Was kostet ein Logopäde?

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  • Hallo Leute,


    kann mir vielleicht, einer von Euch sagen, wieviel eine Behandlungsstunde beim Logopäden kostet?


    Es interessiert mich einfach mal, wie viel Geld die Krankenkassen auszugeben bereit sind, für eine Behandlungsmethode, die kaum einem Stotterer bisher geholfen hat.


    Viele Grüße


    oli3dri

  • Hallo olidri,


    die Logopädiestunden werden von der Krankenkasse bezahlt. Der Versicherte muss 15% Zuzuahlung leisten. Das waren vor einem Jahr so ca. 40-45 € für 10 Stunden à 45 Min. (wenn ich mich noch richtig erinnere).


    Was ich nicht schön finde ist die Pauschalisierung, die Du hier betreibst. Kannst Du objektiv sagen, dass eine Logopädie kaum einem Stotterer bisher geholfen hat? Gewagte Aussage!
    Deine Versuche, dem StottererTraining zu helfen, bewirken meiner Meinung nach oft das Gegenteil.


    Mir persönlich hat die Logopädie nichts geholfen, aber wenn ich damit Erfolg gehabt hätte, wäre ich nicht auf die diverser Stottererforen gekommen, in denen sich die Therapieentäuschten Stotterer nur so tummeln.


    Andreas

  • Hallo Olli,


    ich muss Andreas Recht geben. Man kann nicht einen ganzen Berufsstand in ein schlechtes Licht stellen, das ist unsachlich.


    Es gibt sicherlich einige gute Wege um zu seinem Ziel zu kommen - in unserem Fall´: das fließende Sprechen.


    Leben und Leben lassen!


    In diesem Sinne


    Helga


    Das Ziel ist das Ziel

  • Hallo, Olli,


    Ich finde es auch nicht richtig, dass Du sagst, die Logopädie hätte kaum einem Stotterer geholfen. Ich habe mit vielen Menschen, die stottern oder gestottert haben, gesprochen, und erfarhen, dass Logopäden auch erfolgreich arbeiten. Es kommt sicher auch den einzelnen an, aber es so pauschal zu sagen ist einfach nicht ok.


    Es gibt eine ganze Reihe von Logopäden und Logopädinnen, zu denen das Stotterer-Training gute Kontakte hat und die sich wirklich viele Gedanken zum Thema Stottern machen und auch verantwortungsvoll damit umgehen. Es lässt sich über vieles streiten, lieber Olli, aber Du solltest vielleicht mal überlegen, was Dich so abwertend über Logopäden denken lässt, denn Logopäden sind auch Menschen und oft auch sehr nette und liebe Menschen.


    Es gab auch im Stotterer-Training Leute, wenn auch nur sehr, sehr wenige, die mit dem Training nichts anfangen konnten. Stottertherapie ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Wir sollten uns alle Türen offen halten und fair bleiben. Wer heilt hat Recht. Das gilt auch für Logopäden.


    Liebe Grüße
    Hans

  • Hallo Andreas,
    Hallo Ana,
    Hallo Hans,


    bekommt Ihr eigentlich Geld vom Logopädenverband, damit Ihr die armen Logopäden, vor meiner Meinung schützt ?


    Ich hätte da einen Vorschlag zu machen.
    Wie wäre es denn, wenn wir hier im Forum eine Liste mit allen erfolgreich arbeitenden Logopäden veröffentlichen würden?


    Nur, weil ich schlechte Erfahrungen mit logopädischen Behandlungen gemacht habe und diese zum Ausdruck bringe, werden die Logopäden nicht am Hungertuch nagen müssen.
    Logopädie wird nämlich von den Krankenkassen bezahlt.
    Jeder Stotternde, der es möchte, kann zu seinem Arzt gehen, und sich Logopädie verschreiben lassen.
    Im Regelfall bis zu 50 Stunden.


    Trotzdem, glaube ich, wäre es für viele Stotterer hilfreich, wenn die Krankenkassen, außer Logopädie, auch andere Methoden bezahlen würden.
    Achtung!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Das ist meine persönliche, subjektive, nicht wissenschaftlich belegte Meinung.


    Mir ist durchaus bewußt, das es Logopäden gibt, die einem Stotterer helfen können und die auch schon sehr vielen Stotterern geholfen haben.
    Logopäden sind bestimmt auch nette, liebe Menschen.
    Habe ich behauptet, daß Logopäden böse Menschen sind?


    Genauso gibt es Stotterer denen die Therapie bei Greifenhofer, Del'Ferro oder KST geholfen hat. Und es gibt Stotterer denen die Therapien nicht geholfen haben.


    Es gibt auch bestimmt viele Stotterer, denen das Stotterer-Training helfen konnte. Und es gibt Stotterer, denen das Stotterer-Training nicht helfen konnte.


    Was soll eigentlich die Aussage?


    Zitat

    Deine Versuche, dem StottererTraining zu helfen, bewirken meiner Meinung nach oft das Gegenteil.


    Ich schreibe hier nicht, damit Hans mit dem Einnahmen aus dem Stotterer-Training Millionär wird?


    Es ist meine persönliche Meinung, die ich mir aus meiner eigenen Erfahrung gebildet habe .



    Meine Meinung ist selbstverständlich nicht wissenschaftlich belegt.
    Ich persönlich bin der Meinung, daß das Stotterer-Training mir hilft.
    Ich habe am eigenen Leib erfahren, daß logopädische Behandlungen mir nicht helfen.
    Ich habe von anderen gehört, daß ihnen Logopädie nicht geholfen hat.


    Es tut mir echt leid, wenn ich durch meine positive Meinung über das Stotterer-Training, stotternden Mitmenschen, einen Tip für eine gute Behandlungs- möglichkeit gegeben haben könnte.


    Vielleicht solltet Ihr mal in Euch gehen und über Eure Reaktionen nachdenken.


    LG
    oli3dri

  • hallo olidri,


    es ist ja ok, dass Du diese Meinung hast; aber manchmal muss man sich eben überlegen, ob es geschickt (und seinen Interessen dienlich) ist diese Meinung zu äussern; und man sollte es mit der nötigen Portion Feingefühl tun.


    Andreas

  • Hallo Matze,
    hallo Andreas,


    zum Glück ist nicht jeder Mensch gleich.


    Der eine macht es mit Feingefühl, der andere macht es mit Nachdruck.


    Was kann daran schlecht sein, wenn man seine positiven und negativen Erfahrungswerte mit Nachdruck anderen mitteilt?


    Es gibt gute Therapien, es gibt schlechte Therapien.


    Wenn alle Ihre Erfahrungswerte für sich behalten würden, hilft es niemanden.


    Wie viele Stotterer, würden vielleicht gar keine Kenntnis davon nehmen, wenn wir uns, hier nicht kontrovers darüber austauschen würden?


    Gruß
    olli

  • schönes rumgeheule hier!
    hilft und das weiter? nö



    also ich hab sowohl positive als auch negative erfahrungen mit logopäden gemacht.
    hab gemerkt,dass wenn sich der logopäde/logopädin(komm mit frauen irgendwie besser klar) richtig mit der person beschäftigt,anstatt nur mit dem problem "stottern",also dass dann die erfolge auch viel besser sind.
    meinhe letzte logopädin war total scheiße
    war noch n junges mädel und irgendwie total oberflächlich mit mir umgegangen
    also nicht auf meine psyche usw eingegangen,sondern nur stumpfes technik lernen.
    find ich nicht gut
    ein/e logopäde/logopädin sollte lehrer und freund zugleich sein^^

  • Hallo Erstmal !
    Die klassische Logopädie stößt beim Stottern vermutlich an Ihre Grenzen.
    Bei anderen Erkrankungen ist die Logopädie eine unverzichtbare Therapie.
    Positiv ist zu erkennen, dass es Kassen gibt, die das Stotterer- Training bezahlen.
    Eine ähnliche Problematik gibt es bei anderen Erkrankungen aber auch.
    Olidri, weigert sich Deine Kasse die Behandlungskosten für Stotterer- Training zu übernehmen ?


    LG
    Christoph

  • Hallo Christoph,


    meine KK verweigert die Kostenübernahme mit der Begründung, daß eine Indikation für eine außervertragliche Behandlung nicht gegeben ist.


    Dabei stützt sich meine KK auf zwei Gutachten des Medizinischen Dienst der Krankenkassen.


    Wie der MDK das Gutachten erstellt hat, ist mir allerdings schleierhaft.
    Mich hat der MDK jedenfalls nicht untersucht, um heraus zu finden, welche Behandlungsmethode für mich ausreichend ist.


    Ich werde jetzt eine Klage beim Sozialgericht einreichen.


    Ich lasse mich nicht durch irgendwelche fadenscheinige Begründungen abwimmeln.


    Zur Zeit bin ich bei der BKK Hochrhein Wiesental.
    Die haben zwar einen niedrigen Beitragssatz, aber was bringt es, wenn die dich im Stich lassen, wenn man ihre Hilfe benötigt.


    LG
    olli

  • Hallo Olidri,


    ich wünsche Dir viel Durchhaltevermögen bei Deiner Klage,
    (das hatte ich als Stotterer ja bekanntlich,
    ich denke nur an meine schönsten und längsten Blocks)
    Zeig denen mal, was ein Zwerchfell ist.
    Mir erscheint es auch oft, dass beim MDK mit Willkür entschieden wird,
    aber auch schon wirklich mit Willkür entschieden wurde.
    So wurden schon Ablehnungen ohne nachweisliche Einsicht in Krankenunterlagen ausgesprochen.
    Bei der Einstufung in Pflegestufen weiß ich von regelmäßigen Klagen der betroffenen pflegenden Angehörigen die nicht wissen, wie ein kranker Mensch in sechs (6) Minuten geduscht werden soll (geht das als gesunder ?), etc.
    Das System Krankenkasse und die erstattungsfähigen/ nicht erstattungsfähige Leistungen
    hat etliche System- Schwächen und damit verbundene Ungerechtigkeiten. Ich kann mir von einem Orthopäden hunderte von Vitamin- Infusionen geben lassen, dieselbe Vitamin-Dosis erhalte ich beim essen eines Apfels. Nach der Wirksamkeit wird nicht gefragt. Das System hinkt.
    Ich finde Deinen Schritt mutig und konsequent.
    Deinen ersten Beitrag fasse ich als Kritik an den Krankenkassen-Praktiken auf.
    Christoph