Beiträge von Hamschta

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    wollte nur kurz was posten: ich hab in der schule schattensprechen durchgezogen!! zuerst peinlich, alle ham blöd geguckt u geredet, aber dann hab ichs erklärt, alles läuft palletti! ich geh wieder ohne angst zur schule! das ist ein fortschritt, oder?? :)

    hab heute in der drogerie einen haarspray gesucht,, die bedienung spricht nur italienisch, und wenn ich italienisch red stotter ich total. ich bin also zu ihr und hab angefangen zu stottern, und die hat mich nur komisch angeguckt, und ich hab angefangen zu grinsen, mir war total zum lachen zumute....stottert ihr in andere fremdsprachen mehr oder weniger?
    und damit ich auch mal was sag, was nicht zum thema passt: bin nicht hart drauf wie du^^

    @rebelleX-7
    du studierst jura? weißt du, ob es auch in italien den nachteilsaisgleich gibt? ich hab das mal versucht zu googlen, aber nix gefunden =( und da ich ja in italien lebe, würde mich das ziemlich intressieren. aber was bringt ein nachteilsausgleich? früher oder später muss jedern von uns doch mal den mund aufmachen, oder? und bis vor wenigen jahren hat es mir michts ausgemacht, referate oder reden vor der klasse zu halten....wäre für mich ein enormer rückschritt, jetzt, mit 15 jahren, den nachteilsausgleich zu beantragen. ich komm mir feige vor, wenn ich bei einem vortrag, den ich halten müsste "zufällig krank" bin, und etwas in mir schreit dann "du versager, das hast du in der mittelschule doch immer gern gemacht, und jetzt traust du dich nicht mehr??" ängste sind unberechenbar....=( aber ich versuch tag für tag, mich im unterricht einzubringen....ich glaub, mit dem nachteilsausgleich würde ich mich mehr zurückziehen und hätte schließlich richtige blocks beim stottern und große ängste, oder?


    bruder4813
    das ist wirklich grausam von einem lehrer (einer respektsperson!), dich wegen etwas, wofür du nichts kannst, bloßzustellen! dein lehrer muss wirlich ein unsenslbler idiot gewesen sein....und sowas trägt nicht gerade dazu bei, dass ein kind, das stottert, selbstbewusst wird und ungehemmt redet!


    nachtbaden
    ich hab mich in diesem forum eher angemeldet, um mich mit anderen über erfahrungen usw. asuzutauschen. als ich mich hier angemeldet hab, kannte ich niemanden, der auch stottert und hab mich irgendwie einsam gefühlt. hab eben kontakte zu menschen, die "gleich" wie ich sind, gesucht. (jetzt kenn ich ein paar stotterer, weil ich in einem camp war....)ich wollte einfach lesen, wei es anderen so geht, und das hat mir sehr geholfen, mit meiner situation fertig zu werden (also war das doch auch irgendwie eine verbesserung =))


    ich glaube nicht, dass es die angst ist, sich zu verbessern, sondern eher die vor der reaktion. ich höre es nicht gerne, wenn jemande zu mir sagt: "du sprichst viel flüssiger als früher", denn dann schäme ich mich für mein "früheres stottern" wäre das selbe, wenn jemand zu dir sagt :"du bist viel netter/ hübscher als früher!" und auf manche trifft diese angst vielleicht zu, oder?
    du hast recht, es gibt nichts, was mehr motiviert, als erfolgserlebnisse, aber es gibt auch nichts, was mehr demotiviert, als misserfolge... leider bleiben uns misserfogle eher im gedächtnis, als erfolge, und das verunsichert doch...
    nein, habe ich noch nicht, weil wochenende keine schule ist.... :P aber morgen werde ich mit meiner banknachbarin sprechen, hoffe ich zumindest...danke für den tip! =)
    du hast recht, suggestion alleine hilft nicht! es ist das gleiche, wie jemand, der durch einen unfall event. gelähmt sein könnte und seinen lebenswillen verloren hat; man kann ihm stundenlang gut zusprechen, aber es braucht jemanden, der verbesserungsvorschläge bringt, der eine therapie mit der person anfängt, einen psychotherapeut...suggestion ist sicher wichtig, aber es braucht mehr....davon habe ich zwar wenig ahnung und ich will auch nicht den klugscheißer spielen, aber ich glaube trotzdem, dass bin ich sicher, dass viele faktoren zur langzeitigen besserung des stotterns nötig sind!
    lg

    @j.f.neffe:
    vielen dank, das macht wirklich mut! und du hast recht! kurz und knapp: probleme sind da, um sie zu lösen =)


    nachtbaden :
    wenn du sagst, das forum hier wird nur verwendet, um sich im selbstmitleid zu baden, tust du vielen von uns unrecht! natürlich ist es nicht gut, sich immer nur selbst zu bemitleiden. aber man sollte auch das eigene problem beim namen nennen, das ist der erste schritt, um eine lösung zu nennen. und wenn einige hier "im selbstmitleid baden", solltest du denen mut zusprechen und jemanden nicht dafür verhöhnen, dass er nicht dasselbe selbstvertrauen wie du hat! denn immerhin ist das forum doch dafür da, sich über gefühle, erlebnisse und gedanken auszutauschen, oder?

    f.j.neffe
    du sagst doch immer, wir sollen unsere feinen talente lieben. und, jedenfalls verstehe ich das so, das stottern nicht als peinlichkeit oder problem sehen, denn dann tritt es nicht auf.
    genau das hab ich als kind gemacht: mir war es egal, dass ich stotterte. ich wuchs auf dem land auf, unkompliziert und einfach. ich wusste von meinen feinen talenten, ich war die schnellst läuferin von allen kindern und hab mich gut mit tieren ausgekannt. um auf den punkt zu kommen: mir war mein stottern schnurzpiepsegal. ich wusste erst mit acht jahren, dass ich stottere! aber wenn ich jetzt jemanden frage, wie viel ich als kind gestottert habe, krieg ich die antwort: total viel, man habe mich kaum verstanden. obwohl ich daraus kein problem gemacht habe! also irgendwie bin ich jetzt verwirrt....=D

    Ich bin Schülerin, will aber zoologie studieren und eine trainerausbildung machen. find gut, was blue sagt: wieso sich einschränken lassen wegen dem stottern?? was wollen wir uns und unserem stottern denn noch antun?

    ich bin auch deiner meinung, dass es wichtig ist, sich in das öffentliche leben einzubringen und sich nicht ständig von seiner angst fertigmachen lässt. denn je mehr man sich zb im unterricht einbringt umso mehr schrumpft die angst.


    und zu j.f.neffe:
    wenn du meinst, dass ich auf meinem schatten rumtanze, dann mein das eben. aber ich das ist immer noch besser als im schatten zu stehn und sich klein zu machen! ich werd auch weiterhin "auf dem schatten stehen" und gegen meine angst ankämpfen.
    grüße

    klar weiß ich dass ich selbst daran schuld bin...aber es ist wie mit dem rauchen: man fängt an aus einem lächerlichen grund, obwohl man ohne besser dran ist. und dann kriegt muss man es irgendwamm tun und es ist schwierig, es wieder weg zu kriegen....

    wir haben in der schule ein kleines theater gespielt und ich gleich in die rolle von einem kindergartenzwerg geschlüpft....hab kein einziges mal gestottert!! aber möcht trotzdem nicht immer ein Kindergartenbüble sein, auch wenn ich da nicht stotter xD

    Also ich glaube, jeder von uns hat mit dem stottern positive und weniger positive erfahrungen gemacht...und vielleicht hat der eine oder andere von euch das bedürfnis, etwas davon zu erzählen! von einem besonders tapferen sprung über seinen schatten und einen mutigen hieb gegen die eigene sprechangst....
    zum beispiel ich: letztes jahr haben wir in der schule die stehgreifrede geübt. wir durften uns probehalber erst mal freiwillig melden und alle in der klasse hatten schiss (keine ahnung wieso ein normalsprechender vor vorträgen angst haben muss ;) ) jedenfalls haben alle total rumgemeckert, wie schlecht sie doch vortragen könnten und niemand wollte sich freiwillig melden....da hab ich mich vor der klasse aufgebaut und eine grottenschlechte stehgreifrede über handys gehalten. irgendwie war ich da so stolz, dass ich nicht wie alle anderen kneifen wollte. meine rede war wirklich mies, ich habe gestottert wie selten, aber war wirklich froh und hab die ganze zeit gegrinst! :headbanger:

    Ich hab im frühling angefangen, wenn ein block kam, ähm zu sagen und das hat dann so weit geführt, dass ich vor jedem wort automatisch ähm sagen muss, ohne dass ich es will! echt verrückt, was da abgeht! und diese gewohnheiten kriegt man ganz schwer wieder weg :(

    ich kann wirklich mitfühlen, was dir gerade passiert, weil ich genau dasselbe durchmache. okay, meine eltern stehen hinter mir, aber bei uns gibt es keinen nachteilsaisgleich, soviel ich weiß! dein sprechen wird von angst geleitet und angst ist nicht zu unterschätzen...kann dir leider nicht viel tipps geben, weil ich selbst in der gleichen situation feststecke, aber du musst wissen, dass du nicht allein bist, und dass dich niemand verurteilt, weil du stotterst!
    was mir hilft, ist, wenn ich merke, dass ein block kommt, dehne ich die silbe ganz lange hinaus. das klingt nicht schlecht, eben ruhig und nachdenklich und bei mir klappt das ziemlich gut. meine angst baue ich auch täglich ab, indem ich viele chancen nutze, um zu reden. bei vorlesen vor der klasse, bin ich noch nicht, aber das ist mein großes ziel. mein ziel ist nicht das nicht-stottern, sondern das angstfreie stottern und das kannst du auch schaffen! :)

    Danke:) ich weiß ja schon, was ich kann und was nicht, was meine talente sind und so, und das sag ich mir auch, aber das hilft mir trotzdem nicht. der erste schritt zur besserung ist doch, das stottern zu akzeptieren und a ist das problem bei mir. also bei mir ist der leidensdruck größer als das stottern selbst und obwohl ich dagegen ankämpfe, das geht halt nicht immer! und bei uns in italien gibt es auch soviel ich weiß keinen nachteilsausgleich und keiner meiner mitschüler kann verstehen, dass ich sprechängst hab. die meisten sagen "ach komm, sidn ja nur wir" und dann geht es mir auch nicht gerade besser, weil ich mich dann wie ein versager fühle. am donnerstag hab ich einen kleinen vortrag in der schule und der macht mir schon seit tagen angst! das ist doch nicht normal! abe r es tut gut, das alles mal aufzuschreiben. entlastet irgendwie. dann hab ich jetzt eh so viel stress, alles läfut grad nicht, wie bei allen eben manchmal und mir fehlt die zeit für entspannungsübungen und so! ich weiß halt auch nicht, was ich da gegen meine angst tun kann. manchmal sag ich mir einfach: es ist okay, dass du angst hast und auch, dass du stotterst. aber davon bin ich selber nicht ganz überzeugt :( naja

    Die Angst kommt von ganz allein, nur stehe ich es mir jetzt ein und sage: ich hab angst. ist das den falsch?
    als ich kleiner war hat mir das vortragen nichts ausgemacht...
    blöde frage: und was sind meine feinen talente?
    ich denke ich rede mal mit einem lehrer, dann nimmt mir das den druck von den schultern, oder?

    bitte helft mir, ich hab so panik vor der schule, angst, dass mich ein lehrer bittet, etwas vorzulesen und ich stottere...das ist eine schrecklich lähmende angst und alles, was ich in der therapie gelernt habe, wirkt machtlos! ich habe solche angst...und bald kommen referate usw...was soll ich tun?