Beiträge von Traumflocke

Kostenlos: 5 Übungen gegen Stottern

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    Hallo Ihr Lieben,


    ich war lange Zeit - ehrlichgesagt schon einige Jahre- nicht mehr hier. :rolleyes:


    Daher wollte ich mal wieder reinschauen und HALLO sagen.


    Schön, daß es Euch noch gibt und alle so fleißig an diesem tollen Forum mitschreiben.


    Liebe Grüße - auch an den guten Hans
    Nicole :-)

    Zitat

    Was hilft also gegen stottern, auf einen kurzen Nenner gebracht : Frechheit


    Hallo Armut,


    ein sehr interessanter Erfahrungsbericht !


    Ich gebe Dir Recht bezüglich der o.s. Aussage. Eine ähnliche Erfahrung mache ich auch seit einigen Wochen.


    Ein mir sehr wichtiger Mensch, der mich äußerst gut kennt, gab mir vor einiger Zeit einen ähnlichen Ratschlag.
    Er sagte:"Nicole, Du mußt frecher werden. Frech kommt weiter."


    Eigentlich entspricht das nicht wirklich meinem Naturell, aber da ich auf die Meinung dieses Menschen viel Wert lege, habe ich mir das Ganze mal gründlich durch den Kopf gehen lassen. Aufgrunddessen bin ich zu dem Entschluß gekommen, es ausprobieren zu wollen.


    Natürlich kann man keinen Charakterschalter umlegen und mal eben so aus seiner eigenen Haut hüpfen, aber ich sehe mittlerweile manche Dinge tatsächlich in einem ganz anderen Licht, meine Einstellung hat sich in gewissen Sachen etwas geändert. Das Ganze passiert schleichend, aber es ändert sich ganz langsam etwas in mir und meiner Wahrnehmung.


    Und eine schöne und tatsächlich sehr hilfreiche Konsequenz dessen ist, daß mir mein Stottern langsam ein klitzekleinwenig gleichgültig geworden ist. Mittlerweile kann ich offener damit umgehen, erwähne es gegenüber neuen Gesprächspartnern, in Vorstellungsgesprächen oder bei Telefonaten.


    Und weisst Du was? Das ist wirklich ein befreiendes Gefühl ! Langsam werde ICH zum Mittelpunkt meiner Welt,.. und das ist, ehrlich gesagt, gar nicht mal so verkehrt !


    Ich hoffe, daß ich diesen Weg in Zukunft weitergehen werde, denn ich finde ihn sehr lohnenswert.


    Alles Gute für Dich
    Nicole

    Hallo lieber Armin,


    schön, daß Du hier bist :-)


    Wir alle können Deine Gefühle und Empfindungen nachvollziehen, da wir diese auch persönlich erfahren haben.
    Und ich kann Dir sagen: Es gibt Hilfe für Dein Problem !


    Warte nicht länger, sondern schau mal beim kostenlosen Schnuppertag vorbei:
    http://www.stop-stottern.de/st…erapie-kosten-preise.html


    Dort triffst Du viele Gleichgesinnte mit ähnlichen Problemen und Du erfährst, wie Du Dein Sprechen in den Griff bekommen kannst.
    Nur Du selber kannst etwas gegen Dein Stottern unternehmen, ein Kennenlerntag beim Stottertraining halte ich für eine sinnvolle Maßnahme. Versuch es mal, Du hast nichts zu verlieren !!


    Noch eine spezielle Frage:
    Hast Du die Medikamentenabsetzung vorher mit Deinem Arzt besprochen ? Wenn nicht, dann konsultiere ihn dazu bitte nochmal...



    Liebe Grüsse und pack es an ! Wir alle helfen Dir dabei !!!


    Nicole

    ... klingt sehr gut !


    Ich möchte dabei gerne mitmachen bzw. es wäre vielleicht sinnvoll, wenn man sich vorerst zu einer Art Probestunde in dem von Dir ausgeloteten Raum treffen würde.


    Wenn sich genug gemeldet haben, könnte man sich in den nächsten 1 - 2 Wochen in Dortmund treffen und das Ganze mal offen angehen.


    Hattest Du an einen Termin unter der Woche gedacht ?
    Wahrscheinlich eher gegen Abend ?


    Gruß
    Nicole


    ( PS: Bin erst am Sonntag abend wieder hier )

    Ich finde es großartig, daß stranded hier nachfragt.
    Okay, okay, okay: er HÄTTE alle postings hier lesen können, in der Tat. Aber vielleicht hat er schlichtweg nicht drüber nachgedacht oder hatte andere Gründe dafür ?! Vielleicht will er auch einfach nur eine konzentrierte Antwort und sich nicht durch das ganze Forum lesen müssen. Das ist auch legitim.


    Der Grund ist mir persönlich auch völlig egal, er macht sich schließlich seine Gedanken darüber, wie es uns mit unserer Sprachbehinderung geht ! Mir reicht das schon für den Anfang.


    Pseudointeresse kann ich übrigens in seinem Beitrag in keinster Weise entdecken. Erklärende Worte für sein Interesse hat er im Intro kundgetan; er hat darin zwar kurze, aber deutliche Worte gewählt. So what ?



    Wir wünschen uns doch immer das Interesse der Öffentlichkeit / Nicht-Stotternden an unseren Sprachstörungen. Oder etwa nicht ?!


    Wenn wir interessierten und vielleicht auch neugierigen Nichtbetroffenen immer so rabiat und patzig begegnen würden, könnten wir ihre Ohren und Augen nicht für unsere Probleme und Sicht der Dinge sensibilisieren und die bekannten Vorurteile gegen unsere Gruppe blieben somit weiterhin fest in unserer Welt verankert.


    Jeder braucht eine Chance ! Auch Nicht-Stotternde !



    Ein unbekannter Apachenkrieger sagte einst:
    Grosser Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.


    In diesem Sinne ein schönes Wochenende
    Nicole

    Nervös ???


    Sollten die mal werden, schließlich fliegt dort morgen ein super Typ ein, der eine der größten Hürden überwunden hat: Das Stottern :-)


    Also:
    den Hintern zusammenkneifen, die Nase in den Wind, den Rücken gerade und ab geht's !!!


    Zeig denen, wo der Hammer hängt !! :-))

    Zum Teil kann ich diese Diskussion nachvollziehen.


    Jedes Land möchte sein Erbe, seine Kultur, seine Individualität und damit auch seine Sprache erhalten und tief in den Köpfen seiner Einwohner verankern.
    Das ist auch wichtig und gut so, denn jeder braucht ein zu Hause !



    Aber andererseits gibt es auch ein Europa, die EU, den Außenhandel, Länderpakte, usw usw.
    Und dabei spielt das Englische, als Weltsprache, nunmal eine entscheidende Rolle.



    Wir sollten uns von diesem Denglisch nicht in Boxhorn jagen lassen, sondern uns darüber freuen, daß die Grenzen ( sei es im eigentlichen oder übertragenen Sinne ) immer weiter geöffnet werden und alle voneinander lernen können, im besten Falle !


    Zugegeben, einige denglische Werbesprüche sind tatsächlich etwas daneben ( Douglas bswp: Come in and find out ), aber diese hochbezahlten Werbegurus schweben eben in ihrer eigenen, verhaschten Welt. Sei es ihnen gegönnt :-)



    Und schlußendlich ist es doch so, daß viele ihre eigene Muttersprache noch nicht einmal richtig beherrschen, aber sich darüber aufregen, wenn englische Begriffe langsam ihren festen Stellenplatz in dieser finden.
    Einerseits bekleidet man sich auch z.B. gerne mit amerikanischer Mode, hört englische Musik, aber sprachtechnisch will man lieber unter sich bleiben.



    Ich finde das offengesagt in der heutigen Zeit etwas kleinkariert und deplaziert.



    Zumal, bei den Millionen Rechtschreibreformen, welche in Deutschland bislang durchgeführt wurden, blickt doch eh keine Sau mehr richtig durch.
    Vielleicht ist es gar nicht so übel, wenn ein leichter, frischer, englischer Wind Einzug in unsere Sprache hält.



    Nix für ungut :-)

    Moinsen Chris & Matze,


    heikles Thema ;-)


    Prinzipiell habe ich rein gar nichts gegen Ausdrücke oder Symbolisierungen von welcher Religion auch immer.


    Aber für mich persönlich stellt gerade das Kopftuch ein Zeichen für die Unterdrückung islamischer Frauen dar.


    Es ist mir ein verdammtes Greuel, welches Leben viele islamische Frauen leben müssen.
    Ein Leben unter absoluter Kontrolle der Männer. Eingesperrt, fremdgesteuert und als Hausmädchen bzw. Gebärmaschine mißbraucht. Jeglicher Keim an persönlicher Individualität wird erstickt. Das Thema Beschneidung spreche ist erst gar nicht an, sonst habe ich wieder den ganzen Tag die Wut im Bauch !


    Aus diesen, nur unvollständig aufgezählten Gründen, sollten m.E. Kopftücher an deutschen Schulen verboten werden. Hier bei uns läuft zwar auch so Einiges schief, aber die Frau wird doch größtenteils als eigenbestimmtes Individuum angesehen und dem Mann gleichgestellt.
    Und diese Wertvorstellung darf durch nichts, aber auch rein gar nichts, erschüttert werden.

    Zitat

    Und wieviel Energie hast Du Deinem Sprechtalent zugedacht und zugesprochen? Merkst Du, wie unterernährt es ist? Wie ausgehungert nach Deinem Zuspruch und Zutrauen?


    Seit nunmehr 16 Jahren sage ich mir fast jeden Morgen: "Heute wird ein guter Tag. Ich bin in der Lage, flüssig zu sprechen. Heute freue ich mich auf jede Konversation"


    Bücher zu Autosuggestion habe ich auch gelesen. Ich glaube auch ein wenig daran.
    Seminare zu ordentlicher Kommunikation, freies Sprechen und Selbstdarstellung habe ich auch belegt.


    Ich halte mich eigentlich für einen durchschnittlich cleveren Menschen. Ein Studium habe ich erfolgreich abgeschlossen. Lese regelmäßg die ein oder andere bildende Lektüre und habe mir zu den gängigen Themen dieser Welt mittlerweile eine eigene Meinung bilden können.


    Aber eine Äußerung von Franz Josef erscheint mir absolut nicht begreiflich:


    Zitat

    Wer frei sprechen will, muss sich dafür freisprechen. Wer sich freisprechen will, muss sich erst einmal freidenken. Das ist an sich ganz einfach.


    Mir erscheint das nicht ganz einfach:
    - Ich will frei sprechen
    - jeden Tag auf's Neue, seit mehr als einem Jahrzehnt, ist mein Geist bereit dafür


    Wie ist es möglich, daß ich immer noch stottere ?
    Bin ich so beschränkt ? Hört sich mein Geist selber nicht richtig zu ???



    Man kann viele Bücher lesen, sie gar verschlingen. Doch eine, ganz entscheidende Sache, wird dabei von den jeweiligen Authoren nicht beachtet:


    Die Macht der Gewohnheit !


    Für mich eine der schlimmsten Gegner menschlicher Weiterentwicklung.




    Natürlich kann mir ein Buch die besten Alternativen zu meinem Stottern in den schönsten Farben ausmalen. Natürlich kann ein Buch mir Wege und Hilfestellungen darbieten.


    Doch wie sollen diese in die Tat umgesetzt werden ?


    Ein Buch legt man weg, man vergisst den Tenor eines Buches ganz flott, wenn der Mensch damit Akzeptanzprobleme hat oder der erste Versuch der Umsetzung in die Realität scheitert.


    Es ist doch viel einfacher, den gewohnten Gang zu gehen und somit das Stottern zu akzeptieren. Oder ?


    Ich persönlich halte nichts von solchen Büchern, würde eine Therapie mit Langzeitnachsorge immer vorziehen !


    Allerdings lasse ich mich auch gerne vom Gegenteil überzeugen..... Sollte ich mein letztes Buch:"Selbsthypnose" jemals wieder vom Staub befreien und zuende können, ersteigere ich mir mal das von F.J. genannte :-)





    Przemi, so schwierig das alles auch für Dich ist und so bescheiden Du Dich vermutlich manches Mal in der Schule fühlst: Stehe es durch !!!
    Lasse Dich nicht von Deinem Stottern auf einen falschen Weg führen, den Du eigentlich gar nicht gehen möchtest.


    Ich weiss, wie schwer das ist. Man hat gut reden. Aber wir alle hier kennen diese Probleme bis zum Erbrechen. Und aus allen ist doch trotz dieser Tatsache etwas geworden.


    Während meiner Studienzeit hätte ich mich auch gerne oftmals in Luft aufgelöst, wenn der Prof ausgerechnet mich etwas im riesen Hörsaal fragte. Aber schau, ich lebe noch. Diese Zeit geht vorbei.


    Du wirst astreine Tage erleben, aber auch furchtbar miese. So ist das einfach. Irgendwann wirst Du daran wachsen und Dich nicht mehr schämen dafür.


    Schau Dir mal Dein Umfeld ganz genau an. Jeder hat auf seine Art irgend einen "Fehler" mit sich herumzuschleppen. Wir sind alles nur Menschen, keiner ist perfekt. Und das ist auch gut so !


    Ich rate Dir dazu eine Therapie zu machen. Mache Dich einfach mal schlau, was es da so alles gibt und schnuppere in die ein oder andere rein. Du wirst sehr liebe, warmherzige und lustige Menschen kennenlernen, denen es ebenso ergeht wie Dir. Versprochen !


    Persönlich und aus eigener Erfahrung lege ich Dir Stottertherapie von Hans ans Herz. Dort kriegst Du ein Komplettprogramm von Kopf, über Muskelregionen, bis hin zu Streicheleinheiten für die Seele verpasst.


    Versuch es einfach mal, Du hast nichts zu verlieren :-)



    Grüßle
    Ni..Ni....Nicole


    :D:D:D