Beiträge von Hans

Kostenlos: 5 Übungen gegen Stottern

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    Hallo, Johannes,

    Sprechblockaden treten meiner Erfahrung nach auf, wenn man sich Gedaken macht, ob es richtig ist 1. jetzt und 2. überhaupt etwas zu sagen. Dazu kommt vielleicht auch die Unsicherheit, ob die Antwort bzw. das Gesagte überhaupt richtig ist.

    Wie Du richtig bemerkt hast, ist es für uns Stotterer hilfreich, sich auf das Sprechen vorzubereiten. Insofern kann eine Technik, die sprechvorbereitend ist, durchaus die Symptome reduzieren.

    Ich denke, dass solche Blockaden, wenn sie bereits ein gewisses "inneres Gewicht" haben, nicht einfach so wieder verschwinden. Aber: Ausnahmen bestätigen die Regel. Du kannst versuchen, die Sprech- und Atemtechnik, wie sie im Stotterer-Training angewendet wird, einzuüben und zu benutzen. Hier ein Link zu einem Threat, der das Thema behandelt: https://www.stop-stottern.de/www.stott.de/f…id=190&sid=

    Wenn Du weitere Fragen hast, dann lass es mich wissen.

    Alles Liebe und Gute,

    Hans

    Ronny hat nur sonntags oder montags Zeit. An den anderen Abenden muss er arbeiten.

    Gestern haben wir (die Nachsorgergruppe im Paki) mit Jan geskypet. Es war eine Live-Connection zwischen Wildberg und Bremen. Jan kreiste auf dem Tisch, so dass alle mit ihm sprechen konnten. Jan lässt alle Freunde aus dem Stotterer-Training herzlich grüßen!

    Nächste Woche habe ich die Nachsorge hier beendet und bin dann (fast) jederzeit erreichbar. Wenn eine Skype-Video-Schaltung gewünscht wird, bitte anrufen 0163 und dann 8047382.

    Liebe Grüße

    Hans

    P.S.: Mein Skypename: menschmeiercom
    ... und Deiner?

    ... ein rabenschwarzer Tag für Deutschland. Die Dummschwafler haben es mal wieder geschafft, die Wähler nicht nur hinters Licht sondern vom Licht weg zu führen. Noch mehr Vetternwirtschaft, noch mehr Korruption, noch mehr Gewinnmaximierung, noch mehr Atomkraftwerke, noch weniger Vernunft im Umgang mit Natur und Resoucen.

    Die Dummheit hat gesiegt. Wie so oft. Wieder vier verlorene Jahre für die Zukunft unseres Planeten, unserer Kinder. Mein Gott, wenn es Dich gibt, warum hast Du Westerwelle, Pofalla und Co. nicht in Gomorra gelassen?

    Warum fliegen diese Heuchler nicht mal Woche nach Tschernobil und genießen dort ihren Jahresurlaub? Atomernergie ist doch sooo harmlos und sooo gesund .... für die Portomonais der skrupellosesten Geschäftemacher, klar .... die haben sicher noch mehr Asse im Ärmel, deren salzige Suppe wir unkritischen und zur Verantwortung nicht bereiten Bürger irgendwann werden auslöffeln müssen. Gibt es denn keine Mütter und Väter mehr in dieser Republik, die wollen, dass ihre Kinder noch eine Chance haben? Ist wirklich wahr, dass der Mensch das einzige Tier ist, das nicht nachhaltig mit den Lebensgrundlagen umgeht?

    Jeder ist sich selbst der nächste. Und fast jeder macht dieses bekloppte Spiel mit. So was von Kurzsichtigkeit verschlägt mir glatt den Atem, lässt mich vor Sprachlosigkeit fast wieder anfangen zu stottern.

    Aber verlasst euch drauf, ihr, die ihr nur euren eigenen Vorteil seht, irgendwann wird das Volk wach und euch nach Elba schicken. Und so lange ich lebe, werde ich dafür kämpfen, dass Nächstenliebe und Mitgefühl wieder die stärkste Kraft im Land werden.

    Oh, man, was bin ich sauer, was ist das bekloppt, Westerwelle wird Außenminister. ?(

    Na, dann, gute Nacht.

    Hans

    Hey, Leute,

    112 magere Klcks für die Zukunft unserer Lebensgrundlage??!! Jetzt krieg ich aber langsam Zweifel daran, ob Euch wirklich was am Leben und an der Zukunft unserer Kinder liegt.

    Jetzt aber mal ran an die Mäuse und fleißig geguckt. Also, bitte!!!

    Hans ?(

    Liebe Forum-LeserInnen,

    ich scheide am 31.10 aus dem Sprech- und Sozialtraining aus und werde dort keine Seminare mehr leiten.

    Das Stotterer-Training wird von Annette weiterhin angeboten. Informationen findet Ihr auf den Webseiten stop-stottern.de.

    Wenn Ihr mich brauchen solltet, werde ich versuchen, Euch ehrenamtlich zu helfen. Wie das laufen kann, weiß ich noch nicht. Schaun wir mal.

    LG Hans

    Ist ja 'n Ding, Dein P.S., Thomas. :D
    Der Flow ist wohl grad in vollem Gange. Genieß es.

    @ Ralph: Da hast Du Dein @. Bring die Kiste mit ins Paki. Wir ziehen Leeren draus. :)

    Seid fleißig, Jungs und Mädels!

    Liebe Grüße vom Hans, der grad ein wenig Pause braucht, es aber trotzdem nicht lassen kann ...

    Hallo, Simon,

    Du hast Dein Problem sehr schön beschrieben. Es erinnert mich an etwas, das ich selbst erlebt habe. Auch ich habe in der Kindheit begonnen zu stottern. Als ich etwa Mitte zwanzig war, hatte ich eine Therapie gemacht, die eigentlich nichts mit dem Stottern zu tun hatte. Wir hatten uns dort sehr viel mit dem Atmen beschäftigt. Fakt war am Ende, dass ich völlig flüssig und ohne Anstrengung reden konnte. Und das über einen Zeitraum von einigen Wochen hinweg.

    Dann fuhr ich eines Tages in meinem Kleintransporter über die Autobahn und dachte mir, was wäre, wenn ich wieder beginnen würde zu stottern. Und siehe da, seit diesem Gedanken war ich wieder in der Stotterfalle gefangen.

    Was habe ich daraus gelernt? Meine Gedanken beeinflussen mein Fühlen; meine Gedanken sind mächtig; meine Gedanken beeinflussen mein Unterbewusstsein; meine Gedanken sind so etwas wie ein Navigationsgerät; meine Gedanken bestimmen den Weg meines Handelns.

    Wie kann ich diese Erkenntnis für mich nutzen? Wenn ich während des Sprechens meinen Geist auf etwas anderes als die Angst vor dem Stottern lenke, kann ich fließend sprechen. Das kann ich trainieren.

    Mein Tipp für Dich, lieber Simon: Konzentriere Dich zu 100% auf Deinen Atem während Du sprichst. Am besten lernst Du das, was Du sagen möchtest, in kurzen, prägnanten Sätzen auswendig, damit Du Dich dann, wenn Du sprichst, nur noch auf das Atmen konzentrieren und das vorher auswendig gelernte wie im Schlaf von Dir geben kannst. Das ist nicht einfach. Es ist auch nicht einfach zu erklären. Vorallem es in geschriebene Worte zu packen, ist schwierig. Hier ein Link zu einem Erklärungsversuch, mit der Wahrnehmungslenkung zu arbeiten: http://www.stott.de/forum/thread.php?threadid=190&sid=

    Wenn Du weitere Fragen dazu hast, schreib einfach.

    LG Hans

    Klar, haben wir doch alle mal irgendwann. So was wie "Sprich doch mal vernünftig."

    Hmm. Lange nicht mehr gehört. Hat mich früher wohl meist genervt, denke ich. Heute würde ich sagen, gib den Dingern keine Energie.

    LG Hans

    Schon bald kannst Du etwas für die Erde, für die Menschen und für die Liebe tun. Am 27. ist Bundestagswahl.

    Mein Tipp: Wähle das Leben, wähle die Grünen.

    Meine Strategie:
    1. Stimme für den Direktkandidaten der SPD (es sei denn, der Kandidat der Grünen hat eine echte Chance, das Direktmandat des Wahlbezirks zu gewinnen)
    2. Stimme für die Grünen (Wahl der Liste)

    Ich wähle die Zukunft unserer Kinder! Und Du?

    Alles Liebe

    Hans :D

    http://plus7.arte.tv/de/1697660,CmC…Id=2809918.html

    Ein Film über
    - die freie Marktwirtschaft
    - die skrupellose Geldscheffelei der Konzerne
    - das Spiel mit Menschenleben aus Gewinnsucht
    - den Filz zwischen Politik und Wirtschaft

    Willst Du weiterhin schweigen? Bist Du sicher, dass Deine Kinder, Verwandten und Liebsten niemals Opfer dieses egoistischen Treibens werden können? Willst Du dieses miese Spiel der Geldmacher weiterhin unterstützen, selbst auf die Gefahr hin, dass wir alle dabei drauf gehen?

    Es gibt eine Chance: Dein Geist, Dein Handeln. Mach was!

    Hi, Boarder,

    ich würde mir keine (Angst-)Gedanken machen. Sei einfach so, wie Du bist. Bist sicher ein guter Typ. Leg die Karten auf den Tisch und steh zu Dir. Frauen gucken Männern nicht nur auf den Mund, sondern gern auch mal woanders hin. :)

    Die Stotterer, die ich kenne, haben meist tolle (flüssig sprechende) Partnerinnen.

    Liebe Grüße

    Hans

    Nein, davon ist auch nicht die Rede, Bernd. Das Atmen ansich hat mit dem Stottern nichts zu tun, die Veränderung des Atmens kann nur als Symptom gesehen werden. Man kann den Atem aber zur Wahrnehmungslenkung benutzen, um die Symptome zu reduzieren. Das gelingt im Einzelfall mehr oder weniger gut.

    Um mehr Kraft in der Stimme zu entwickeln, ist die Zwerchfellatmung ziemlich wichtig und hilfreich. Das sagt dir jeder Gesangslehrer. Die Zwerchfellatmung kann man entweder über das Zwerchfell selbst aktiver gestalten - dann spricht man auch von Bauchatmung - oder die Muskulatur des Brustkorbs wird dazu benutzt - dann spricht man von Flankenatmung. Beides - oder besser noch beides in Kombination - bringt Verbesserungen des Atmens mit sich und kann so zu einer festeren, kräftigeren Stimme führen, was sich wiederum zu Gunsten eines besseren Sprechfluss auswirken kann.

    Damit ist das Stottern aber nicht nicht besiegt. Hinzu oder zuvor kommen die aufrechterhaltenden und verstärkenden Einflüsse, die sich in der Psyche und/oder dem sozialen Umfeld des Stotternden abspielen Über die Ursachen des Stotterns gibt es Untersuchungen, Theorien und Meinungen, die genetische Komponenten als Erklärungsmodell nicht ausschließen.

    Fakt ist jedoch, wenn man sich auf den Atem konzentriert - ich meine wirklich 100%-ig konzentriert -, dann geht das Sprechen fast wie von selbst. Diesen Ansatz nutzen viele. Man denke z.B. an die Formel von Roland: "Ich spüre meinen angenehm kühlen Atem."

    Es gibt aber auch erfolgreiche Ansätze, die gänzlich darauf verzichten, mit dem Atem zu arbeiten. Viele Wege führen nach Rom, alle haben eines gemeinsam: Sie bringen dich nicht ans Ziel, wenn man nicht einen Fuß vor den anderen setzt. Jetzt könnte man sagen, so einfach ist das. Ja, es ist in der Tat einfach - aber nicht leicht. Geduld, Disziplin und Wille sind maßgeblich für den Erfolg. Bei jeder Therapie.

    @ Blue: Versuch mal, Dich beim Sprechen auf das Atmen zu konzentrieren und vergiss dabei alles andere, selbst das, was Du sagen möchtest. Klingt vielleicht komisch, alles vergessen, aber beim Singen kennt man ja auch seinen Text und man konzentriert sich auf Rhythmus und Melodie. Und siehe da, ... Erwarte aber nicht zu viel, nimm es eher als Tipp als als eine Lösung.

    Liebe Grüße

    Hans

    Hi, Blue,

    die Flankenatmung finde ich auch sehr effizient. Mit ihrer Hilfe kann man den Atemstrom sehr gutz kontrollieren und steuern. Wie Du gemerkt hast, ist das auch beim Singen sehr unterstützend. Wenn Du noch einige Maßnahmen hinzufügst, kannst Du damit auch das Stottern reduzieren.

    LG Hans

    Kenne ich. Von Soest bis Hagen ist es nicht weit. Wenn Du willst, dann komm am 18. September um 18:00 Uhr nach Hagen in die Jugendherberge. Du kannst bis Samstagabend, 19. September bleiben. Ich beweise Dir, dass es Möglichkeiten gibt, flüssig zu sprechen. Du wirst es selbst erleben. Kostet Dich nichts, nur wenn Du dort isst und schläfst ein paar Euro für die Jugendherberge.

    Warum ich Dich einlade? Per Forum oder E-Mail kann ich Dir die Techniken nicht ausreichend vermitteln, es würde auch zu lange dauern. Vielleicht schreib ich mal 'nen Buch darüber, wenn ich viel Zeit habe und in Rente bin. Jezt geht's noch nicht.

    Wenn Du das jetzt als Ködern verstehen solltest, dann vergiss es einfach. Wenn Du aber einen Lichtblick bekommen möchtest, dann komm, Du hast ja nichts zu verlieren. Wenn Du Fragen hast, dann schreib.

    LG Hans

    P.S.: Bin ab heute Abend auf dem Weg nach Wien, kann darum eine Woche lang nur bedingt ins Internet. Nicht böse sein, dass ich jetzt so kurz angebunden bin, die Zeit drängt.

    Lieber Sascha!

    Solch unangemehmen Telefonate habe ich auch erlebt. Bei einem hat die Sekreteuse sogar zwei mal aufgelegt, weil ich nur verstümmelte Töne rausbekam. Ich hab dann noch mal angerufen und sofort ins Telefon gebrüllt: "Wenn Sie jetzt nochmal auflegen, bin ich sofort bei Ihnen und kläre Ihren Chef auf, wie Sie mit Menschen, die stottern, umgehen. Das gibt Ärger für Sie!" Von da an lief das Gespräch ganz hervorragend. Ich hatte zwar immer noch mächtige Blocks aber die Frau hat nicht mehr aufgelegt.

    Zu den Taschen der Therapeuten. Sicher gibt es solche, die auf einfache Art zu Geld kommen wollen. Aber andere wiederrum wollen wirklich helfen, das Geld steht nicht im Vordergrund, allerdings ist auch für die "Guten" Geld notwendig, um selbst zu überleben.

    Ein guter Therapeut kann Dich sicher weiterbringen. Man muss sich nicht damit abfinden, beim Sprechen das Gefühl zu haben zu ersticken oder sich zum Affen zu machen. Letztendlich musst Du aber selbst in die Puschen kommen und dafür kämpfen. Das ist nicht immer leicht. Selbst nach vielem Üben kommt es auch mal wieder zu Rückfällen. Dann heißt es, aus Stolpersteinen Meilensteine zu machen. Und dazu bist auch Du sicher in der Lage.

    Ich kann Dir nur empfehlen, was für Dich zu tun und es anzupacken. Es lohnt sich in jedem Fall.

    Liebe Grüße

    Hans

    Hallo, Sascha,

    natürlich geht das nicht von selbst oder mithilfe eines Wundermittels. Ich habe viele Jahre auch gesucht und gesucht, war bei Sprachheilpädagogen, drei Monate in einem Sprachkurheim, über einen langen Zeitraum immer wieder bei mehreren Heilpraktikern, bei HNO-Ärzten, in logopädischer Behandlung, in Psychotherapie, bei Hynosesitzungen, bei einem Magnetisör (Wunderheiler, der ganze Scharen Heilsuchender busseweise abfertigte), ich habe Akupunktur versucht, Elektroschock-"Therapie" uber mich ergehen lassen, hab Spritzen bekommen, Pillen geschluckt, und, und und.

    Zwischenher hatte ich die Hoffnung auf Heilung oder Linderung oftmals aufgegeben. Ich war total frustriert. Als ich dann schon älter war, begann ich mich mit dem Zusammenspiel zwischen Atmung, Pyche, Gedanken- und Verhaltensmuster zu beschäftigen und bemerkte, dass es Gesetzmäßigkeiten gibt, Dinge also nachvollziehbar gleich abliefen. Das war mein Ansatzpunkt. Ich hatte das erste Mal in meinem Leben das Gefühl, eine echte Handhabe gefunden zu haben.

    Um es kurz zu machen, mir wurde klar, wenn ich einige Dinge kontrolliert übe, verändert sich etwas in mir. Das habe ich dann regelmäßig getan. Und es hat sich etwas verändert. Das Wort Heilung möchte ich nicht in den Mund nehmen, denn mit diesem wird viel Schindluder getrieben. Aber ich kann ganz klar sagen, mein Sprechen hat sich sehr verbessert und mein Stottern hat sich signifikant reduziert, so dass ich heute keiner Gesprächssituation mehr aus dem Weg gehen muss. Ein gutes Gefühl.

    Aber: Ohne Fleiß kein Preis. Gleich, was Du machst, mach es konsequent und regelmäßig. Dann ist Erfolg im Sinne von Veränderung/Verbesserung im Grunde unausweichlich.

    Liebe Grüße

    Hans

    Hallo, Steffen,

    es stimmt, dass es mehr männliche als weibliche Stotterer gibt. Das Verhältnis liegt bei etwas 4:1. Warum das so ist, ist bisher nicht schlüssig erklärbar. Das merkwürdige ist, dass das Verhältnis in matriarchischen Gesellschaften anders herum sein soll. Ich weiß allerdings nicht mehr, wann und wo ich diese Information aufgeschnappt habe.

    Liebe Grüße

    Hans