Atemübungen

Kostenlos: 5 Übungen gegen Stottern

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  • Hallo Hans,


    erstmal finde ich es super, dass du kostenlos diese 5 Übungen anbietest :thumbup:


    ich bin neu hier und fange gerade erst mit den 5 Übungen an. Ich habe dazu aber gleich einige Fragen:

    - Es heißt, man soll die Atemübungen nach dem Aufwachen und vor dem Schlafen machen. Hat es einen Grund, warum man die Übungen direkt nach dem Aufwachen im Bett und direkt vor dem schlafen gehen sollte? Oder können sie auch unter dem Tag angewendet werden? Ich frage nur, weil ich zwei Kleinkinder habe und der Morgen dann oft sehr stressig sein kann und ich nicht zu 15 Minuten Ruhe kommen kann. Ich würde es somit lieber nach der Unterbringung in der Krippe/Kindergarten machen.

    - Am Ende sind es ja jeweils 15 Minuten morgen und abends. Machst du diese Übungen immer noch täglich oder hat sich nach einiger Zeit der Zwerchfellmuskel soweit gekräftigt/daran gewöhnt, dass du diese Übungen nicht ungedingt brauchst?


    Grüße

  • Hallo Turpien,


    danke für Deine detaillierte Frage. Teil 1 habe ich spontan als Sprachnachricht beantwortet:

    https://www.i-talk24.net/message?id=cc8bbbed1c27fa - Hör einfach rein, wenn Du magst.


    Zu Teil 2: Nach vielen Jahren des Trainings brauche ich die Atemübungen nicht mehr, um fließend sprechen zu können. Es hat sich quasi automatisiert. Es war ein schleichender Prozess. Aber trotzdem verspüre ich auch heute noch die Lust, immer wieder mal ein paar Atemzüge mit dieser Technik zu machen. Das tut mir gut und erinnert mich daran, wie dankbar ich sein kann, nicht mehr stottern zu müssen.


    Stottern ist sehr vielschichtig, die Gründe dafür, die Automatismen sind sehr komplex. Am umfassendsten und schnellsten kommt man bei einem Seminar des Stotterer-Trainings weiter. Aber die "5 Übungen" regelmäßig zu machen, ist ein guter Anfang.


    Ich hoffe Du kannst damit was anfangen.


    Alles Liebe :knuedel:

  • Hallo Hans,


    vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort :)

    Ich versuche diese Atemübungen jetzt morgens und abends einzuplanen.


    Noch eine kurze Frage, atmest du eigentlich den ganzen Tag (automatisch) in Bauchatmung? Wie du oben geschrieben hast, hat sich bei dir schon ein Automatismus eingestellt. Ich versuche am Tag immer wieder an die Bauchatmung zu denken und fühle mich dann anschließend auch immer entspanner und besser wenn ich sie einige Minuten durchgeführt habe.


    Trotz eventueller Verbesserungen denke ich stark nach ein einem Seminar teilzunehmen, da dort sicher auch viel genauer an meinen Problemen gearbeitet werden kann, die ich selber vielleicht garnicht so genau definieren oder bearbeiten kann.


    Viele Grüße

  • Noch eine kurze Frage, atmest du eigentlich den ganzen Tag (automatisch) in Bauchatmung?

    Ich atme einfach. Wenn ich bewusst atme, dann meist in die Flanken. Die Bauchatmung ist bei mir zum Beispiel automatisch da, wenn ich meditiere. Hat aber nicht direkt mit dem Konzept des Stotterer-Trainings zu tun. Der Automatismus, den ich meine, spielt sich im gesamten Sprechen ab; es wird wieder völlig selbstverständlich, zu reden, ohne dabei ans Stottern zu denken oder die körperliche Bereitschaft zum Stottern zu verspüren. Man kann das über das bewusste Trainieren der Flankenatmung, der Sprechtechnik, der Wahrnehmungslenkung und des Meditierens erreichen.


    Alles Liebe