !!!
    Lasse Dich nicht von Deinem Stottern auf einen falschen Weg führen, den Du eigentlich gar nicht gehen möchtest.


    Ich weiss, wie schwer das ist. Man hat gut reden. Aber wir alle hier kennen diese Probleme bis zum Erbrechen. Und aus allen ist doch trotz dieser Tatsache etwas geworden.


    Während meiner Studienzeit hätte ich mich auch gerne oftmals in Luft aufgelöst, wenn der Prof ausgerechnet mich etwas im riesen Hörsaal fragte. Aber schau, ich lebe noch. Diese Zeit geht vorbei.


    Du wirst astreine Tage erleben, aber auch furchtbar miese. So ist das einfach. Irgendwann wirst Du daran wachsen und Dich nicht mehr schämen dafür.


    Schau Dir mal Dein Umfeld ganz genau an. Jeder hat auf seine Art irgend einen "Fehler" mit sich herumzuschleppen. Wir sind alles nur Menschen, keiner ist perfekt. Und das ist auch gut so !


    Ich rate Dir dazu eine Therapie zu machen. Mache Dich einfach mal schlau, was es da so alles gibt und schnuppere in die ein oder andere rein. Du wirst sehr liebe, warmherzige und lustige Menschen kennenlernen, denen es ebenso ergeht wie Dir. Versprochen !


    Persönlich und aus eigener Erfahrung lege ich Dir Stottertherapie von Hans ans Herz. Dort kriegst Du ein Komplettprogramm von Kopf, über Muskelregionen, bis hin zu Streicheleinheiten für die Seele verpasst.


    Versuch es einfach mal, Du hast nichts zu verlieren :-)



    Grüßle
    Ni..Ni....Nicole


    :D:D:D

    ... da er die Katzen nicht stören wollte, schnitt Mohammed den Teil des Mantels ab, in dem sie schlummerten und wickelte nur den Rest um seine Schultern ...

    2 Mal editiert, zuletzt von Traumflocke ()

  • Gleich zwei Kosenamen und noch ein Hinweis darauf, wie fleißig ich bin, da freut sich das Herz über soviel Zuwendung! Ich hoffe, der Herr Moderator kann mir verzeihen, dass ich auch ein Buch über die Befreiung von Stottern herausgegeben habe. Wenn er das selber auch einmal täte, dann wüsste er aus Erfahrung, wie es ist, wenn man dafür immer wieder anerkannt und gelobt wird. Ich habe mir diesen Luxus vor 5 Jahren geleistet und das Buch zur Erinnerung an meinen Freund Erwin Richter herausgegeben. Vielleicht ist es eine Genugtuung für all die, die meinen, mich bei jeder Gelegenheit dafür abstrafen zu müssen, dass ich noch nicht einmal die Druck- geschweige denn die Herstellungskosten damit eingespielt habe. Ich meine halt: Dadurch dass man andere nach unten drückt, kommt man selber noch nicht nach oben, aber sei´s drum!
    Traumflocke, Du stellst Deine für Dich wichtige Frage m.E. nicht ganz korrekt. Nicht "Hört sich mein Geist selber nicht richtig zu?" sondern "Höre ICH meinem Geist nicht richtig zu?"
    Dein Geist hört Dir sehr genau zu und tut alles, wie Du es ihm anschaffst, aber Du überprüfst nicht, ob das so ist. Du magst zu Deinem Geist sprechen, aber: wann hast Du ihm je konkret zugehört? Ich hoffe, Du nimmst das nicht als abwertend von mir; ich schreibe es Dir im Gegenteil, weil ich schätze, wie weit Du schon bist, und weil ich denke, Du seist in der Lage, diese Nuss zu knacken.
    Wenn Du Dir "die Macht der Gewohnheit" einmal sorgfältig anschaust, wirst Du eine gewisse Ähnlichkeit mit unbewusster Autosuggestion nicht übersehen.
    Da ich mir diese Gewohnheit genauer angeschaut habe, ist sie für mich nicht "einer der schlimmsten Gegner menschlicher Weiterentwicklung". Sie ist mir vielmehr ein ausgezeichneter Indikator und Gesprächspartner, der mir zeigt, wie ich zu meinen Ungunsten Autosuggestion betreibe.
    Ich würde auch nicht ein Buch lesen und es in die Tat umsetzen wollen. Stell Dir nur vor, jemand sagt Dir: "Jetzt habe ich endlich gelesen, was ich auf Dich anwenden muss, damit Du glücklich wirst!"
    Ich schreibe meine Bücher und Texte nur als Anregung zur Selbstüberprüfung und, wenn man so will, als Provokation, die eigene Verantwortung zu übernehmen.
    Logischerweise muss dann etwas anderes drinstehen als der Leser schon kennt, denn sonst hätte er ja sein Problem mit dem, was er kennt, schon lange gelöst.
    Nun gibts im Grunde zwei Möglichkeiten:
    a) er prüft das Neue möglichst praktisch und sucht, seinen Nutzen darin zu finden oder
    b) er schiebt es sofort als unbrauchbar beiseite und reagiert womöglich noch den bisher aufgestauten Frust ab.
    Im ersten Fall kann man gemeinsam weitersehen, im zweiten Fall geht am besten jeder seiner Wege.
    Da ich Dich für sehr begabt halte, Deine Lösung zu finden, schlage ich Dir vor, prüfe einmal Deine gut gemeinten Worte an Przemi auf ihre suggestive Wirkung. Da ist viel Ermutigendes, Stärkendes drin, aber auch - nicht Not wendende - Festmachung an Problemen. Damit sprichst Du Dich NICHT FREI sondern bindest Dich an das Problem. Ich meine, Du kannst dem FREI SPRECHEN näher kommen. Mit guten Wünschen
    Franz Josef Neffe

  • Lieber Franz Josef,


    ich wollte immer schon mal Kontakt zu Dir aufnehmen, weil ich die Gedanken, die Du von Dir gibst, zwar nicht immer für jeden für verständlich halte - aber sie doch oftmals teile. Ich persönlich finde es schade, dass Du so häufig in anderen Foren angegriffen wurdest.


    Vielleicht liegt es einfach an der Art, wie Du "rüberkommst". Wenn ich nicht den tieferen Sinn Deiner Zeilen verstünde, und nicht spürte, dass Du im Grunde ein feiner Mensch mit besten Absichten bist, wären mir Deine Worte sicher auch so manches mal aufgestoßen.


    Provokation ist manchmal hilfreich und auch notwendig. Aber Menschen sind nun mal in vielerlei Hinsicht sensibel und der falsche Ton triggert die Abwehrroutinen. Das weißt Du doch sicher, oder?


    Dass Du mit Deinem Buch nicht reich wirst, kann ich mehr als gut nachvollziehen. Über die Kosten einer solchen Aktion machen sich die wenigsten Gedanken. Auch dass Du das Buch in Erinnerung an Deinen Freund Erwin Richter aufgelegt hast, ist in meinen Augen ein verständlicher und dankenswerter Zug Deinerseits. Mein Freund Uwe (siehe Bild) ist am 24.08.2006 von uns gegangen. Sein Andenken ist mir auch sehr wichtig.


    Trotzdem nerven die dauernden Hinweise in vielen Deiner Beiträge. Ich habe ein Forum für Literatur etc. angelegt, dort kannst Du ab sofort Dein Buch ausführlich vorstellen und Leseproben posten. Ich wünsche Dir, dass Du bald Deine Kosten für Druck und Verlag wieder drin hast! Ein Exemplar kannst Du an: Sprech- und Sozialtraining, Annette Ahrweiler, Lindenbergstraße 2, 58119 Hagen senden. Bitte leg eine Rechnung bei, wir überweisen Dir den Betrag dann.


    Schreib Matze doch mal eine PN oder E-Mail, damit er Dich besser verstehen lernt - und Du ihn. Ich fürchte, Du bist ihm (sicher ungewollt) ziemlich auf den Geist gegangen. Wir sind doch alle Menschen und sprechen eine Sprache, oder? [Anm.: Zumindest so lange es sich nicht um eine Liebesbeziehung zwischen Mann und Frau (auch Mann und Mann oder Frau und Frau) dreht! Das ist aber wohl ein anderes Thema. Hilft da auch Autosuggestion?] :D


    Herzliche Grüße


    Hans

  • Trolle ist kein Beschimpfung meinerseits, sondern die Internet-Sprache für Menschen, die sich in Foren rumtreiben, mehr oder weniger geistreiche, jedoch stets provokative Beiträge schreiben.


    Link dazu bei Wikipedia


    Sülzlöffel ist meine Kreation, sülzen ist umgangssprachlich für viel reden, und ich denke, das sich mich damit sehr zurückgenommen habe.


    Überall, wo sich Stotternde im Internet in Foren treffen, taucht früher oder später Herr Neffe auf. Nicht, dass ich seien Meinung verbieten will, seine kommunikativen Fähigkeiten sind jedoch begrenzt. Seine Aussagen nützen dem Leser nichts, denn es ist abgehoben, prosaisch. Es schreckt gerade Menschen ab, die sich gerade erst ihrem Problem stellen.


    Kurioserweise tut er dies auch in vielen anderen Foren.


    Beispiele:
    Eltern.de Forum
    publik-forum.de
    intakt.info/forum
    Stern Ratgeber Forum
    familienhandbuch.de/forum
    lrs-online.de/forum
    forum.sprachheilpaedagogik.de
    sueddeutsche leser-lounge
    urbia.de/forum
    heiler-forum.net
    parents.at/forum
    alpha-saar.de/forum
    geistigenahrung.de/forum
    publikforum.de
    tz-online.de/forum
    lebendige-paedagogik.de/forum
    legasthenieverband.de forum
    zum.de/foren
    forum.beobachter.ch


    In all diesen Foren - und das waren nur die, die ich in 2 min gefunden habe - bekommen Menschen "Hilfe" auf immer die gleiche Art. Dabei sehe ich keine Bemühungen, AUF den entsprechenden Frager einzugehen und IHN wirklich zu etwas anzuregen, sondern es wird immer eine rosa Wolke erzeugt, und derjenige soll schon damit klar kommen.


    Ich habe nach dem Auftauchen von F.J.Neffe sofort den Ausschluss gefordert, und nur Hans hat dies - als Inhaber - verhindert. Ich habe in einigen Foren gemerkt, dass Mitglieder sich abgewendet haben, weil sie sich in einer Welt wähnen, die für sie noch fremder ist als sie es sowieso schon ist.


    Ich bleibe bei meiner Meinung, dass F.J.Neffe ein Troll und ein Sülzlöffel ist und ich möchte ihn hier nicht haben.

  • Danke, Matze!


    Ich finde es super gut, dass Du Deine Meinung so darlegst und mit Recherche untermauerst. Mit der Auflistung der Foren hast Du mir auch persönlich einen großen Gefallen getan. :D


    Ich denke, es wäre aber sinnvoll, Franz Josef die Möglichkeit zu geben, sich ggf. dazu zu äußern und über die Art und Weise seine Arbeit öffentlich zu präsentieren, nachzudenken.


    Selbstverständlich möchte ich auch nicht, dass unser bislang sehr friedlich und liebevoll geführtes Forum in einem Wust von Profanitäten untergeht. Falls sich dies so negativ entwickeln werden sollte, werden wir handeln. Da bin ich ganz Deiner Meinung. Ansonsten: so nah wie möglich und so weit wie nötig! Sag mir wer Du bist! :D


    Liebe Grüße


    Hans

  • So, jetzt habe ich das eben gelesen und werde noch einmal kurz drauf eingehen.
    Ich habe von Anfang an gesagt, warum ich in Foren schreibe: a) um Fragenden Antworten zu geben und b) um zu lernen.
    Ich habe keine Zeit und Lust für Theoriediskussionen.
    Ich habe in den Foren von heftigster Ablehnung bis zu dankbarster Zustimmung inzwischen alle möglichen Reaktionen erfahren. Mit denen, die mich brauchen können, löse ich Probleme.
    Ich schreibe nicht für die, die sich in die Kommunikation einmischen.
    Ich habe nichts dagegen, wenn jemand meine Beiträge grottenschlecht findet; was ein anderer über mich denkt, muss ja auch nicht mein Kopf aushalten sondern seiner, das finde ich ganz OK.
    Da ich ziemlich viel zu tun habe, werdet Ihr sicher verstehen, dass ich mich da, wo man eh nur nach Fehlern im Text sucht und nicht nach möglichen Hilfen, rar mache.
    Ich weiß, dass ich nicht in einer Tonlage spreche und schreibe, die manche Leute hören wollen, aber wenn ich in ihrer schreiben und denken würde, müsste ich ja dasselbe aushalten wie sie.
    Sie kommen sicher ohne mich aus und sollten mich am besten großzügig überlesen und wegklicken.
    Und sie dürfen mir natürlich, solange sie das glücklich macht, gerne noch oft schreiben, dass ich alles verkehrt mache. Ich nehme dies als Zeichen besonderer Anerkennung und danke herzlich dafür.
    Mit - wenn es auch etwas altbacken klingen mag - nichtsdestoweniger herzlichen Grüßen
    Franz Josef Neffe

  • ja ich find auch für Otto normalo sind diese geschwollenen Texte sehr schwehr nachzuvolziehen. Hans hat dir ja schon eine Literaturecke erstellt, da kannste deinen geistigen Auslauf frei von der Seele lassen :D Die Leute die hier Hilfe suchen, die versuchen ihr Stottern zu verstehen, können damit sicherlich nicht viel anfangen. Ich bin einer davon
    in diesem Sinne . LG
    :O

    Im Baumarkt gibt es keine Blockwurst, keine Blockschokolade und erst recht keine Majonaise :D:D:D