Ännchen von Tharau hat ADHS
und bringt die Lehrer tagtäglich in Stress ......
Hier kann man´s anhören, wenn man will:
http://www.br-volksmusikplattform.de/artist/franzjosefneffe.
Viel Vergnügen!
Franz Josef Neffe
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Franz Josef Neffe
ZitatOriginal von bruder4183
eine weiterführende Frage: kennt ihr das wenn der gehenüber nicht nur den Satz zu Ende reden will und er probiert alle Varianten aus, wie der Satz enden "könnte"?Finde es fast noch erniedrigender wenn man einen satz beginnt, und von anfang an der gesprächspartner den satz lautlos mitredet obwohl man noch garnocht stottert!?
Ich frag mich warum?
Ein kleines kind lässt man ja auch erst sachen ausprobieren bevor man ihm hilft! Da ist zu frühe hilfe auch das verkehrteste was man machen kann!?
Oder liege ich da falsch???
Jeder darf es ein paarmal erniedrigend finden, dass jemand anderer mit einem einen Fehler macht.
Wenn er dann aber statt sich selbst unabhängig zu machen damit beginnt, seine Abhängigkeit selbst zu erhöhen und das Ganze zu einem Freund-Feind-Spiel hochzustilisieren und Anhänger gegen die anderen Fehlermacher zu mobilisieren, dann übersieht er ganz einfach, dass er ja selbst mindestens ebenso stur seine Fehler auch immer noch macht.
Wie kann man von anderen voraussetzen und verlangen, dass sie grundsätzlich alles so "richtig" machen können, wie man es haben will, wenn man das a) selber nicht kann und es b) auch gar nicht zuerst einmal selber lernen will?
Was soll dieses ständig ANDERE anders haben wollen ohne erst einmal sich selbst erfolgreich zu verbessern? Was soll diese ständige Aufrechterhaltung von Feindbildern? Was soll dieses ständige Nichtloslassen der Konfrontation?
Warum gestehst Du dem anderen nicht zu, dass er im Umgang mit Dir genauso fehlerhaft und unbeholfen sein kann wie Du? Genauso abghängig von seinen unbewussten Konditionierungen wie Du.
Warum nimmst Du etwas immer und immer wieder als persönliche Beleidigung, was womöglich nichts weiter ist als Dummheit, Hilflosigkeit, Unfähigkeit oder ähnliches?
Niemand kann Deine Gedanken denken außer Dir.
Wann willst Du endlich die Verantwortung für Dein Denken übernehmen und aufhören, anderen vorzuwerfen, dass Du wegen ihnen denken musst, was Du denkst?
Als Ich-kann-Schule-Lehrer traue ich jedem Menschen zu, erwachsen zu werden und dafür über sich selbst hinauszuwachsen. Wann hast Du Dir zuletzt ganz konkret zugetraut, (über Dich hinaus) zu wachsen?
Warten Deine Kräfte und Talente nicht schon lange darauf, dass Du ihnen diese Wachstumschance gibst?
Ich freue mich auf Deinen Erfolg.
Franz Josef Neffe
"Kann ich mir nicht vorstellen" - ist fast immer ein Irrtum. Wir alle können uns sehr viel mehr vorstellen als uns bewusst (und bequem) ist.
Ich grüße freundlich.
Franz Josef Neffe
Lat. "negare" heißt nur "nein sagen".
Ich sehe zum Vergleich die beiden Altersgenossen S.Freud und E.Coué. Freud weltberühmt für a) Theorie und b) in das Problem hinein und Coué weltberühmt für a) Praxis und b) aus dem Problem heraus.
Was hilft wem noch mehr Theorie ins Problem hinein?
Mir sind die ins Problem hinein führenden Fragen gar nicht zu persönlich; ich möchte nur nicht dorthin.
Ich finde es ganz ok, dass man die üblichen Schablonen mal wieder aufzählt, ich würde das allerdings tun, um zu zeigen, dass es Schablonen sind und dass Schablonenkeine entscheidenden Lebenhilfen sind.
Natürlich wäre es hilfreich, wenn noch möglichst viele ihre persönliche Position dazu kundtun; daraus kann man ja was ablesen. Bitte also ebenfalls um Statements. Danke! Und herzliche Grüße!
Franz Josef Neffe
Auf dem Markt ist Autosuggestion (mit sehr beschränkter Wirkung) als Technik. Ich halte es da mehr mit E.Coué, für den Autosuggestion die angeborene Geisteskraft ist, die ununterbrochen wirkt, und derer wir uns - entsprechend ihren Gesetzen bedienen können.
Coués Autosuggestionsbuch sollte als Erstehilfe in jedem Haushalt sein, da ganz einfach und praktisch.
Wie erfolgreich Autosuggestion in Coué-Qualität ist, kannst Du ein wenig aus seinem Buch ablesen und aus der Tatsache, dass jährlich zehntausende Hilfesuchende aus aller Welt zu ihm nach Nancy kamen und aus seinen öffentlichen Sitzungen keine Misserfolge berichtet sind. Das umfassende Buch über Coué + Autosuggestion ist der Lebensschlüssel Autosuggestion.
Klaus Dieter Ritter arbeitet z.B. damit ganz konkret und hat immer wieder ganz praktisch demonstriert, dass man damit sofort flüssig und vor allem frei sprechen kann.
Ich grüße herzlich.
Franz Josef Neffe
Warum verlangt Dein Lehrer von Dir, etwas zu präsentieren , wovon Du keine Ahnung hast - und er offensichtlich auch nicht?
Er hätte den Auftrag für Dich so auswählen können, dass Du erst einmal eine konkrete Erfahrung machst und dann darüber berichtest.
Überlege mal, was wir für ein Bild von Dir bekommen würden, wenn ich genau diese o.g. Fragen den Schülern einer anderen Klasse über Dich stellen würde!
Wenn wir alle zu wissen bekämen, in welchen Alltagssutuationen Du Probleme hast, wann und wie sehr Du den Problemen ausweichst, was Du alles für negative Reaktionen bekommst,.... - würdest Du dann erleichtert aufatmen? Wie würdest Du Dich konkret fühlen, wenn der Lehrer mit den Schülern einübt, dass sie für Dich Verständnis haben müssen?
Spürst Du, wo das Problem liegt?
Als Ich-kann-Schule-Lehrer hätte ich den Auftrag für Dich so gestellt, dass er Dich nicht ins Problem hinein geführt hätte sondern in Richtung Lösung; ich hätte Dich a) nach den Wünschen und Sehnsüchten der Betroffenen fragen lassen und b) nach ihren Erfolgserlebnissen. Wenn Du von mehreren Menschen Erfolgserlebnisse zusammenträgst, kannst Du sie an alle Interessierten weitergeben und alle können davon profitieren. Dafür wären Dir viele dankbar, Deine Arbeit wäre praktisch wichtig und Du würdest sie als sinnvoll erleben. Und ich fände es pädagogisch wichtig, dass Du dann Interesse hättest, noch mehr so schöne Erfolge auf Deiner "Lösungsspur" zu erleben.
Ich wünsche Dir guten Erfolg und grüße herzlich.
Franz Josef Neffe
Das sind die Folgen unserer ab-strakten = (von der Wirklichkeit) los-gelösten Bildung.
Man bringt uns von einem guten, sensiblen >Umgang mit uns selbst ab. Für Gefühle - unsere wichtigsten Lebenshelfer - "lernen" wir uns zu schämen und vollziehen an uns und anderen papierene Vorgaben. Als Ich-kann-Schule-Lehrer sehe ich darin ein Verbrechen der Pädagogik.
Wenn wir alle nur noch steril miteinander umgehen, macht uns das steril.
Ich mache gerne Fehler, auch mit anderen. Dann habe ich die Möglichkeit, um Verzeihung zu bitten und mit dem anderen konkret anzuschauen, was dabei mit uns beiden geschehen ist und geschieht. Dann sehen wir, dass durch meinen Fehler nicht nur offenbar wird, was mir fehlte sondern auch was dem anderen fehlt.
Erkennst Du, wie wichtig es ist, herauszufinden was uns fehlt? Für das, was dadurch aufgeschlossen wird, nehme ich gerne einen Fehler auf mich.
Mit dem Fehler ist ja nicht "alles aus", damit fängt alles erst so richtig an! Wir sollten diese Lebens-Chance erkennen und nicht immer sofort den Kopf in den Sand stecken, wenn uns ein Fehler passiert ist. Genau dann findet nämlich die neue Weichenstellung für unser Leben statt - mit oder ohne uns. Wir selbst können genau da die Entwicklung auf´s richtige Gleis bringen.
Ich freu mich, wenn es auch Dir immer besser gelingt.
Franz Josef Neffe
Stell Dir mal vor, auf so eine Weise lernst Du die Frau Deines Lebens kennen.
Wenn Du verliebt und glücklich bist, steuert die rechte Gehirnhilfe Dein Leben - die KANN gar nicht stottern.
Wenn Du nach ein paar Jahren anfängst, statt Deine Liebe zu leben, ÜBUNGEN ZU MACHEN und mit Deiner Frau nur noch mit TECHNIKEN verkehrst, beherrscht Dich die linke Gehirnhälfte - die beißt sich in allem fest und beschert Dir nicht nur Stottern sondern sie lässt auch Deine Seele verhungern und Deine Probleme alle wachsen - wie Du es ja gerade erlebst.
In der neuen Ich-kann-Schule würde ich mich einfach wieder mit der rechten Gehirnhälfte versöhnen, damit ich glücklich werden kann ...... und von der Kraft gesteuert werde, die nicht stottern kann.
Das wäre (m)eine Möglichkeit. Deine musst Du selber wählen. Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe
Neben der Suggestion, die wir immer wieder mal für technische Spielchen und Versuche benutzen, treibt jeder Mensch sein ganzes Lebens lang ununterbrichen Autosuggestion - wovon ihm immer nur wenig ins Bewusstsein steigt.
Ist einem diese Tatsache bewusst, dann wird man immer bei Lebensproblemen danach fragen: Was steckt dahinter? So finde man eher und besser unbewusste Einstellungen und kann sie ändern bzw. sie auch ändern, ohne sie vorher genau erkannt zu haben.
Statt uns in groben Anstrengungen unsere Kräfte zu erschöpfen, lernen wir mit den entscheidenden feinen Steuerkräften des Lebens umzugehen.
Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe
ZitatOriginal von Hamschta
das verstehe ich....aber die umsetzung von theorie in praxis fällt mir noch nicht so leicht!
Es geht auch gar nicht ums Fallen dabei. Jeder Mensch kann im Leben nur einen Schritt nach dem anderen tun - daraus ergibt sich Fort-schritt. Und wenn Du ganz bewusst Deine Schritte in einem guten Geist tust, dann wird es ein guter Fortschritt für Dich.
Du siehst ja an bruders Beispiel, wie er in gutem Geiste / voll Zuversicht einen Schritt nach dem anderen geht. Zu dieser Zuversicht kannst Du den möglichen Erfolg im Geiste noch ein wenig präzisieren und stärken - ganz locker und selbstverständlich. Guten Erfolg weiterhin mit jedem Schritt ins Leben hinein!
Franz Josef Neffe
ZitatAlles anzeigenOriginal von Hamschta
meine kleine stotterhierarchie:
1. kaum stottern: mit meinem hund, kleinen kindern,
2. wenig stottern: einzelen personen, die mir nahe stehen
3. etwas mehr: zwiegespräche
4. recht viel: vor kleinen gruppen, vor lehrern
5. viel: vortrage, referate ecc.....
ist vielleicht weniger gut, dass ich das so aufliste...
Genau hinzuschauen hat immer Vorteile.
Wenn Du groß und glücklich bist, kannst Du alles.
Überlässt Du es dem Zufall, den äußeren Umständen, groß und glücklich zu zu werden?
Bisher doch : JA.
Muss das so bleiben? Nein!
Kannst Du es anders bestimmen? Ja!
Womit? Mit Deiner Stimme.
Wenn mehr Menschen, Lehrer, Prüfungssituationen auftauchen, ziehst Du Dich in die linke Gehirnhälfte zur Verteidigung zurück und lässt Dein Glück und Deine so genialen, feinen Talente in der rechten Gehirnhälfte im Stich.
Wenn Du Deinen so genialen Kräften in der rechten Gehirnhälfte treu bleiben würdest, könntest du gar nicht stottern - die rechte Gehirnhälfte kann es einfach nicht.
Die Aufgabe, die Dir das Leben stellt, ist doch ganz eindeutig: Höre auf, Deinen feinsten Kräften bei jeder Gelegenheit untreu zu werden! Stelle Dich auf die Seite Deiner Kräfte, die Dich brauchen! Erkenne sie an! Stärke sie! Bewundere sie! Liebe sie! Und sage ihnen auch, dass Du sie liebst!
Behandle Deine menschlich so sensiblen Kräfte nicht mehr mit Techniken! Sie haben es nicht verdient, dass sie mit Technik statt Menschlichkeit abgespeist werden.
Schwäche sie nicht weiter und zwänge sie nicht in jedes Korsett, das auf dem Markt gerade angepriesen wird! Gib ihnen das, was sie stark macht: Deine Achtung, Dein Interesse, Deine Liebe!
Ich freue mich auf Deinen Erfolg.
Franz Josef Neffe
ZitatOriginal von tvkitten
hi franz josef!"Unser Kamerateam würde euch im Alltag begleiten, oder auch bei der Therapie [SIZE=3]und danach[/SIZE]" :):):)
wie gesagt, ist noch alles offen! es ist uns wichtig, dass wir eine persönlichkeit haben, die selbst mit dem problem zu tun hat.
aber das mit den 2 arten von stotterern verstehe ich nicht.
willst du sagen, dass manche gar nicht den wunsch haben fehlerfrei zu sprechen, damit sie sich selbst treu bleiben?gruss!
Zur Gruppe a) zähle ich den verst. Sprachtherapeuten Erwin Richter, bis zum 27.Lebensjahr selbst schwerer Stotterer. Er war zuvor schon bei Hausdörfer gewesen, und der hat ja eine Menge von Coué gelernt; da schien Erwin aber noch nicht von Stottern & Co. die Nase voll genug gehabt zu haben. Als er dann noch etwas Ermutigungspädagogik und schließlich Coués Autosuggestionsbuch las und einfach anwandte, wandte sich das Blatt und es verschwand mit dem Stottern u.a. auch eine ärztlicherseits für unheilbar erklärte Schuppenflechte.
Zur Gruppe b) zähle ich alle Stotterer, die dafür kämpfen, dass man ihr Stottern wichtiger nimmt als sie, die immer wieder noch neue theoretische Informationen suchen und ewig hin und her diskutieren und nie daran denken, für sich eine Wachstumsentscheidung zu treffen. Du brauchst ja nur mal die Foren darauf hin durchchecken, wer konkret nach einer Hilfe für sich sucht und die dann auch ausprobiert und sie danach als brauchbar weiterentwickelt odert als unbrauchbar aussortiert. Es sind doch allzuviel Einsame dabei, die, wenn sie das Stottern nicht hätten, gar nichts hätten.
Klaus D.Ritter hat immer wieder in konkreten Experimenten gezeigt, dass Stotterer meist im Handumdrehen fließend sprechen können, einfach mit Autosuggestion. Aber nicht Autosuggestion als Selbstquälerei sondern befreiende Autosuggestion.
Ich habe es zum Beispiel in einem 5-Minuten-Ich-kann-Schule-Experiment mit einem jungen Mann demonstriert.
Ich zeigte ihm seine 3 cm Beinlängendifferenz, ließ ihn seinem Gehirn ein paar freundliche Worte sagen. Dann durfte er es bitten: "Bitte, liebes Gehirn, mach meine Beine sofort gleich lang!" Sofortige Überprüfung zeigte uns zwei gleich lange Beine. Er war lustig und heiter und guter Dinge und locker und seine extremen Verspannungen und Verkrampfungen waren weg. Die rechte Gehirnhälfte hatte die Führung übernommen UND DIE KANN NICHT STOTTERN.
Er brauchte gut 3 Minuten, um sich wieder der linken Gehirnhälfte zu unterstellen und in die alten Blockaden zurückzuarbeiten.
Im Raum waren fast nur Stotterer und Sprachtherapeuten.
Stotterer ersehnen doch angeblich nichts so sehr als frei sprechen zu können.
Genau das war geschehen.
Es interessierte aber keinen einzigen.
Sie bemerkten die Lösung ihres Problems gar nicht.
Ihr gebanntes Interesse galt den gewohnten Problemen.
Auch die Sprachtherapeuiten haben doch angeblich als oberstes Ziel, dass ihre Klienten (dieses lat. Wort heißt auf Deutsch übrigens "Hörige") besser sprechen und dass es ihnen gut geht.
Nun, kein einziger hatte das Gutgehen und Gutsprechen, das Befreit- und Glücklich- und Lockersein überhaupt nur bemerkt.
Da ist jemand glücklich und lacht und spricht wie ein Weltmeister, jemand, der gerade noch total verkrampft war und nicht einmal die Beinmuskeln loslassen konnte. Da geht es einem GUT, der gerade noch ständig mit sich kämpfte.
Man muss sich das einnmal vor Augen halten: Da passiert genau das, was angeblich alle am meisten ersehnen, und dann interessiert das keinen einzigen, wenn es passiert!
Und obwohl es doch passiert ist, leben alle so weiter und dafür weiter, dass es so etwas gar nicht gibt.
Ist da STOTTERN überhaupt DAS Problem?
Meine Antwort ist ein klares: NEIN.
Probleme ERSCHEINEN immer als technische oder SACHprobleme. Das SIND sie aber nie.
In der neuen Ich-kann-Schule gilt: Probleme SIND immer MENSCHLICHE Probleme.
Und die Konsequenz ist: Wir sollten aufhören, das SCHEINproblem ad infinitum zu bearbeiten und endlich das SEINSproblem lösen.
Mein Ich-kann-Schule-Experiment klappt aus dem einfachen Grund, weil ich damit den Menschen dazu bringe ÜBER SICH SELBST HINAUS ZU WACHSEN.
Das macht ihn glücklich, und wenn er glücklich ist, lenkt ihn die rechte Gehirnhälfte, die nicht stottern kann.
Die praktische Konsequenz aus meinem Ich-kann-Schule-Experiment ist:
Die Betroffenen (egal ob Stottern oder welches Problem sonst) sollen aufhören, sich selbst unglücklich zu machen; das genügt schon fast.
Dann müssen sie nur noch statt des Problems sich selbst lieben = ihren guten Kräften Kraft geben.
Ihren Körper füttern sie doch mehrmals am Tag. Warum lassen sie ihre feinen Sprech- und Persönlichkeitstalente verhungern?
Nur noch nebenbei bemerkt: Das machen die meisten, die ein Problem haben und es nicht lösen; Stottern ist nichts Besonderes. Das Besondere ist, darüber hinauszuwachsen.
Ich grüße freundlich.
Franz Josef Neffe
Die großen Internetverkäufer posten immer, dass die Bücher, die nicht über sie verkauft werden, nicht verfügbar seien. Das ist irreführend. Ehrlicherweise müssten sie posten, dass es bei ihnen nicht verfügbar ist.
Auf der https://www.stop-stottern.de/www.coue.org Seite kannst Du sie direkt bestellen.
Der "Lebensschlüssel Autosuggestion" ist das einzige aktuelle deutschsprachige Buch (es gibt ein französisches von Centassi/Grellet), das die sehr aufschlussreiche Geschichte von Autosuggestion + Coué darstellt und zeigt, was Autosuggestion ist; im zweiten Teil anhand praktischer Beispiele.
Ich grüße herzlich.
Franz Josef Neffe
Als Schüler war ich mal im Skilager. Abends war Unterhaltung angesagt. Ein Lehrer schickte einen Freiwilligen raus für ein Experiment. Die im Raum sollten, wenn er wieder eintritt, einfach nur denken, dass er keine Luft kriegt. Er wurde hereingerufen und fing gleich an, nach Luft zu schnappen und zu rufen: "Was macht Ihr mit mir?"
An solchen Beispielen kannst Du sehen wie stark wir gerade von feinsten Gedankenwirkungen beeinflusst werden. Jeder hat ständig Wirkungen a) auf sich selbst und b) auf andere. Und genau diese FEINEN, meist völlig unbeachteten Wirkungen entscheiden, wie es mit unserem Leben weitergeht, a) eben weil sie nicht beachtet und daher auch nicht korrigiert werden und b) weil sie ungestört besonders tief wirken und genau auf die feinen Steuerungskräfte in uns.
Genau hier liegt der Grund, weshalb ich seit 35 Jahren suggestive Wirkungen beobachte, erprobe, erforsche. Auf der geistig-seelischen Ebene - im Unbewussten - sind die entscheidenden Kräfte unseres Lebens: dort fallen die Entscheidungen, genau dort bekommen wir Einfluss - oder verspielen ihn. Ständig neu.
Solche Beispiele wie auch das mit dem Blutabnehmen zeigen, dass Du ständig im Deinem Leben Einfluss nehmen und gestalten kannst. Und dass Du, wenn Du nicht gestaltest, es erleidest. Es lohnt sich also kaum etwas so sehr als sich mit dem Unbewussten, den eigenen, dort liegenden Talenten und ihrer Nutzung durch bewusste Suggestion zu beschäftigen.
Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe
Als ich vor vielen Jahren durch Vermittlung von Erwin Richter erstmals in einer SSHG über Autosuggestion und ihre Möglichkeiten berichtete, dachte und fühlte ich mich so gut in die Situation der Betroffenen ein, dass ich auf einmal selber anfing Sprechblockaden zu produzieren oder mir blitzschnell andere Wörter einfallen zu lassen. Wenns dem Geist langweilig ist, ergreift er scheints jede Gelegenheit zu einem Spiel.
Spielen wir locker weiter, so erfahren wir eine ganze Menge über uns selbst und erweitern unsere Möglichkeiten. Machen wir es aber wie Goethes Zauberlehrling und verfallen in Ängste wegen unserer Selbstversuche, dann suggerieren wir uns in immer größere Not und der Meister muss kommen und den Spuk beenden.
In unserer Zauberlehrlingsgesellschaft sind Meister allerdings selten; man kann ein halbes Leben lang und länger auf die warten. Lohnt es sich da nicht, doch selber Zaubern zu lernen? Zumal es eine einfache, probate Einweisung durch Coués Autosuggestion gibt?
Du siehst ja: Wenn Du GLÜCKLICH bist, Dich sicher und wohl fühlst, spricht es sich ganz von selbst. Dann lenkt die rechte Gehirnhälfte Dein Geschick - und die KANN NICHT STOTTERN.
Wenn Du also die kopfmäßige Selbstbekämpfung unterlässt und Dir Dein Glück selbst zusprichst, lebst Du glücklich. Überlege es mal!
Franz Josef Neffe
Sug- gestion ist schlicht eine GESTE (gestio) von unten (sub/sug). Die Psychologie der Suggestion sucht zu zeigen, dass alles was wir erleben, tun und denken, suggestive Wirkung hat und dass es klug ist, sich diese Wirkungen genauer anzuschauen.
Brauchen tun wir das vor allem, weil wir von klein auf einer Pädagogik ausgesetzt sind, die systematisch gegen die suggestiven Gesetze verstößt und dem Menschen dadurch allerlei über sich und das Leben unterjubelt, was in krassem Gegensatz zur Realität steht.
Herausfinden - und Freiraum gewinnen - kann man, indem man es überprüft. Dabei macht es wenig Sinn, das Unbekannte, Neue mit den alten, bekannten Schablonen zu messen, mit denen man ja in seinen Schwierigkeiten befangen ist.
Du kannst einfach mal viele Diskussionen hier zurückverfolgen, wie sie sich im Kreis drehen, weil das Neue nicht ausprobiert sondern wieder in die alten Schubladen ein sortiert wird.
Schau Dir einmal ganz genau an, wodurch Du Dich konkret runtergezogen fühlst. Ich hab gar nichts gegen Deine Angst. Nur DU bist mir wichtiger als Deine Angst. Und Deine sensiblen Kräfte und Fähigkeiten sind viel wichtiger als Deine Angst. Wenn wir die stärken und uns auf ihre Seite stellen, dann werden sie nicht nur mit der Angst fertig: sie wachsen einfach über sie hinaus. Also lass uns doch das Wachstum Deiner feinsten und besten Kräfte fördern!
Es ist doch nicht sinnvoll, mit Kräften, die man gar nicht hat, gegen was auch immer zu kämpfen. Es ist sinnvoll, seine Kräfte zu stärken. Besonders wenn man so talentierte und erfahrene hat wie Du. Und wenn Deine Kräfte groß und stark sind, dann schaun wir uns nochmal an, was die Angst dann sagt.
Der Freund mit den Panikattacken hat durch seine Aufzugstests ein neues Bild von seiner Realität gewonnen. Überleg doch selbst einmal, wie Du Deine Bilder vom Leben den ganzen Tag gestaltest - und wie Du sie umgestalten kannst! Ich freue mich auf Deinen Erfolg.
Franz Josef Neffe
ZitatOriginal von Hamschta
lehrer sind eben nicht darauf sensibilisiert, sie wollen wahrscheinlich nur helfen....wenn ich nicht selbst stottern würde, würde ich auch nicht wissen, wie mit stottern umgehen.
Und ich dachte immer, es gehe darum, mit Menschen umzugehen.
Grüße freundlich
Franz Josef Neffe
Wenn Du die Augen aufmachst und genau hinschaust, erkennst Du ganz leicht und genau, dass Fehler nie Bestandteile von Menschen sind.
DER - nicht DEIN - Sprachfehler ist nur ein WEGWEISER, ein Helfer des Lebens, der Dich auf etwas Wichtiges und Sinvolles aufmerksam machen soll. Das Leben DIENT Dir durch ihn.
Unsere Mamas hatten selber schon Mamas, die sie in die Schablonen hineindrücken zu müssen glaubten, in die man sie hineingedrückte hatte. Da war immer sehr viel SUGGESTIVE WORTGEWALT dabei, die jeder anwandte und keiner verstand.
Wenn Du Dir nun genau anschaust, wie SUGGESTIVE WIRKUNGEN wirken, kannst Du mit Dir selbst ganz neu ins Gespräch kommen und die Kräfte, die die Mama Dich einzusperren drängen musste, einfach FREISPRECHEN. Früher wurde man darauf dressiert, dass man BÖSE ist, wenn man es sich GUT gehen lässt. Sag Deinen Talenten, dass das jetzt nicht mehr gilt! Gib zu, dass Du sie brauchst, und gewinne Deine Kräfte als Freunde und behandle sie auch so! Dann kannst Du auch aufhören, Dich für sie zu schämen, was Dir gar nicht zusteht.
Wenn Du Dir erlaubst mit ihnen GLÜCKLICH zu sein, dann lenkt Euch Deine rechte Gehirnhälfte, und die KANN GAR NICHT STOTTERN.
Glücklichwerden, nicht Dich mit Techniken oder sonst was quälen, das ist Deine Lebensaufgabe.
Ich freue mich auf Deinen Erfolg, er ist möglich.
Franz Josef Neffe
Der Mensch hat zwei Füße: körperlich wie geistig.
Wenn Ihr Eure Berichte reflektiert, könnt Ihr herauslesen, dass Ihr Euch stets allein auf der Ebene BEWUSSTER ANSTRENGUNG verausgabt.
Die bewussten Kräfte sind für die Lösung Eurer Probleme überhaupt nicht zuständig. Alle wichtigten Lebensfunktionen werden IM UNBEWUSSTEN gesteuert, um das Ihr Euch gar nicht kümmert.
Ihr überanstrengt und frustriert also einerseits ständig Eure bewussten Kräfte und Ihr frusttriert die zuständigen unbewussten Kräfte durch ständige Missachtung und indirekte Fehlbehandlung.
In der neuen Ich-kann-Schule habe ich da zwei ganz einfache und wirksame Rezepte:
a) fauler werden und die nicht zuständigen bewussten Kräfte endlich in Ruhe lassen
b) mit den FEINEN Talenten und Kräften im UNBEWUSSTEN in hoher Achtung Kontakt aufnehmen und einen FEINEN Umgang mit ihnen pflegen.
Feiner Umgang ist: Achtung, Anerkennung, Aufrichtung, Bestätigung, bestärkung, Ermunterung, Ermutigung, lebhaftes Interesse an der möglichen guten Entwicklung, Treue, zuverlässige Solidarität usw. Wenn Ihr so gut zu Euren Talenten seid, seid Ihr so gut zu Euch selbst.
Ich freue mich auf Euren Erfolg.
Franz Josef Neffe
Wenn Du Dich annimmst, kann man von Deinem Beispiel nur lernen, Dich anzunehmen. Wenn Du Dich nicht annehmen würdest, könnte man von Deinem Beispiel nur lernen, Dich nicht anzunehmen. Du stellst die Weichen für Dich und alle. Überlege einmal weiter, was Du für einen Einfluss und für eine Macht hast!
Griech. THERAPEUEIN heißt PFLEGEN/VEREHREN. Was hindert Dich, ab sofort Dich und Deine so feinen Kräfte zu pflegen und zu verehren?
Du hast eine STIMME um damit zu BESTIMMEN. Die Voraussetzung für eine gute Wirkung nach außen auf die Menschen ist eine gute Wirkung nach innen auf die eigenen Kräfte und Talente. Wenn Du mit jedem Deiner mindestens 5000 Talente persönlich befreundet bist, werden viele sehr gerne Deine Freundschaft suchen. In Freundschaft bist Du glücklich. Wenn Du glücklich bist, lenkt die rechte Gehirnhälfte Dein Tun und die KANN NICHT STOTTERN.
Ich freue mich auf Deinen Erfolg.
Franz Josef Neffe