M e d i t a t i o n "Es ist erstaunlich, wieviel man hören kann, wenn niemand etwas sagt."

Kostenlos: 5 Übungen gegen Stottern

Mit unseren erprobten Übungen lernst Du, Dein Stottern zu reduzieren – kostenlos und von zuhause.

Jetzt anmelden und sofortigen Zugang zu den Übungen gegen Stottern erhalten.

  • Ich habe wieder angefangen zu meditieren, 2 mal täglich und dies konsequent j e d e n Tag. Die Erfahrungen hierbei sind verblüffend.


    Zugegeben habe ich dies am Anfang oft belächelt und die anderen während des Trainings bei Hans oft beobachtet. Zum Ende hin, fand ich es total entspannend, die Hände schliefen sogar ein und die Arme, aber jetzt ist glaube ich der Durchbruch erst im Anmarsch.


    Ich fühle, wie mein Kopf vibriert, während der Meditation, die Gedanken, die ich sonst immer in Massen hatte, sind verschwindend gering geworden. Ich konzentriere mich nur noch aufs ATMEN. Es ist ein Zustand des "schwebens", wie in Trance.


    Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht mit der Meditation???

  • sehr gut, mach weiter so, du bist auf dem richtigen Weg.


    Wenn du Mut hast, dann kannst du noch viel mehr erleben.
    Lass dich überraschen, aber versuche nicht zu viel zu schnell auf einmal.


    Wenn du einmal nicht sicher bist oder etwas "siehst oder erlebst" das dir Angst macht, dann sprich erst mit jemandem darüber bevor du weiter machst.


    Wenn dein Erfolg anhält, wirst du neue Tiefen und Welten erreichen die dich auch verändern werden.


    Wenn dein Umfeld dich einmal ansprechen wirst, warum du plötzlich so anders bist, oder ein anderer Mensch geworden bist, dann wirst du dir dessen bewusst werden, dass du eine Barriere übersprungen hast. Sie kann die erste und ein Anfang sein.

  • Danke Siddharta für Deine Eindrücke.


    Ich verfolge schon seit längerem Deine Berichte über deine konsequenten Übungen. HOCHACHTUNG!!!!!!


    Warst Du auch mal bei Hans?
    Was hat sich bei dir verändert seit der langen Übungsphase, du übst ja täglich? Bist Du inzwischen ein ehemaliger Stotterer?


    Deine Meditationszeiten sind sehr unterschiedlich am Tag. Maximal 75 min. Hälst Du die Zeit von je 20 min. konsequent ein, oder ist es manchmal auch mehr??

  • Heute meditierte ich gleich nach dem Aufstehen.
    Ich merkte, daß ich gar nicht mehr auf das atmen achte, es kamen Bilder. Obwohl ich zu Beginn gut drauf war, flossen mir die Tränen, ich dachte an Dinge die mich emontional berührten.
    Ich bin innerlich viel ruhiger als vorher, es ist schon verblüffend. Man fühlt das Leben ganz anders, setzt ganz andere Prioritäten.


    Auf dem Kalender stand heute:
    Man kann das LEBEN weder verlängern, n o c h verbreitern, aber v e r t i e f e n !

  • Ich verfolge schon seit längerem Deine Berichte über deine konsequenten Übungen. HOCHACHTUNG!!!!!!


    Danke, aber es fällt leicht, wenn man ein Ziel hat


    Warst Du auch mal bei Hans?


    Ja, ich war schon zwei oder drei Mal bei Hans


    Was hat sich bei dir verändert seit der langen Übungsphase, du übst ja täglich? Bist Du inzwischen ein ehemaliger Stotterer?


    Das mit dem Wort "ehemaliger" ist so als würdest du einen Alkoholiker fragen ob er ein Ex ist. Er wird es niemals sein, er ist aber trocken. So ist es auch bei einem Stotterer, auch er wird niemals ein Ex sein, er wird immer ein Stotterer sein, nur eines Tages so gut, dass man vielleicht nichts mehr hören wird, da er gelernt hat seinen Atem richtig einzusetzen. Aber gibt es da nicht immer Situationen an denen wieder ein kleiner Rückfall, und sei er auch noch so klein, ist?


    Es gibt Tage und Zeiten, da spreche ich so gut, dass andere Leute nichts mehr bei mir hören. Sie hören nichts mehr. Wenn ich zu mir selber ehrlich bin, dann weiß ich aber, dass da noch etwas ganz kleines war, nur die Anderen hören es nicht, da sie nicht diese Sensibilität dafür haben und ihr Gehör nicht in dieser Richtung geschult ist.
    Kann somit ein Stotterer ein Ex werden, obwohl er durch seinen Willen, ein Ex zu werden, so in die Materie und in sich selbst eingeht (auch bedingt durch die Meditation, die eine Sensibilität freisetzt wie sie sich ein nicht-meditierender Mensch nicht einmal vorstellen kann), dass er Flöhe husten hört, die niemand auf der Welt auch nur sehen kann?


    Deine Meditationszeiten sind sehr unterschiedlich am Tag. Maximal 75 min. Hälst Du die Zeit von je 20 min. konsequent ein, oder ist es manchmal auch mehr??


    Meine Mindestzeit beträgt zur Zeit mindestens 30 Minuten als absolutes Minimum.
    Bis zu 50 Minuten schaffe ich gerade in einer Sitzung.
    Ab 60 Minuten werden es dann entweder mindestens 2 mal 30 Minuten, oder einmal über 30 Minuten und beim Zweiten Mal die restliche Zeit.
    Je länger und tiefer du meditierst, desto schneller, weiter und tiefer kommst du hinein.
    Je schneller und tiefer du hineinkommst, und dieses für relativ lange Zeit, desto mehr wirst du gewahr werden und desto ruhiger wirst du.


    Ich habe auch schon einige Male, aber ich bitte dieses nicht nachzumachen, mich in Meditation hereingebracht, dann in der Meditation die Augen geöffnet und meinen normalen Tagesablauf gelebt,ohne mich wieder aus der Tiefe meines Bewusstseins herauszuholen, was sich allerdings im Laufe des Tages von selbst ereignet hat.
    Nach den Aussagen der Menschen um mich herum, die mich kennen, soll ich in dieser Phase wie in Zeitlupe gesprochen und gehandelt haben, mit einer Perfektion wie sie an Klarheit im Wachzustand nicht nachvollziehbar ist. Dieses gilt für Gedanken, Sprache und Ausdruck.
    Kannst du dir einen weisen Menschen vorstellen, der ganz in seiner inneren Welt der Ruhe und Gelassenheit versunken ist?
    So muss ich gewesen sein, mein äußeres Dasein einfach ausgeblendet, innen gelebt und außen gewesen.
    Bitte versuche das nicht nachzumachen, zumindest jetzt noch nicht.
    Außerdem werde ich auch nicht sagen wie das geht, denn dazu wird neben der Meditation noch etwas anders wichtig um diesen Einstieg zu finden.
    Ich bitte dafür um Verständnis, aber wer damit nicht zurecht kommt, könnte lebenslange psychische Störungen erleiden.

  • Okay, das mit dem ehmaligen Stotterer, kann ich mir vorstellen, wenn man nicht mehr drauf achtet und sich nicht mehr auf die Übungen konzentriert, verfällt man sehr leicht in das alte Sprechmuster.
    Sei denn, Kinder haben es einfacher.


    Ich stottere auch nur leicht, wer es bei mir nicht weiß, hört es nicht. Ich redete vorher auch viel drumherum. Heute versuche ich dies zu vermeiden, es geht ganz gut.
    Ich habe beruflich nur mit Leuten zu tun, mit vielen Leuten, ich muß ununterbrochen reden, es klappt auch gut, mich nervte nur immer, das ich nie alles sagen konnte, was ich wollte. Ich war perfekt im Wörter suchen, sogenannte AUSWEICHWÖRTER.


    Also muß ich länger meditieren, um in einen noch tieferen Zustand zu kommen??? Ich beginne sofort noch damit, bevor mein Wochenende beginnt.


    Gibt es gute Bücher über Meditation? Ich will alles hierüber wissen.



    Danke Siddharta! :))

  • gibt es bei dir in der gegend eine vhs?


    wenn ja, dann buche ein wochenendseminar meditation.
    es gibt viele verschiedene arten der meditation. suche erst einmal die methode heraus, die für dich am effektivsten ist, die dir am angenehmsten ist und dir das meiste bringt ohn all zu viel abzuverlangen.
    es gibt auch aktive und passive arten, mit musik und ohne.


    wenn du dann weißt welche methode dein ding ist, dann besorge dir speziell darüber bücher.
    das grundprinzip ist bei allen methoden ähnlich bis identisch.
    das ringsherum kann sehr unterschiedlich sein.


    versuche dich zu entfalten um dich schließen zu können.

  • Ich habe ein Buch gelesen über autogenes Training.


    Ich habe es gleich ausprobiert heute.
    Im Liegen, die Suggestion mit der Schwere. (Arme schwer, Beine schwer..)
    Hat auf Anhieb funktioniert, dabei bin ich auch in einen Zustand gelangt, wie bei der Meditation.


    Kann man dabei gleichzeitig meditieren, oder muß man beim meditieren grundsätzlich sitzen?


    Eine Vhs gibts bei uns, aber kein Seminar über Meditation.

  • Hallo Ivon


    Selbstverständlich kann man auch im liegen meditieren. Es geht im Prinzip immer und überall und in allen möglichen Stellungen, sogar mit offenen oder geschlossenen Augen.


    Frage im Notfall mal bei der VHS nach ob es da ein Sonderseminar gibt, oder in umliegenden Städten eine solche Möglichkeit gibt.


    Allerdings, Autogenes Trainung und Meditation ist ein Unterschied. Beides hat nicht unbedingt etwas miteinander zu tun.


    Ich weiß nicht ob du schon so weit bist um beides miteinander zu vermischen. Mache lieber erst noch das eine oder das andere, (noch) nicht aber beides zusammen.
    Du könntest zu schnell in etwas hereinrutschen, das du nicht mehr kontrollieren kannst.


    Auch wenn es deiner Meinung nach vielleicht toll ist und bei dir sehr gut läuft, spiele nicht mit deiner Psyche. Gehe lieber etwas langsamer voran als zu schnell und dann mit Folgen die nicht sein sollten.


    Natürlich kann man einiges miteinander mischen und es bringt sicherlich auch was, aber dazu soltest du auf alles vorbereitet sein.
    Bitte, versprich mir, dass du es nicht zu schnell, zu weit übertreibst!

  • Danke Hans,


    für den Hinweis zu deinen Sonderseiten, hat mir sehr geholfen.


    Das autogene Training beeinflußt das Selbstwertgefühl, habe ich gemerkt, zum n e g a t i v e n .
    Ich meditiere wieder separat, ich probiere es auch mal im liegen.



    Danke auch Dir Siddharta,


    ich habe in einem Wellnessstudio ein Kurs für Meditation gefunden im Februar.

  • Hallo,
    das ist hier wohl der aktuelle Threat zum Thema Meditation.


    Ich lese zur Zeit Rüdiger Dahlke (einer der Standardwerke, oder gibt es hoffentlich Widerspruch?!) und habe aus der Bücherei mehrere geführte Meditationen von ihm bekommen (natürlich nur nach Vorbestellung). Er stellt als These in den Raum, das es für uns westlich geprägten Menschen einfacher wäre über geführte Meditationen in unsere Schattenwelt besser zu kommen als über östliche Meditationen.


    geführte Meditationen: man hört real oder über Audio eine Stimme mit wohltuender Hintergrundmusik, die einen leitet, um seine Gedanken in eine bestimmte Richtung zu lenken.


    östliche Meditationstechnik: man versucht in Stille seine eigene Gedanken weniger werden zu lassen.


    Ich besuche in Kürze ein 10-tägiges Vipassana Schweigeseminar und bin gespalten.

  • Hallo Dieter,


    bist du der Dieter aus unserem Kurs im Nov. in Witten, der am Wochenende da war?


    Interessant was Du geschrieben hast.
    Was hat es mit dem "Schweigeseminar" auf sich?
    Darfst du dort 10 Tage nicht sprechen?
    Berichtest Du uns davon im Anschluß?


    Geführte Meditationen stelle ich mir einfacher vor. Aber sicher ist man dann auch abgelenkt.
    Ich muß es ausprobieren.

  • kannst Du die vorgelesene "Flüssigsprech - Suggestion" mal hier auf die Seite bringen? Interessiert mich auch.


    Wo kauft man die Chakra Meditation oder die Dahlke ?
    Im Buchladen haben sie bei bei uns nach dem Titel gefragt und nur erstaunt geguckt, war auch Samstag, kurz vor Schluß.


    Beschreibe diese Art der Meditation doch mal bitte näher.


    Das mit dem Bild mit dem Engel finde ich toll.


    Ich habe bei der "stillen Meditation" auch so etwas erlebt. Ich habe Gefühle, wie ich mich als Kind gefühlt habe, die ich längst vergessen hatte. Ich war sehr sensibel.


    Mein Patenkind ist jetzt 3 Jahre , in ihr erkenne ich mich immer wieder. Es ist erstaunlich, was die Meditation auslöst.


    Machst Du sie auch 2 mal täglich?

  • Zitat

    Original von Dieter


    ... Ich lese zur Zeit Rüdiger Dahlke (einer der Standardwerke, oder gibt es hoffentlich Widerspruch?!) .... .... Er stellt als These in den Raum, das es für uns westlich geprägten Menschen einfacher wäre über geführte Meditationen in unsere Schattenwelt besser zu kommen als über östliche Meditationen ....


    .... Ich besuche in Kürze ein 10-tägiges Vipassana Schweigeseminar und bin gespalten.


    Hallo, Dieter!
    Dr. Rüdiger Dahlke hat sich viel mit meditativen Techniken beschäftigt. Ob man seine Veröffentlichungen als Standardwerke bezeichnen kann, weiß ich nicht zu sagen. Es gibt eine Reihe anderer Autoren, die sich kompetent mit dem Thema beschäftigt haben. Eine kleine Auswahl findest Du im Threat "Was ist Meditation", den Link dort hin ein paar Beiträge höher.


    Geführte Meditationen werden im allgemeinen als "Trance-Meditation" bezeichnet. Wie der Name schon sagt, befindet sich der Meditierende in einem tranceähnlichen Zustand. Die Gefahr, dabei ins Unbewusste "abzutauchen", ist recht groß. Dann hat das Ganze eher einen schlafähnlichen Effekt. Was natürlich auch "gesund" ist. :D


    Der traditionelle Hintergrund, bzw. das "Ziel", der Meditation ist es, zu "erwachen". Das bedeutet, alle Gedanken, Handlungen, Gefühle etc. bewusst zu erleben.


    Zitat

    Original von Matze
    Was mir jedoch bei der MEditation nach östlicher Technik widerfährt ist ... ich werde mit dutzenden, in chaotuscher Reihenfolge auftretender Gedanken konfrontiert. Bilder von gestern, heute, Kindheit, Traumbilder reihen sich in unerklärbarer Reihenfolge nacheinander an. Dies war anfangs erschreckend, heute ist es oft - ich nehme es einfach nur als Spiegelbild / Abbild meines durchaus ebenso chaotischen Gedankenlebens.


    Genau das ist es, was die Meditation nach den traditionellen Techniken so wertvoll macht. In einem Zustand der Ruhe (wenn ich meditiere befindet sich meine Gehirnwellen im Alpha-Bereich) werden uns mit der Zeit alle nicht vollständig verarbeiteten Erlebnisse (auch gedanklicher und emotionaler Art) nach und nach wirklich bewusst und können "verarbeitet" werden. So werden unsere inneren Konflikte gelöst und die ins Unbewusste vergedrängten Emotionen, die sich logischer Weise immer wieder vehement in unseren menschlichen Alltag einmischen, aufgearbeitet und "unschädlich" gemacht.


    Ich würde nicht behaupten wollen, dass geführte Meditationen für uns Westler besser sind als z.B. die Vipassana. Eher möchte ich behaupten, die Dynamische Meditation bringt uns schneller voran. Aber da ist ja noch der "Innere Schweinehund", der es sich meist bequem machen will und grundsätzlich erst einmal alle Disziplin und Anstrengung aus unserem Leben fernzuhalten vermag. Er ist ein guter Freund der "schlechten Gewohnheiten" und ihn zu "dressieren" ist ein Job, der uns wahrscheinlich bis ins Grab verfolgen wird. Nichts desto trotz ist es ein durchaus lohnenswertes Unterfangen in sich selbst immer wieder aufzuräumen. Darum, frei nach meinem Motto: Pachen wir's an.


    Lieber Dieter, Du solltest Deine "Gespaltenheit" nicht so wichtig nehmen. Es ist wahrscheinlich nur eine Strategie des Geistes, um in unserem Leben den Status Quo aufrechtzuerhalten.


    Liebe Yvonne, ich muss die "Stotterer-Trance-Meditation" einfach mal abschreiben, um sie hier zu posten. (Mal gucken, was mein innerer Schweinehund dazu sagt.) Ich habe auch vor, eine Audioaufnahme davon zu machen. Dann gibt's die Medi als CD.


    Lieber Matze, Du bist ein sehr aufmerksamer Beobachter Deines Inneren geworden. :respekt:


    Euer Hans :D


    P.S.: Es freut mich sehr, dass nun wieder mehr von uns das Forum zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch nutzen. Dafür an dieser Stelle meinen allerherzlichsten Dank!

  • Hallo Dieter,


    hast Du Dich wirklich zu einem 10-tägigen Vipassana -Seminar angemeldet? Das finde ich großartig!
    Ich habe mich auch dafür interessiert u. unter www.german.dhamma.org/ mich informiert. Ich mag die Vipassana so, weil ich die Wahrheit kennen möchte! Es ist gut,wenn man die Dinge so sehen kann wie sie sind ! Meistens neigen wir durch Erziehung usw.ständig etwas zu beurteilen, das ist gut, das ist schlecht, das gehört sich nicht ...... .
    Zu diesem Thema habe ich das Buch von William Hart:
    Die Kunst des Lebens Vipassana-Meditation nach S.N. Goenka gelesen.
    Ich glaube, ich bin noch nicht so weit mich an die strengen Regeln zu halten . Doch, wenn Du das Gefühl hast, dass Du es willst, wird Dich das Seminar bestimmt einen riesigen Schritt nach vorne bringen!

  • Hallo an alle



    Der Unterschied zwischen Suggestion und Meditation ist, um es vielleicht kurz auf einen Punkt zu bringen:
    Bei der Suggestion versuchen wir oder ein Anleiter uns etwas "einzureden", dass wir innerlich in uns aufnehmen und dass uns dann von innen heraus leiten und führen soll, als Unterbewusstsein, dass immer parat steht.


    Meditation ist im Prinzip die Ruhe in uns, das Finden von UNS ohne Beeinflussung.


    Zu dem Thema Meditation habe ich allerdings ein kurzes, sehr kurzes Kapitel der Erklärung in meinem neuen Buch: Abnehmen mit Garantie, ISBN: 3-8334-0135-4, zu beziehen zum Beispiel über amazon, bol oder libri, geschrieben (weitere kurze Erläuterungen zu den Bereichen: Atemtherapie, positives Denken und mentales Training).
    Die Mehtode die ich in diesem Buch über das Abnehmen beschreibe funktioniert auch im Bereich des Stotterns, man muss dabei allerdings einige Worte austauschen.


    Geführte Meditationen gibt es auch aus dem östlichen Kreis.
    Eine dieser Ruhe-Führungen ist die: Yoga-Nidra.
    Man wird eine halbe Stunde lang durch eine Traumwelt geführt und ist nachher absolut ruhig. Sie stammt aus Indien.
    Die Version, die ich habe führt dazu, dass du dich im Zustand der absoluten Ruhe so in dein Inneres fallen läßt, dass man den Blutkreislauf als Kribbeln von Tausenden von Ameisen aufnimmt. Ein tolles, prikelndes Gefühl.


    Eine weitere Alternative ergibt sich aus der Zenkultur.
    Diese Meditationen sind sehr streng und bedürfen einer extremen Konzentration. Sie haben allerdings einen Nachteil:
    Immer wenn du dein Ziel "erreicht hast" und glaubst den absoluten Höhepunkt deiner Konzentration und Ruhe der Meditation erreicht zu haben, dann musst du dich selbst aufraffen, und dich selber wieder von diesem Sockel stürzen und dir sagen, dass es eine noch höhere Stufe für dich gibt.
    Dieses machst du immer wieder. Somit aber wirst du niemals die oberste Stufe erreichen.
    Die Folgen können zweierlei sein:
    Entweder, du resignierst wenn du innerlich nicht stark genug gefestigt bist, daher ist Zen als Kultur und Meditation nicht für jeden Menschen empfehlenswert, oder du wirst dich so in diese Materie hineinsteigern, dass du vielleicht "abheben" wirst und die Kontrolle über dich selbst verlieren wirst.
    Zen als Kulturbegriff und als Zenmeditation spiegelt sich im japanischen Bogenschießen wider, bei dem der Schütze den Pfeil mit geschlossenen Augen ins Ziel trifft;
    innerhalb der Teezeremonie, die darin besteht perfekt und in aller Ruhe "Tee zu kochen",
    Tuschemalerei,
    Ikebana des Blumenbindens mit nur einer Blume zur vollendeten Dekoration,
    oder aber einen Garten aus Sand anzulegen in dem man in seinen Gedanken voll und ganz versinken kann und wird.
    Und wenn du all das vollbracht hast, dann musst du dir einreden, dass nichts davon gut genug und erst recht nicht perfekt ist. Und wenn du das ganz gelassen angehst und dich schon darüber freust, es wieder und wieder zu machen um dich dabei immer stärker und besser zu konzentrieren, dann bist du auf dem richtigen Weg.


    Aber wie gesagt, ZEN ist nicht für jeden Menschen geeignet.


    Etwas vergleichbares wie diese Zenmeditation ist die Erstellung eines Sandmandalas.
    Es wird aus Sand ein Bild erschaffen, ganz langsam in absoluter Konzentration. Man lernt dabei "jedes Sandkorn persönlich kennen", man nimmt mit dem Bild aus Sand Kontakt auf, so sehr konzentriert man sich in dieses Bild hinein.
    In dem Moment, da man sich absolut sicher ist, dass das Bild fertig und somit vollendet ist, wird es zerstört um es noch einmal oder ein anderes Bild zu errichten.
    Die erstellung eines solchen Bildes kann und muss Jahre dauern, denn du musst jedes Sandkorn an seinen richtigen Platz setzen, und du wirst es machen, wenn du in voller Konzentration dabei bist.
    Und all das, alle deine jahrelange Arbeit wird danach sofort wieder zerstört.


    Diese beiden Methoden, Zen und Mandala gehen sehr stark in die östliche Kultur hinein.
    Der Sinn liegt in etwa darin, zu begreifen, dass es nichts perfektes und vollkommenes gibt, da es niemals gut genug ist und nur darum entsteht um wieder unter zu gehen. Somit aber kann immer nur der Weg zum "Ziel" hin selbst das Ziel sein, denn das Ziel ist nie das wirkliche Ziel, denn wenn wir es erreichen stellen wir fest, das nichts ist wie es ist und dass wir mit der scheinabren Vollendung nur die Zerstörung begonnen haben um wieder etwas neues zu errichten/auszuprobieren/zu erfinden/etwas noch besseres noch Vollkommeneres ...........
    zu suchen und zu finden.
    Das ist eine Erkenntnis aus der Meditation.
    Um es anders zu sagen, wer aufgibt und stehen bleibt, verliert seinen Weg, sich und damit sein Ziel, sich selbst zu finden.
    Es ist aber auch die Erkenntnis, dass es niemals etwas Vollkommenes gibt.
    Somit hängt der Grad unseres Wollens in uns selbst.


  • Hallo Ivon,


    Ja,der bin ich. Tatsächlich darf man die ganze Zeit nicht sprechen. Einmal am Tag für eine Stunde darf man sich mit seinem Lehrer austauschen, aber auch das nur sehr begrenzt. Genaues weiß ich auch nicht. Nach dem Seminar mehr dazu.