Beiträge von beech

Kostenlos: 5 Übungen gegen Stottern

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    Hallo!


    Die Kategorie "Training / Nachsorge" beinhaltet außer diesem die Foren "Umsetzen der Sprechtechnik", "Meditation", "Outdoor-Training", "Imagination, Rollenspiele", "Kinder und Eltern" und "Arbeitsgruppen". Diese Foren sind nicht öffentlich. Lesen und posten können dort nur Trainingsteilnehmer, die dazu autorisiert worden sind.


    Dazu musst Du am Stotterer-Training teilgenommen haben, Dich im Forum registrieren und Deinen info@stotterer-training.de. Die Freigabe zur Nutzung des Bereichs erfolgt so schnell wie möglich.


    Im Nachsorgebereich unterstützt nicht nur das Trainerteam das Training zu Hause, die Teilnehmer unterstützen sich auch gegenseitig.


    Als Gast oder Forummitglied kannst Du gerne Fragen dazu stellen. Die Antwort lässt sicher nicht lange auf sich warten.


    Ich wünsche allen viel Freude bei Besuch und Nutzung der Foren!

    Übertrag aus dem alten Forum:
    LouLou schrieb:


    Ich bin so froh u. dankbar, daß sich nach den Stotterer-
    traings u. Meditationswochenenden außer dem Sprechen
    sich noch andere Dinge in meinem Leben positiv verändert haben:
    Ich habe mich vor ein paar Tagen sehr über eine Person geärgert, die mich angegriffen hat. Ich habe spontan meine Gedanken ausgesprochen u. meinen Standpunkt vertreten.
    Danach habe ich mich wirklich gut gefühlt.
    Vor ca. 1 Jahr habe ich auf so eine Situation noch total anders reagiert Ich war in so einem Moment geschockt u.
    habe geschwiegen. Hinterher sind mir Ideen eingefallen, was ich hätte antworten können u. habe mich nur geärgert und mich mit dem Thema ewig beschäftigt. Das hat mich dann ziemlich "fertig gemacht".
    Jetzt ist es zum Glück anders. Da ich sofort ehrlich reagiert
    habe u. meine Reaktion auch gezeigt habe, war das Thema
    für mich auch schnell wieder vorbei.
    Es kann so einfach sein!

    Hi!


    Es ist jetzt kurz vor Mitternacht, und bevor ich mit meiner Geschichte fortfahre, noch einen Gruß an Björn. Schön, dass Du eine solche Resonanz zu Deinem Buch bekommen hast. Wenn Du ein Exemplar übrig hast, würde ich es auch gerne lesen... Und auch ein "Hallo" ein Klaus, der nun erfährt, wie es weitergeht.




    Das Wahrheitswesen - Teil 2



    Ist das wohl feige? Ist es feige, einfach loszufahren? Und die andere Frage: hätte es einen Nutzen? Bestimmt. Das Wahrheitswesen würde nicht mehr da sein. Vielleicht.


    Vögel zwitschern. Es ist Frühling. Frühlingsnacht. Ich hatte es schon fast vergessen. Wie war das noch? Wie hieß der Satz noch? "Es könnte für den Menschen von Vorteil sein, zu verstehen, dass er immer noch ein biologisches Wesen ist." Manchmal könnte man diese Tatsache vergessen. Besonders dann vergessen...


    ...wenn die Nachrichtensprecherin auf einmal glasige Augen bekommt und einen ansieht und sagt:


    "Du hast da Bier auf deinem Schlafanzug. Schlafanzug, ha! Du lächerliches kleines Würmchen, du hast noch einen Schlafanzug! Und es kommt der Tag, an dem du die ganze Wahrheit erfährst."


    Die ganze Wahrheit. Wenn du nachts wach wirst und die Nachrichtensprecherin dich vollquatscht und du dann aufstehst und am Spiegel vorbeikommst und


    Angst
    Angst
    Angst


    hast, weil du dir nicht in die Augen sehen kannst, weil das Wahrheitswesen ja in ihnen stecken könnte. Es könnte ja aus deinen eigenen Augen springen, dir ins Gesicht, und dann könnte es dir ja erzählen, dass du es warst,


    du es zu verantworten hast,


    dass du nach der Therapie zurückgefallen bist, dass du viel zu wenig geübt hast, dass du zu blöd dazu warst, die Sprechtechniken im Alltag einzusetzen. Das Wahrheitswesen würde dir erzählen, dass jeder bekommt, was er vierdient. Und du hast es verdient zu scheitern.


    Aber das will ich nicht! Und deswegen stehle ich mich ins Badezimmer, ziehe mein Schlafanzugoberteil aus und vermeide es, in den Spiegel zu sehen. Ich darf nicht in den Spiegel sehen, weil mir sonst das Wahrheitswesen ins Gesicht springt. So einfach ist das. Dabei würde ich mich gerne mal wieder ansehen. Ich würde mich so gerne mal wieder leiden können...


    ...Ja, so war das oft. Da vergisst man eben, dass man ein biologisches Wesen ist. Dass man nicht nur der Stotterer ist, der nach der Therapie wieder zurückgefallen ist, sondern auch ein Mensch mit menschlichen Bedürfnissen und Gefühlen.


    Wie leer die Straßen heute Nacht sind! Es kommt mir vor, als wäre ich alleine. Als hätten sich alle zurückgezogen in eine andere Welt, die ich niemals erreichen werde. Ich weiß, dass das so ist. Ich weiß, dass ich alleine bin.


    Ich weiß, dass sie sich alle zurückgezogen haben, weil ich heute Nacht das Wahrheitswesen treffen werde. Und es wird mir die Wahrheit erzählen. Ein wenig freue ich mich sogar darauf.

    Hallo,


    finde den Text recht interessant. Vor allem die Frage, wie es denn weitergehen mag. Wohin wird die Reise wohl gehen?
    Bin auf das nächste Kapitel gespannt...


    Gruß


    KlausD

    Hey-Hallo, liebes Wahrheitswesen!


    Schön, dass Du zu uns gefunden hast! Ich bin gespannt, wie Deine Geschichte weitergeht. Vielleicht werden es ja dadurch noch mehr Menschen, die an diesem Forum teilnehmen.


    Bis dann,
    Björn.

    Übertrag aus dem alten Forum:




    Das Wahrheitswesen schrieb:




    Hallo, liebe Stotterer!



    Ich bin auf diese Seite gestoßen, und da ich gesehen habe, dass hier nicht ganz so viel los ist, habe ich mir gedacht: versorge das Forum mal mit etwas Neuem. Ich möchte in den nächsten Tagen eine Fortsetzungsgeschichte hier hineinstellen, und ich hoffe, dass Ihr ein wenig Spaß daran habt. Vielleicht gibt es ja dadurch ein bisschen mehr Diskussionsstoff.


    Viele Grüße,
    das Wahrheitswesen.






    Das Wahrheitswesen



    Mal wieder laufe ich durch die nächtlichen Straßen. Ziel- und zeitlos …


    … Früher tat ich das oft. Stellte mir oft die Frage, was wohl wird. Oder auch, wer ich bin und warum ich so bin, wie ich bin. Fürchtete mich vor dem nächsten Tag und hätte es am liebsten gehabt, wenn diese Nacht ewig gedauert hätte. Die Nacht, meine große Liebe. In der Nacht rief niemand an, und wenn doch, hatte ich die Legitimation, den Anrufbeantworter herangehen zu lassen. Es passierte nach zwei Uhr morgens selten, dass ich jemanden traf, mit dem ich mich hätte unterhalten müssen.


    Aber manche Nächte waren auch schlimm. Zum Beispiel die, in denen ich mir ein Bier aus dem Kühlschrank holte. Daraus wurde oft noch ein zweites. Manchmal schlief ich mit der Bierdose auf dem Bauch ein und erwachte wieder, als ich die Nässe meines Hemdes bemerkte. Und die Nachrichtensprecherin im Fernsehen erzählte mir Geschichten:


    „Wach endlich auf! Sieh endlich ein, dass du verrückt bist! Du kannst dich nicht schützen, du kannst nicht ewig vor dem Aufwachen davonlaufen!“


    Es dauerte oft viel zu lange, bis ich begriff, dass es nur ein Traum gewesen war. Als ich dann tatsächlich am nächsten Morgen erwachte, wusste ich: dieser Tag wird schrecklich!


    Oder auch solche Nächte, in denen ich selbst ohne Bier die Vorstellung hatte, jemand würde mich beobachten. Jemand würde darauf warten, dass er endlich aus dem Dunkel hervortreten und mir die Wahrheit zeigen könnte. Die einzige Wahrheit. Über mich. Und über mein Leben. Manchmal hatte ich das Gefühl, vor dem Wahrheitswesen davonlaufen zu wollen. In solchen Momenten glotzten sie mich an – sie, die Augen an meiner Wand. Die vielen Augen auf Bildern, die an meiner Wand hingen. Sie erinnerten mich daran, dass all das meine Schuld war. Nur ich war schuld. Nur ich hätte nach der Therapie weiterüben können. Nur ich habe den Fehler gemacht, nicht mehr zu üben, mich in den Rückfall hinein zu bringen.


    Dass das Wahrheitswesen mir das erzählen, wenn es sich denn endlich zeigen würde, das war mir klar. Besonders in den Nächten, in denen mir das Bier über das Hemd lief, weil ich mit der Dose auf dem Bauch eingeschlafen war. Das Wahrheitswesen, das wusste ich, würde mich verbal zerfetzen. Es würde mir zeigen, was ich doch für ein schlechter Mensch bin. Und ich hatte Angst vor dem Wahrheitswesen …


    … Irgendwo fällt eine Kofferraumklappe ins Schloss. Ich liebe diesen Sound! Kofferraumklappen, die ins Schloss fallen, bedeuten, dass jemand heute Nacht noch wegfährt. Vielleicht für ein paar Tage. Vielleicht in den Urlaub. Vielleicht tut er auch das, was ich mir früher immer vorstellte: abhauen! Ab ins Auto und nicht mehr wiederkommen. Allen sagen, es sei nur ein Urlaub. Allen sagen, man sei in zwei Wochen wieder da. Und nicht mehr wiederkommen. Ein anderes Leben, weit weg vom Wahrheitswesen.

    Jetzt gings noch weiter, ich schreib aber nicht mehr, vielleicht fällt ja auch noch jemand anderem was ein, sonst lassen wir den alten Thread einfach schön weiterschlafen :]

    ... get´s mach aba ma halblang ... Björns "Boh geiil, äi" steckt an ...


    ... das eine Forum hier überfordert mich schon ....


    ich muss mich jetzt erstmal modivieren:

    :freu::freu::freu::freu::freu::freu:


    ... schon besser ...

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    Also ich bin vorhin auch mit Google auf Suche nach "sinnlosposting" gegangen, und haha,
    in einem Board unterhält sich einer, der 4008 Postings auf der Liste hat über 176 Seiten mit sich selbst *lol*
    und dann DAS HIER
    Also da würde sich Masterdreage wie zu Hause fühlen, ob ich ihm mal die Links schicke?



    Hier mal ein kleiner Auszug:
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