M e d i t a t i o n "Es ist erstaunlich, wieviel man hören kann, wenn niemand etwas sagt."

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  • Hallo LouLou,


    genau auf dieser Homepage habe ich mich für das Seminar angemeldet und dieses Buch lese ich auch gerade. Bin aber noch nicht fertig.

  • Ich bin wieder hier
    Nachdem ich eine ganze Woche auf Messe war, bin ich wieder mal zu Hause.
    Sehr interessant, was zwischenzeitlich auf dieser Seite geschrieben steht.


    Mein Bericht: Es ist phänomenal, dieses Gefühl während der Meditation. Es macht süchtig. Wenn ich nicht einschlafen kann, dann meditiere ich im Liegen, schlafe dabei dann irgendwann ein. Ich schlafe dadurch viel fester und erholsamer als sonst.


    Auch sonst gehe ich viel entspannter an alles ran, ich bin die Ruhe selbst, was mich früher "aufgeregt" hat, läßt mich kalt, ich sehe vieles aus einem ganz anderen Blickwinkel.


    Von Matze habe ich ein paar CD's erhalten.
    1. Chakra - Meditation (geführt)
    2. Suggestion mit Rüdiger Dahlke "Tiefenentspannung" und
    Entspannungsmusik


    ....habe mich sehr darüber gefreut, werde hierüber berichten, fange heute mit den neuen Meditationsarten an.

  • Also heute kommt mein Bericht.
    Ich habe es jetzt 3 mal hinter mir.


    Es ist ganz anders als die "stille" Meditation, mit dem Atem beobachten, viel intensiver.


    Ich habe erst die von Dahlke gemacht.
    18.00 Uhr, im Liegen ist es herrlich,
    mein Wasserbett, so schön warm....
    CD-Anlage ans Bett geräumt.
    Räucherstäbchen hingestellt,
    habe mich gefühlt, wie in China.


    Durch die Stimmen und die Suggestionen, wird man wie in einen "Trance-Zustand" versetzt. Ich fühlte ein Kribbeln im gesamten Körper, wie ein "Sprudel", meine Glieder fühlte ich nicht, das innere aber dafür um so stärker. Ich war entspannt, wie weggetreten,
    mist, bin dann eingeschlafen.


    Heute habe ich die Zeremonie nach der Arbeit celebriert. Damit ich nicht wieder einschlafe.
    17.00 Uhr.
    Es war gigantisch, Bilder sehe ich aber nicht.
    Ob die noch kommen?


    Ich war in einem Zustand - unbeschreiblich.
    Ich weiß gar nicht wie lange die CD anhält, muß morgen mal drauf achten.


    Ich war süchtig auf mehr, also probierte ich im Anschluß Chakra aus, ab dem 2. Chakra war ich weg. Wieder eingeschlafen.


    Ist dir das auch passiert? Matze?

  • bist du denn im Moment auf diesem Schweigeseminar? Man gut das man das Internet hat, oder?


    Ich habe mir früher immer gewünscht, weil ich so unter meinem Stottern gelitten habe, lieber nicht sprechen zu können, das wäre herrlich.


    Dachte ich immer, aber es ist sicher ungeheuer schwer.


    Berichte bitte ausführlich, wenn du hiermit fertig bist.

  • Hallo,
    habe jetzt hier einen längeren Text darüber geschrieben. Durch irgendeine Tastenberührung war alles weg. Nun in völligster Kürze. Man geht 10 Tage durch die Hölle. Nicht nur ich, sondern jeder Teilnehmer. Keiner hat abgebrochen. Es ist eine große Reinigung. Wer dies auch will muß diese Qualen auf sich nehmen.


    Dieter

  • Hallo, nun ein wenig mehr. Die kritischsten Tage sind in der Regel der erste Tage und der der fünfte und vielleicht auch der sechste. Bei mir war es auch so. Mittlerweile bin ich unheimlich froh, das ich diesen Kurs gemacht habe.


    Die Technik wird in zehntägigen Kursen gelehrt, bei denen die Teilnehmer während der gesamten Zeit das Gelände nicht verlassen und den in den Teilnahmebedingungen beschriebenen Regeln folgen. So können sie die Technik in ihren Grundzügen erlernen und ausreichend praktizieren, um deren positive Auswirkungen zu erfahren.


    Der Kurs erfordert hartes, ernsthaftes Arbeiten. Das Training setzt sich dabei aus drei Abschnitten zusammen: Die erste Stufe besteht darin, sich für die Zeitdauer des Kurses ehrlich zu bemühen, nicht zu töten, nicht zu stehlen, sich jeglicher sexueller Aktivitäten, sowie unlauterer Rede zu enthalten und auf die Einnahme von Drogen oder Alkohol zu verzichten. Das Einhalten dieser ethisch-moralischen Grundlage hilft, den Geist zu beruhigen, eine notwendige Voraussetzung für die Arbeit der Selbstbeobachtung.


    Der nächste Schritt besteht darin, bis zu einem gewissen Grad Herrschaft über den eigenen Geist zu entwickeln. Dabei lernt man, seine Achtsamkeit kontinuierlich auf das Hereinströmen und Herausfließen des Atems am Eingang der Nasenlöcher zu richten und sich so der natürlichen Realität des sich fortwährend verändernden Atemflusses bewusst zu werden.


    Mit dem Erreichen des vierten Tages ist der Geist ruhiger, konzentrierter geworden und ist nun in der Lage, mit der eigentlichen Praxis von Vipassana zu beginnen: der Beobachtung aller Empfindungen innerhalb des ganzen Körpers, dem Verstehen ihrer wahren Natur und der Entwicklung von Gleichmut, indem man lernt, nicht auf sie zu reagieren.


    Zum Abschluss des Kurses schließlich lernen die Teilnehmer/innen die Meditation der liebevollen Güte, des Wohlwollens gegenüber allen Wesen. Hierbei teilen sie die Reinheit, die sie sich während dieses Kurses erarbeitet haben, mit allen Wesen.


    Die gesamte Praxis von Vipassana ist in Wirklichkeit ein geistiges Training. So wie wir uns, um unsere physische Gesundheit zu verbessern, körperlichen Übungen unterziehen, dient Vipassana auf der geistigen Ebene der Entwicklung eines gesunden Geistes.


    Weil sie sich dabei als wahrhaft hilfreich erwiesen hat, wird sehr großer Wert darauf gelegt, die Technik in ihrer ursprünglichen, authentischen Form zu bewahren. Vipassana wird nicht kommerziell gelehrt, sondern allen ernsthaft Interessierten frei angeboten. Keine Person, die mit der Vermittlung der Technik zu tun hat, erhält irgendeine Form von materieller Vergütung.


    Für die Kurse werden keinerlei Gebühren erhoben, auch nicht für Unterkunft und Verpflegung. Alle entstehenden Kosten werden durch Spenden von Teilnehmer/innen früherer Kurse beglichen, die selbst nach dem Besuch eines 10-Tage-Kurses die positiven Wirkungen von Vipassana erfahren haben und nun mit ihrer Spende anderen ebenfalls diese Erfahrung ermöglichen wollen.


    Natürlich kommen die Ergebnisse erst nach und nach durch regelmäßige Praxis. Es wäre unrealistisch, zu erwarten, dass sich bereits nach zehn Tagen alle Probleme lösen ließen. Man kann innerhalb dieser Zeitspanne jedoch die wesentlichen Grundlagen von Vipassana erlernen und ist so in der Lage, diese Technik auch im Alltag anzuwenden. Je mehr man sie praktiziert, um so größer wird die Freiheit vom Leiden und um so näher rückt man dem letztendlichen Ziel der vollkommenen Befreiung. Selbst diese zehn Tage können lebhafte Ergebnisse zeitigen, die offensichtlich und erkennbar wertvoll, ein großer Gewinn für das tägliche Leben sind.


    Alle, die diese Technik einmal versuchen wollen, werden darin ein unschätzbares Werkzeug entdecken, mit dessen Hilfe sie wirkliches Glück erlangen und mit anderen teilen können.Der folgende Zeitplan für den Kurs soll den Kursteilnehmern ermöglichen, die Kontinuität der Praxis während der 10 Tage aufrechtzuerhalten. Um bestmögliche Resultate zu erzielen, wird den Schülern empfohlen, diesen Zeitplan so genau wie möglich einzuhalten.


    Tagesablauf:


    4:00 a.m.--------------------Gong - Aufstehen


    4:30-6:30 a.m.----------------Meditation in der Halle oder im eigenen Zimmer


    6:30-8:00 a.m.----------------Frühstückspause


    8:00-9:00 a.m.----------------GRUPPENMEDITATION IN DER HALLE


    9:00-11:00 a.m.---------------Meditation in der Halle oder im eigenen Zimmer


    11:00-12:00 -----------------Mittagessen


    12:00-1:00 p.m.---------------Ruhepause und Gelegenheit zum Interview mit dem Lehrer


    1:00-2:30 p.m.----------------Meditation in der Halle oder im eigenen Zimmer


    2:30-3:30 p.m.----------------GRUPPENMEDITATION IN DER HALLE


    3:30-5:00 p.m.----------------Meditation in der Halle oder im eigenen Zimmer


    5:00-6:00 p.m.----------------Teepause


    6:00-7:00 p.m.----------------GRUPPENMEDITATION IN DER HALLE


    7:00-8:15 p.m.----------------Vortrag des Lehrers in der Halle


    8:15-9:00 p.m.----------------GRUPPENMEDITATION IN DER HALLE


    9:00-9:30 p.m.----------------Zeit für Fragen in der Halle


    9:30 p.m.--------------------Nachtruhe - Licht aus


    Ich kann nur jedem empfehlen an diesem Kurs teilzunehmen.

  • das Aufstehen um 4 Uhr macht keine Probleme, da um 21.30 Uhr Nachtruhe ist.


    Man schweigt 10 Tage lang. Außer man hat Fragen zur Technik. Diese kann man zwischen 12-13 und 21-21.30 Uhr mit seinem Lehrer klären. Dauer höchstens 5-10 Minuten. Organisatorische Dinge kann man in Notfällen mit dem Hausmanager besprechen. Ab Mitte des 10. Tages bis Ende darf wieder gesprochen werrden.


    Die Technik
    Vipassana ist eine der ältesten Meditationstechniken Indiens und bedeutet soviel wie "die Dinge zu sehen, wie sie wirklich sind". Vipassana wurde in Indien vor über 2500 Jahren von Gotama, dem Buddha, wiederentdeckt und von ihm als ein universelles Heilmittel gegen universelle Krankheiten, als eine Kunst zu leben gelehrt.


    Diese jedem frei zugängliche Technik, die nichts mit Religion oder Weltanschauung zu tun hat, strebt die vollständige Beseitigung geistiger Unreinheiten und letztendlich vollkommene Befreiung an. Heilung, jedoch nicht nur Heilung von Krankheiten, sondern das umfassende Geheiltwerden von menschlichem Leiden ist ihr Ziel.


    Vipassana ist ein Weg der Selbstveränderung durch Selbstbeobachtung. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der engen Wechselbeziehung zwischen Körper und Geist, die durch trainierte, auf die körperlichen Empfindungen gerichtete Achtsamkeit auf direktem Wege erfahren werden kann. Diese Empfindungen bestimmen das Leben des Körpers, beeinflussen einander im ständigen Wechselspiel und konditionieren den Geist. Die auf eigene Beobachtung gründende, selbsterforschende Reise zu dem gemeinsamen Ursprung von Geist und Körper löst die geistigen Unreinheiten auf und führt zu einem ausgeglichenen Geist voller Liebe und Mitgefühl.


    Die Naturgesetze, die unser Denken, unsere Gefühle, unsere Urteile und Empfindungen steuern, werden klar. Durch direkte Erfahrung versteht man, wie man Fortschritte macht und wann man wieder zurückfällt, wie man Leiden schafft oder sich davon befreit. Das eigene Leben wird bestimmt durch gesteigerte Achtsamkeit, das Durchschauen von Illusion und Täuschung, größere Selbstkontrolle und inneren Frieden.

  • 10 Tage, ganz schön lange.
    Klingt gut, aber ist sicher sehr schwer. Ich wäre bestimmt nach 2 Tagen unruhig geworden und hätte mich gefragt, was das soll, wo ich doch zu Hause soviel Arbeit hätte.

    Wieviele Teilnehmer waren dort?


    Gabs richtiges Essen, oder war auch so etwas wie "Fastenzeit".


    Was hat sich nach diesen 10 Tagen verändert bei Dir?
    Die Meditationszeiten waren ja sehr lange immer.
    Wie war es mit den Gedanken? War Dein Kopf nicht dann irgendwann leer? Was geht dabei in einem vor, wenn man so viel am Tag meditiert.
    Ich wäre bestimmt eingeschlafen.
    Welche Meditationstechnik habt ihr gemacht?
    Die stille Art, oder die von Rüdiger Dahlke.


    Wo findet das Seminar statt?

  • es sind in der Regel ca. 90 Leute pro Seminar, davon ca. 70 neue Teilnehmer, der Rest Helfer, die Dhamma-Service machen, also alte Teilnehmer, die durch unentgeltliche Arbeit (später dazu mehr) das jeweilige Seminar erst ermöglichen.


    Das Essen ist vegetarische Kost, schmackhaft zubereitet.


    Meine Veränderung während der Tage und nach dem Seminar kann ich zur Zeit nicht genau einschätzen. Ich fühle mich zur Zeit souveräner in jeder Hinsicht. Entscheidungen gehen mir schneller von der Hand. Habe danach auch keine Selbstzweifel. Nehme den Alltag viel gelassener wahr. Ich spüre eine tiefe Verbundenheit zu diesem Ort und die Art, wie man dort miteinander umgeht. Da ich mich für längere Zeit nicht noch einmal 10 Tage an einem Stück aus meinem Alltag ausklinken kann, werde ich in meiner freien Zeit Dhamma-Service machen, der auch tageweise möglich ist. Zum einen bin ich bei den Kernmeditationen auch in der Halle. Zum anderen wird dieser selbstlose Dienst an den anderen Menschen mich ein großes Stück weiterbringen.


    Was ist Damma-Service?


    Dieser Text ist ein Auszug aus einem Vortrag, den S.N. Goenka im australischen Vipassana-Meditationszentrum in Blackheath (New South Wales) hielt.


    Was ist der Sinn von Dhamma-Service? Sicherlich nicht, Unterkunft und Verpflegung gewährt zu bekommen oder seine Zeit in einer angenehmen Umgebung und Atmosphäre zu verbringen, oder gar den Verantwortungen und Pflichten des täglichen Lebens zu entfliehen. Jemand, der für Dhamma arbeitet, weiß das sehr gut.


    Denn diese Menschen haben Vipassana praktiziert und durch direkte Erfahrung die Wohltaten erlebt, die die Technik für jeden bereithält. Sie haben den selbstlosen Dienst der Lehrer, der Organisatoren der Kurse und der Dhamma-Helfer gesehen - einen Dienst, der es ihnen ermöglicht hat, den unvergleichlichen Geschmack Dhammas zu kosten. Sie haben erste Schritte auf dem Edlen Pfad unternommen und auf natürliche Weise angefangen, die seltene, kostbare Eigenschaft tiefer Dankbarkeit zu entwickeln, den Wunsch, die Schuld, in der sie stehen für all das, was sie erhalten haben, zu begleichen.


    Natürlich gaben die Lehrer, die Organisatoren und die Dhamma-Helfer ihren Dienst, ohne irgendetwas als Gegenleistung zu erwarten, auch keine Form von materieller Entlohnung wird von ihnen akzeptiert werden. Der einzige Weg, die Schuld, in der wir ihnen gegenüber stehen, zurückzuzahlen, ist, dabei mitzuhelfen, daß sich das Rad Dhammas immer weiter dreht, indem man anderen den gleichen selbstlosen Dienst erweist. Dies ist die rechte Motivation, die edle Absicht, mit der man Dhamma-Service geben sollte.


    In dem Maße, wie Vipassana-Meditierende auf dem Weg voranschreiten, kommen sie aus den alten, gewohnten Mustern der Selbstbezogenheit heraus und beginnen, sich um andere Menschen Gedanken zu machen. Sie stellen fest, daß überall Menschen leiden: junge genauso wie alte, Männer wie Frauen, Schwarze wie Weiße, Wohlhabende wie Habenichtse - alle leiden sie. Die Meditierenden erkennen, daß sie selbst im Elend und Leid gefangen waren, bis sie Dhamma kennenlernten. Sie wissen, daß andere ebenso wie sie selbst begonnen haben, wahres Glück und Frieden zu genießen, dadurch daß sie dem Pfad folgen. Die Wahrnehmung dieser Veränderungen löst das Gefühl mitfühlender Freude aus und verstärkt den Wunsch, leidenden Menschen mit Hilfe von Vipassana aus ihrem Elend herauszuhelfen. Das Mitgefühl fließt über und mit ihm der Wunsch, anderen zu helfen, Erleichterung von ihrem Leid zu erfahren.


    Natürlich braucht es Zeit, um die Reife zu entwickeln und das Training zu erhalten, das notwendig ist, um Dhamma zu lehren. Aber es gibt viele andere Möglichkeiten, Menschen zu dienen, die kommen, um an einem Kurs teilzunehmen, und alle diese Möglichkeiten sind von unschätzbarem Wert. Es ist wahrhaftig ein edles Bestreben, ein Diener Dhammas zu sein - ein einfacher, bescheidener Dhamma-Helfer.


    Und diejenigen, die Vipassana praktizieren, beginnen das Gesetz der Natur zu erkennen, nämlich, daß körperliche und verbale Handlungen, die anderen Schaden zufügen, auch denjenigen schaden werden, die sie begehen, während andererseits solche Handlungen, die anderen helfen, für die Menschen, die sie ausführen, Frieden und Glück mit sich bringen werden. Somit bedeutet Helfen und Gutes für andere zu tun gleichzeitig, daß man auch sich selbst hilft. Daher liegt es im eigenen Interesse, anderen zu dienen. Auf diese Weise entwickelt man seine P±ram²s (gute, heilsame Eigenschaften) und macht es möglich, daß man schneller und sicherer auf dem Weg voranschreitet. Anderen zu dienen heißt in der Tat, auch sich selbst einen Dienst zu erweisen. Das Verstehen dieser Wahrheit verstärkt den Wunsch, an der edlen Mission mitzuwirken, anderen dabei zu helfen, sich von ihrem Elend zu befreien.


    Aber was ist die rechte Art zu dienen? Ohne dieses Wissen zu besitzen, kann man weder anderen noch sich selbst helfen und läuft Gefahr, sogar Schaden anzurichten. Wie edel die Dhamma-Mission auch sein mag, der Dienst kann keinen wirklichen Segen bringen, wenn der Antrieb, die Motivation zur Arbeit nicht einwandfrei ist. Das Dienen wird sich nicht segensreich auswirken, wenn man dadurch sein Ego aufbauen will oder die Arbeit verrichtet, um im Gegenzug irgendetwas zurückzubekommen - auch wenn es nur lobende Worte oder Dankbarkeitsbezeigungen sind.


    Verstehen Sie, daß Sie, während Sie dienen, ler- nen, wie Sie Dhamma im täglichen Leben anwenden können. Schließlich ist Dhamma keine Flucht vor den alltäglichen Verantwortlichkeiten. Indem Sie lernen, im Umgang mit den Schülern und Situationen hier, in der kleinen Welt eines Meditationskurses oder eines Zentrums, im Einklang mit Dhamma zu handeln, üben Sie sich für den Alltag, um auch in der Welt draußen auf gleiche Weise handeln zu können. Trotz des unerwünschten Verhaltens einer anderen Person üben Sie sich darin, den Geist im Gleichgewicht zu halten und im Gegenzug Liebe und Mitgefühl zu erzeugen. Dies ist die Lektion, die Sie hier versuchen zu meistern. Sie sind in dem gleichen Maße ein Schüler wie diejenigen, die in diesem Kurs sitzen. Fahren Sie fort zu lernen, während sie den anderen mit Bescheidenheit dienen. Denken Sie stets: “Ich bin hier in der Lehre, ich lerne hier zu dienen, ohne etwas dafür zurückzuerwarten. Ich arbeite, damit andere den Segen Dhammas erfahren können. Deshalb will ich mich bemühen, ihnen zu helfen, indem ich ihnen ein gutes Beispiel gebe, und gleichzeitig helfe ich dadurch auch mir selbst.”

  • Ich sehe Bilder.


    Ich sehe richtige Bilder während der Meditation.
    Bilder aus meiner Kindheit, was ich längst vergessen hatte. Ein tolles Gefühl.
    Wenn ich Bilder sehe, dauert die Meditation auch immer länger, 30 - 40 minuten, das Zeitgefühl ist dann total weg. Denn sonst habe ich die 20 min. immer perfekt -ohne Uhr- im Griff.


    Kennt Ihr das auch???????????????????????

  • Angst habe ich keine mehr.


    Ich muß mich nur immer in letzter Zeit überwinden. Es ist Frühjahr, ich arbeite viel und denke dann immer, die Zeit...... in der Zeit, könntest Du das machen........, kostet Überwindung im Moment.
    Ich meditiere jeden 2. Tag nur noch.


    Ich arbeite voll durch, auch am Wochenende, mein Schreibtisch ist mächtig voll.
    "Augen zu und durch"

  • Liebe Yvonne!


    Besser ist jeden Tag zwei mal! Der Grund: In den ersten 20 Minuten baust Du den Stress des Tages ab, in den zweiten die negativen Einflüsse des Vergangenen!


    Phasen des "Überwindenmüssens" sind normal und menschlich. Ich kenne diese Zeiten sehr gut. Auch ich habe einen inneren Schweinehund, der täglich trainiert werden will. Du bist schon weit gekommen. Pass auch Dich auf und ...


    ... halte die Fahne hoch, liebe Yvonne! :D

  • In den ersten 20 min. baut man den Streß des Tages ab??? Des Vortages?? Sonst muß ich ja nachmittags meditieren und abends.


    2 mal, oh je, ....................nun gut, dadurch kann ich ja dann doppelt so viel arbeiten.


    Ich versuche es.

  • Meditations-Basics (nach Hans Liebelt :D )


    1. Morgens nach der morgendlichen Toilette, vor dem Frühstück
    2. Vor dem Mittagessen


    Wenn Stresszeiten sind, ruhig noch ein weiteres mal am Nachmittag. Wenn Du viel Stress hast oder schnell etwas lernen musst (gut für Schüler und Studenten etc.), dann versuche folgenden Rhythmus:


    Eineinhalb Stunden lernen (arbeiten), dann 15 Minuten meditieren ... Eineinhalb Stunden lernen (arbeiten), dann 15 Minuten meditieren ... Eineinhalb Stunden lernen (arbeiten), dann 15 Minuten meditieren ... usw.


    Es wirkt Wunder! Im Endeffekt spart man enorm viel Zeit!!!!!


    Let's try!