Hi, Chrisi,
wie bist Du denn drauf? Wenn Du von vornherein denkst, dass eine Therapie oder jegliche Atem- oder Sprechtechnik für die Lösung Deines Stotterproblems sowieso nichts bringt oder nur Zeitverschwendung ist, warum verwendest Du dann Deine Zeit damit, Dich mit dieser EFT zu beschäftigen? Das ist ein Clip im Internet und sonst nichts. Aber vielleicht ist der Autor dieser Videos ja ein verkanntes Genie ... und keiner hat es bisher gemerkt. Für mich macht keinen Sinn, Dir dazu etwas zu sagen, weil ich mich damit nicht beschäftigt habe. Ich habe beim Betrachten dieser Videos ein merkwürdiges Gefühl. Kommt mir so vor, als behauptet dort jemand, den Stein der Weisen gefunden zu haben.
Meine Erfahrung ist, man bekommt nichts geschenkt. Wer etwas erreichen will, muss sich engagieren, muss die notwendigen Schritte tun. Ansonsten kann man alles vergessen. Mich haben diese ätzende Atemtechnik und die bis dahin in Anspruch genommenen unsinnigen Therapien weitergebracht ... und dazu geführt, dass ich kein bisschen mehr unter den Stottern leide.
Aber, wie auch immer, wenn Du einen Draht dazu hast, dann geh das Risiko ein, dass Du vielleicht einen Teil Deiner Lebenszeit mit EFT verschwendest. Ich weiß keinen anderen Weg. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. 
Zu Deiner ersten Frage Deines letzten Posts:
Nichtstotterer denken nicht wie Stotterer. Stotterer denken: "ich krieg das Wort sowieso nicht raus", "hoffentlich kann ich es aussprechen", "Mist, jetzt bin ich schon wieder über dieses Scheißwort gestolpert, was denken jetzt die anderen Leute" usw., etc, uvm. ....
Nichtstotterer denken nicht darüber nach, was sie sagen, wie sie es sagen, ob sie versagen könnten ... denen ist das egal. Warum? Ihnen fehlen die zum Trauma gewordenen Negativ-Erfahrungen, die das Unterbewusstsein zur Initiierung kontraproduktiver Stressreaktionen veranlassen ... denke ich.
Liebe Grüße,
Hans