Beiträge von Hans

Kostenlos: 5 Übungen gegen Stottern

Mit unseren erprobten Übungen lernst Du, Dein Stottern zu reduzieren – kostenlos und von zuhause.

Jetzt anmelden und sofortigen Zugang zu den Übungen gegen Stottern erhalten.

    ... "Manava", das 4. Huna-Prinzip.

    Wenn Du etwas tun kannst, dann jetzt. In diesem Augenblick beginnst Du zu handeln, den ersten Schritt tun. Hinsetzen und den Atem fühlen. Wahrnehmen, was das Kranke in Dir macht, wie es sich anfühlt, krank zu sein. In die Stille tauchen. Wissen, dass "alle Macht von innen kommt" (Mana", das 6. Huna-Prinzip).

    "Erwarte das Beste", lieber Björn.
    ("Pono", das 7. Huna-Prinzip).

    Alles Gute zu Deinem 28. Geburtstag. Schade, dass unser Tannenzäpfle nicht schon ein Anstoß darauf war. :D Wusste ich leider nicht. Holen wir aber nach, beim nächsten Wiedersehen! Viel Spaß beim Feiern!

    Wohlstand, Glück, Gesundheit und ein langes Leben, wünscht Dir

    Hans

    Hallo, liebe LeserInnen,

    wer das Stotterer-Training gebührenfrei testen möchte, der hat nun ein ganzes Wochenende dazu zur Verfügung.

    Und zwar vom 17.02.06, 18.00 Uhr bis zum 19.02.06, 19.00 Uhr im Eschbachhof in Wildberg-Schönbronn (Nord-Schwarzwald)

    oder vom 03.03.06, 18.00 Uhr bis 05.03.06, 18.00 Uhr im Georghotel in Witten (Ruhrgebiet nahe Dortmund)

    oder an den weiteren Wochenenden, die auf der Terminseite (>>> https://www.stop-stottern.de/www.stott.de/termine.htm) zu finden sind.


    Was machen wir an diesen Wochenenden?

    Am Freitag gibt es eine Begrüßungsrunde und wir dokumentieren den individuellen Ist-Zustand des Stotterns. Dann gibt es leckeres, vegetarisches Abendessen (nur im Eschbachhof, in Witten ist dafür eher Schluss uns somit Zeit für ein Abendmahl). Wir prechen über unsere persönlichen Ziele, die mit dem Stottern in Verbindung stehen. Danach lernen wir die Eckpfeiler des Stotterer-Trainings kennen, vertiefen dies mit kleinen Übungen, bei denen die "Alten Hasen" die neuen Teilnehmer unterstützen. Ein Übungsplan für Atem- und Meditationsübungen wird besprochen und dann geht's noch ein wenig in die gute Stube zum Quatschen und anschließend ins Bett.

    Am Samstag beginnen wir um 8.00 Uhr (in Witten um 8.30 Uhr) mit der Dynamischen Meditation. Eine echte Herausforderung und der energievolle Einstieg in einen wunderschönen Tag. Um 9.00 Uhr frühstücken wir gemeinsam. Ab 10.00 Uhr geht es dann richtig los: mit Atemübungen (Schlafrhythmus, Flankenatmung etc.), Sprechtechnik trainieren und emotionaler Arbeit. Dazu gehört, dass wir lernen, zu uns und unseren Bedürfnissen zu stehen und diese zum Ausdruck zu bringen. Das darf auch ruhig mal ein bisschen lauter sein. Wir werden auch damit beginnen, unsere Glaubenssätze zu überprüfen und diese zu verändern, wenn sich zeigt, dass sie uns schaden. Zwischendurch atmen wir wie die Sufis, die so seit Generationen ihr Herz für Allah (Gott) öffnen. (Damit der geneigte Leser an dieser Stelle keinen falschen Eindruck bekommt: Du bist Gott, wir alle sind Gott.) Vor dem Mittagessen, dass gegen 13.30 Uhr auf dem Tisch steht, meditieren wir gemeinsam und wenden dabei die traditionelle Vipassana an.

    Nach dem Mittag geht es um 15.00 Uhr wieder in den Gruppenraum. Ein paar Takte abtanzen lässt uns besser verdauen und wieder lebendiger werden. Dann trainieren wir weiter die Basics der Sprech- und Atemtechniken, machen Partnerübungen, die manchmal laut und energievoll, manchmal ruhig und zentriert ablaufen. Wir stellen uns auch wieder die interessante Frage: "Sag mir, wer Du bist." Bioenergetik und Stotterer-Trance-Meditationen sind weitere Themen. Wir beginnen auch langsam in die Technik der Wahrnehmungslenkung einzusteigen, die es uns ermöglicht, völlig flüssig und relaxt zu sprechen. Um 18.00 Uhr dann die beliebte Kundalini Meditation, bei der Du Dich schüttelst wie Espenlaub, so dass alle Spannungen von Dir abfallen können, bei der Du tanzt wie ein Vogel im Wind und alles um Dich herum vergessen kannst, bei der du einer zauberhaften Musik zuhörst, die Dich den Alltag und das Ego mit seinem ständigen Gequatsche transzendieren lässt. Dann gleitest Du in die Stille.

    Nach dem Abendessen, dass um 19.00 Uhr beginnt, können die TeilnehmerInnen noch gemütlich beieinander sitzen, miteinander reden, Erfahrungen austauschen, ein "Tannenzäpfle" oder einen Tee genießen und im Gespräch üben, die Sprechtechnik zu vertiefen.

    Am Sonntag geht es dann um 8.00 Uhr (in Witten um 8.30 Uhr) wieder mit der Dynamischen Meditation weiter. Um 9.00 Uhr (in Witten um 9.30 Uhr) gibt es Frühstück, um 10.00 Uhr (in Witten um 10.30 Uhr) sind wir dann wieder im Gruppenraum. Weiter geht's mit Atem- und Sprechübungen. Dann arbeiten wir individuelle Angst- und Versagenssituationen auf, die wir real erlebt haben. Dies geschieht im Rahmen eines psychodramatischen Settings. Das bedeutet, die Situationen werden emotional so erlebt, wie sie zuvor tatsächlich empfunden wurden. An diesem Punkt können wir effektiv ansetzen und mit Hilfe des Psychodrama Lösungen erarbeiten, um Reaktions- und Handlungsmuster zu entautomatisieren. Dieses Arbeit setzen wir während des gesamten Morgens fort. Vor dem Mittagessen machen wir noch eine 20-minütige Meditation.

    Nach der Mittagspause beginnen wir um 15.00 Uhr wieder mit etwas Bewegung und anschließenden Atem- und Sprechübungen. Natürlich haben wir auch dann wieder die Gelegenheit, unserem Übungspartner bzw. unserer Übungspartnerin tief in die Augen zu schauen und uns dabei selbst besser kennenzulernen: "Sag mir, wer Du bist." Zwischendurch kurze Entspannungs- und Konzentrationphasen auf unser Empfinden im Hier und Jetzt, Sufi-Breathing, Übungen zur emotionalen Befreiung. Dann ist es bald schon Zeit für die Kundalini und um 19.00 Uhr gibt's Abendessen.

    Dann wird es Zeit, von einigen lieben Mitstreitern und Testern Abschied zu nehmen und anschließend zum gemütlichen Teil des Abends überzugehen. Denn für den harten Kern heißt es am Montagmorgen um 8.00 Uhr wieder, "den inneren Schweinehund überwinden" und den Tag völlig "dynamisch" einleiten.


    Die Zeiten und Übungsbeschreibungen sind natürlich nicht festgeschrieben und verbindlich, denn die individuelle Förderung des Einzelnen - mit Unterstützung der Gruppe - hat absoluten Vorrang. Es kann also auch in Teilen ganz anders ablaufen. Während der meisten Zeit sind mehrere Therapeuten für die Gruppe da - das schafft Raum für individuelles Arbeiten. Da die Stotterer-Trainings in zwei verschiedenen Seminarhäusern stattfinden, können die Anfangs- und Endzeiten sowie die Mahlzeiten variieren.

    Wer sich angesprochen fühlt, kann sich hier online anmelden >>> https://www.stop-stottern.de/www.stott.de/anmeldung.htm. Wer Fragen hat, der kann uns schreiben >>> info@stott.de.


    Liebe Grüße
    Hans

    Lieber Hendrik,

    es gibt keine richtigen oder weniger richtigen Sprechsituationen, es kommt auf die Aufmerksamkeit und beobachtende Wahrnehmung an. Das englische Wort "Awareness" trifft genau, was ich ausdrücken möchte. Wie Du die Szene beschreibst, lässt den Schluss zu, dass Dein Verstand augenblicklich urteilt, sobald die leisesten Zweifel an Deiner momentanen Fähigkeit zu sprechen auftauchen. Du weist ja, wohin Urteile führen können.

    Ich möchte das mal ein einem etwas delikaten Beispiel verdeutlichen: Du willst mit Deiner Freundin Liebe machen. Du denkst, Dir "Hoffentlich bin ich gut genug!" oder "War ihr Ex vielleicht besser als ich?" Was passiert? Die Lust lässt sofort nach oder kommt erst gar nicht auf. Nehmen wir mal an, es läuft gerade ganz gut, Du bist voll bei der Sache und plötzlich klingelt das Telefon, Deine Freundin muss sofort weg. Du kannst natürlich versuchen, die Sache eben noch zu Ende zu bringen, aber wie würdest Du dann über Dich selbst urteilen? Wäre es nicht viel cooler und relaxter, zu lächeln und Deiner Freundin zu sagen: "Beeil Dich, ich warte!"?

    Liebe Grüße
    Hans

    Es gibt ein zuverlässiges Mittel, das dich vor Ablenkung von außen schützen kann: beobachte deinen Atem. Mach es dir zur Aufgabe, ständig darauf zu achten, wie du atmest. Versuch dabei - immer öfter - das innere Zwerchfellbild mit dem Atem zu syncronisieren. So wird die Qualität deines Sprechens nach und nach unabhängig von äüßeren Bedingungen. Das ist auch im Alltag machbar - du musst lediglich die innere Trägheit überwinden; wir lassen uns ja so gerne ablenken. :D

    LG Hans

    Hi, Björn,

    brauchst wohl einen Technikadmin :D. Die T-Netbox ist immer dabei, soweit ich weiß. Hab mich schon gewundert.

    Die Technik im Chat funktioniert im Grunde ganz gut. Hifi ist es zwar nicht gerade, und manchmal muss man auch den Satz wiederholen, aber das kennen wir ja vom Training. Du kannst übrigens auch ohne Web-Cam am Chat teilnehmen. Entweder per Tastatur oder Headset (Audio-Funktion).

    Bis dann!

    Hans

    Hallo, liebe Gäste und Teilnehmer,

    am Dienstag, den 14. Februar 2006, werde ich von 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr im Chat zur Verfügung stehen. Ich freue mich auf Euren Besuch und wünsche gute Unterhaltung.

    Liebe Grüße
    Hans

    Hallo, Pascal!

    Schön, wie sich Deine Einstellung im Laufe der letzten Zeit verändert hat. Du bist sicher auf dem richtigen Weg. Bevor die Zeit nun abläuft, solltest Du noch einmal kostenlos ins Stotterer-Training kommen. Am 17. Februar geht es in Wildberg wieder los. Also, nix wie hin ... aber vorher kurz anmelden > https://www.stop-stottern.de/www.stott.de/anmeldung.htm

    :D Danke, für alles, lieber Pascal! Liebe Grüße auch an Deine Mutter!

    Hans

    Hallo, liebe LouLou,

    danke! Ich werde natürlich alles daransetzen, mein Nervenkostüm weiterhin zu trainieren. :D Das Leben bietet dazu ja genug Chancen. Dies gilt selbstverständlich auch für unsere anderen Trainer, Annette und Thomas. Seit Annette als Geschäftsführerin das Sprech- und Sozialtraining, Stotterer-Training gegründet hat, ist auch in ihrem Leben sicherlich eine Menge geschehen und ihre Nerven sind dicker geworden. Ihre Motivation, mit der sie die Psychodramaelemente in das Training einbringt, ist bemerkenswert. Ebenso positiv bringt sich Thomas, der ja wie Du weißt seit Oktober letzten Jahres Dipl.-Psych. ist, in unsere gemeinsame Arbeit ein. Und dazu noch die vielen freiwilligen, ehrenamtlichen Helfer, die aus den eigenen Reihen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen hervorgegangen sind und ihren Beitrag dazu leisten. Z.B. Björn, Kücho, Christoph und Du, um nur einige zu nennen. Alles in allem gebührt all diesen Menschen Achtung und auch Bewunderung für Ihren Einsatz.

    Alles Liebe für Dich!

    Hans

    Hallo, Till!

    Einen sehr schönen, lehrreichen Beitrag hast Du geschrieben. Danke! Deine Erfahrungen sind sehr wertvoll und für viele sicher auch hilfreich. Wie Du schon sagtest, ist das Akzeptieren des Stotterns ein wichtiger Schritt, der die Grundlage für weitere Entwicklungen hin zum angstfreien Sprechen (Stottern) bilden kann bzw. sein wird.

    Das Anwenden einer Sprechtechnik hilft, gezielt flüssiger zu werden, das Outen, das zu dem Stottern stehen setzt die gewohnten Angstmechanismen außer Kraft bzw. mildert sie ab. Nun könnte man nach diesen Schritten weiter gehen und z.B. durch Meditation (hier der Link zum Thema) die gewonnene Gelassenheit und Sicherheit vertiefen und auch in anderen Lebensbereichen eine ebenso positive Lebenseinstellung erreichen.

    Ich freue mich auf weiteren Erfahrungsaustausch!

    Alles Liebe
    Hans

    Zitat

    „... NIE zu sprechen, ohne sich auf das Sprechen vorzubereiten!“. Genau hier sehe ich aber eine Diskrepanz zu meinen Erfahrungen, die nämlich so aussehen, daß ich umso besser, ja beinahe symptomfrei spreche, wenn es mir gelingt, einfach draufloszureden, ohne an das Sprechen zu denken. Sicher ist das aber nur scheinbar ein Widerspruch.


    Lieber Axel!
    Ich bin mir grade nicht sicher, ob das eine Diskrepanz sein muss. Ich denke nach. ... Wenn ich einfach darauf los rede, denke ich nicht an Probleme, die ich mit dem Sprechen habe oder haben könnte. Gut. Das funktioniert aber nur so lange, bis meine Gedanken ins Spiel kommen und mir die möglichen Hindernisse vor Augen führen. Das löst Erinnerungen aus, Erfahrungen werden abgerufen und entsprechende Reize an das Vegetative Nervensystem gesendet. Das Gefühl wird schlecher, dies wiederum erhöht die Intensität der Gedanken, die Gedanken lösen weitere Botschaften ans VN aus, die Gefühle werden noch schlechter. Dann kommt der Crash und löst das Stottern aus..

    Ziel der nun einsetzenden Aktivitäten sollte logischer Weise sein, den Zustand des nicht-ans-Sprechen-Denkens als Standard zu etablieren. Wenn es gelingt, diese Assoziations- und Reaktionskette zu unterbrechen, kann man weiterhin fließend sprechen, trotz der unvermeidlich auftretenden Gedanken. Denn erst der durch die Reaktionskette verstärkte Reiz zum Stottern hat die Kraft, uns stottern zu lassen.

    Erkären kann man das z.B. am SORK-Modell.

    S - Stressor
    (IP1)
    O - Organismus
    (IP2)
    R - Reaktion
    K - Konsequenz

    S - die plötzliche Erinnerung an Problemsituationen löst Angst aus ...
    O - der Organismus aktiviert die biologischen Angst-Mechanismen ...
    R - man ist so angespannt, dass die erinnerten Stottermuster einsetzen ...
    K - erfolgt dies immer wieder, durch chronisches oder zeitweise auftretendes Stottern, dann etablieren Körper und Geist das Stottermuster (zeitweise) als Standard.

    IP1 - Interventionspunkt 1: hier kann ich zeitnah z.B. durch Wahrnehmungslenkung - Anwenden der Sprechtechnik - die negativen Auswirkungen der Gedanken auf den Organismus verhindern.

    IP2 - Interventionspunkt 2: an diesem Punkt kann man mit langfristig angelegten Methoden, die Auswirkungen auf das Sprechen mildern. Dazu gehört in erster Linie das Meditieren. (Siehe http://www.stott.de/forum/thread.php?threadid=206&sid=)

    Ich folgere hieraus, dass die Kontrolle und Veränderungen der Stressreaktionen einen Zustand hervorrufen kann, in dem es mir gelingt, NICHT an das Stottern zu denken und somit das Stottern (nach Deiner eigenen Aussage) ausbleibt, weil die bewussten und unbewussten Erinnerungen an Problemsituationen auf Grund sinkender Stotterraten seltener werden.

    Wir sind uns sicher einig, wenn Du sagst, dass Du um so besser sprichst je weniger Du an Dein Sprechen denkst. Das Problem ist nur, dies zu erreichen. Aber mit System kann man sicherlich Schritt für Schritt auf das Ziel zu gehen.

    Liebe Grüße
    Hans

    Hallo, Chrischi!

    Wenn Du magst, kannst Du mit Deiner Tochter am Wochenende vom 20. bis 22. Januar in Witten (https://www.stop-stottern.de/www.georghotel.de) in das Stotterer-Training reinschnuppern. Bezahlen braucht Ihr dafür nichts, nur die Hotelkosten. Es kann Deiner Tochter sicher eine Menge bringen. Wie's dann weitergeht, kannst Du mit Frau Ahrweiler, der Leiterin des Stotterer-Trainings, besprechen, wenn Du interessiert bist. Ich werde wahrscheinlich auch dort sein und würde mich freuen, Deiner Tochter (und Dir) ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. :)

    Liebe Grüße
    Hans

    Hallo, Mimi,

    schön, dass Du an uns alle denkst. :knuedel: Weil sich die Ereignisse oft überschlagen, geht mir manchmal was durch die Lappen. Aber zum Glück bist Du ja da, und so schließe ich mich Deinen guten Wünschen an. Also:

    Alles Liebe, ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen gelungenen Rutsch ins neue Jahr

    wünscht allen der

    Hans