Beiträge von Hans

Kostenlos: 5 Übungen gegen Stottern

Mit unseren erprobten Übungen lernst Du, Dein Stottern zu reduzieren – kostenlos und von zuhause.

Jetzt anmelden und sofortigen Zugang zu den Übungen gegen Stottern erhalten.

    Dieses Wochenende kannst Du nutzen, um Grundlagen zur Bewältigung Deines Stotterns zu erarbeiten. Wenn Du ehemaliger Teilnehmer oder Mitglied des Stotterer-Trainings bist, ist ein Kurs in Berlin sicher eine gute Gelegenheit, das Gelernte in der Hauptstadt-Atmosphäre aufzufrischen oder zu vertiefen.

    Seminarort:
    Atem-Zentrum-Berlin
    Erkelenzdamm 7
    10999 Berlin

    > Informationen zur Arbeitsgruppe Berlin (AGB)
    > Informationen zum Atem-Zentrum-Berlin
    > Informationen zum Stotterer-Training

    Es gibt die Möglichkeit, diesen Gedankenprozess zu beeinflussen und somit nicht mehr so zwingend daran zu denken, dass man das Wort nicht aussprechen kann. Durch Übung macht man sich diesen "Abwehrmechanismus" dann zur Gewohnheit und kann dadurch allgemein flüssiger sprechen. Es dauert jedoch eine Weile, bis man an diesen Punkt kommt. Heilung im Sinne von "jetzt sofort oder in ein paar Tagen für immer flüssig sprechen" kann nicht ausgeschlossen werden, ist aber nach meinen Erfahrungen selten der Fall.

    LG, Hans

    Hallo, Caro,

    das ist vom Thema her schon starker Tobak. Deine und die Angst Deiner Mutter ist für mich nachvollziehbar.

    Die Frage, ob ein eventueller Missbrauch Stottern auslösen kann, würde ich mit "ja" beantworten. Denn Handlungen anderer Menschen, die einen emotional sehr treffen, können dazu führen, dass es einem die Sprache verschlägt. Auch das Verdrängen von Erinnerungen an ein solches Geschehen aus dem Bewusstsein ist ein Verteidigungsmechanismus unserer Seele, um uns vor weiterem Schaden zu bewahren. Ob es aber in Deinem Fall so war, ist ohne gründliche Recherche und Untersuchung weder positiv noch negativ zu beantworten.

    Aber, dass Ihr Euch Sorgen darüber macht, ob es nun so gewesen sein könnte oder nicht, führt zu nichts, denn Vermutungen sind keine Tatsachen. Ich denke, Du könntest einen Psychologen um Rat fragen.

    Alles Gute,

    Hans

    Tja, das sind interessante Fragen, Stefan. Ich hole etwas aus, auch wenn ich jetzt nicht fertig werde, denn ich bin im Terminstress.

    Ich habe früher sehr stark gestottert. Hab mir beim Reden die Zunge blutig gebissen, war Schweiß gebadet wenn ich mich durchblocken musste, hab mich vieles nicht getraut zu fragen, zu sagen, weil ich Angst hatte zu stottern. Aus zweierlei Gründen: 1. Weil ich nicht wie ein Depp da stehen wollte, den alle auslachen (diese Erfahrung habe ich nicht nur einmal gemacht) und den man für dumm hält, und 2. weil mich das Sprechen aufgrund der Verkrampfungen meines Sprechapparates enorm viel (physische) Kraft gekostet hat.

    Heute spreche ich in den allermeisten Situationen stotterfrei, ohne auf irgendeine Sprechtechnik zurückgreifen zu müssen. Ich hab mich dran gewöhnt, dass ich sprachlich gesehen täglich einen inneren Reichsparteitag feiern kann. Darum denke ich auch die meiste Zeit nicht ans Stottern - und stottere auch nicht.

    Es gibt aber auch noch Situationen, wo die alten Sprechmuster (das Stottern) anklopfen und ich mich auf die Sprech- und Atemtechnik zurück besinnen muss. Was mir - denke ich - in 99,9% aller Fälle auch gelingt. Wenn ich mich verspreche, nicht im Sinne von Stottern, sondern von holperig und unüberlegt sprechen, von korrigieren und wiederholen müssen, dann grinse ich manchmal innerlich und merke, wie scheiß egal (sorry, des bösen Wortes) mir das geworden ist. Es bringt mich nicht wirklich aus der Ruhe und wirft mich nicht aus der Bahn.

    Mir geht's gut, verdammt, was geht's mir gut, ich quatsche wie ein Wasserfall, überall. (aus SprachLos?)

    Später mehr ...

    Hallo, Delilah,

    das Singen ist - soweit ich es weiß, gehört und erfahren habe - stets eine sichere Hilfe, um als Stotterer flüssig zu kommunizieren. Meiner Ansicht nach liegt das an folgenden Punkten:

    • zum Satzbeginn denke ich nicht daran was ich sagen (singen) möchte, sondern ich konzentriere mich auf den richtigen Zeitpunkt des Einsatzes
    • während des Sprechens (Singens) achte ich weniger darauf, was ich sage (singe) - denn den Text habe ich vorliegen oder kann ihn auswendig - sondern ich achte auf den Rhythmus und die Melodie
    • ich denke nicht daran, stottern zu können, weil ich genug damit zu tun habe, was in den beiden vorherigen Punkten beschrieben ist
    • wenn ich nicht an das Stottern denke (oder die Angst davor in mir hoch kriechen spüre, oder Angstgedanken wahrnehme, oder denke, "ist das, was ich sagen will korrekt, überzeuge ich den Zuhörer?"), ist die Wahrscheinlichkeit flüssig zu sprechen bei nahe 100%

    Natürlich haben wir individuelle Problemwörter, -buchstaben oder problembehaftete Wort- oder Buchstabenkombinationen. Auch spezifische Situationen, Gesprächspartner können das Stottern auslösen oder verstärken. Ich denke, dass alle Stotternden ähnliche Probleme haben.

    Hallo, Alex,

    ich bin erst jetzt auf Deinen Beitrag aufmerksam geworden, sorry. Du hast viel erreicht. Bist Meister, hast eine tolle Partnerin. Um das alles hin zu bekommen, hast Du sicher viele Dinge üben müssen.

    Ich bin mir sicher, dass man mit Üben etwas lernen kann. Verhaltensmuster, die die Symptomatik des Stotterns aufrecht erhalten und begünstigen, haben wir uns auch antrainiert, denke ich. Es müsste also auch anders herum funktionieren.

    Aber für wichtiger halte ich es, die innere Gelassenheit zu trainieren und die geistige Gesundheit zu fördern. Es gibt ein einfaches Mittel, um diese Ziele zu erreichen. Meditieren. Es macht das Leben lebenswerter und ... irgendwie besser. Das gilt auch fürs Stottern. Wenn Du was drüber erfahren möchtest, dann lies mal > hier .

    Ich könnte mir vorstellen, dass Dich das weiterbringt.

    Liebe Grüße!

    Letztes Stotterer-Training im Jahr 2011 in Lüdenscheid

    Wir beginnen freitags um 18.00 Uhr. Der Kurs ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Genaues Betrachten unserer Gefühls- und Verhaltensmuster ermöglichen uns, dem Stottern auf die Schliche zu kommen. Wir können dann das Sprechen mit intensiven Übungen flüssiger gestalten. Wer in NRW wohnt, kann das Seminar als günstige Gelegenheit zum Kennenlernen nutzen und nur das Wochenende buchen. Wenn Du Fragen dazu hast, lass es mich wissen.

    Weitere Informationen unter https://www.stop-stottern.de/kurse-stottern…edenscheid.html .

    Herbstliche Grüße,
    Hans

    @ Bruder: Sei mir nicht böse, aber das ist einzig und allein auf meinem Mist gewachsen. Die Beobachtung hatte ich gemacht, als ich noch Teenie war. Der Therapeut im Film "The King's Speech", soll sehr ähnlich vorgegangen sein, wie auch ich Stotterer-Training aufgebaut habe. Das haben mir einige Teilnehmer des Stotterer-Trainings, die den Film gesehen haben, berichtet. Der Film kam erst in diesem Jahr, das Stotterer-Training habe ich 1996 ins Leben gerufen.

    @ Jenni_eN88: Auf dieser Beobachtung basieren einige Grundtechniken des Trainings, das ich entwickelt habe. Nur, dass wir nicht mit Kopfhörer und lauter Musik arbeiten, sondern mit der Wahrnehmungslenkung. Diese ermöglicht es, während des Sprechens nicht auf das Sprechen zu achten ... und somit fällt das Stottern weg (kommunikative Verantwortung). Für mich bedeutet das, dass wenn ich die richtigen Techniken anwende, ich mein Stottern reduzieren kann, bis hin zum flüssigen Sprechen. Keine leichter Weg, aber ein machbarer.

    @ Jenni_eN88:

    Wenn man dem, was man sagen möchte eine gewisse Wichtigkeit zu spricht, bzw. sein Sprechen während man etwas sagt bewertet oder beurteilt, stottert man wahrscheinlich auch in den besagten Situationen.

    Mach doch mal ein Experiment. Setze Dir einen Kopfhörer auf und dreh die Musik so laut, dass Du Dein eigenes Sprechen nicht mehr hören kannst. Am besten eignet sich dazu ein geschlossener Kopfhörer an einem richtigen Verstärker. Wenn Du sprichst und Dich nicht hörst, fällt die auditive Rückkopplung weg und Du kannst Dein Sprechen nicht beurteilen. Das Ergebnis war bei allen Leuten, mit denen ich das Experiment gemacht habe, dass diese völlig flüssig gesprochen haben. Wenn dieses Experiment bei allen Stotterern dasselbe Ergebnis hätte, könnte man in dieser Richtung weiter denken. Ich bin gespannt, wie es bei Dir funktioniert. Wenn Du magst, berichte hier mal darüber.

    @ alle: Wer Lust hat, der kann das Experiment ja auch mal durchführen und sein Ergebnis in die Umfrage einfügen, die ich hier starte. Danke!

    Ich habe noch ein paar interessante First-Level-Domains, die ich abgeben möchte:

    • energetische-gebäudesanierung.de
    • biologische-baustoffe.eu
    • biologisches-bauen.eu
    • der-werbetexter.de
    • eco-centro-canarias.com
    • stottertherapie.biz
    • studio-neun.de

    Die Domains eignen sich für z.B. Architekten, Baugewerbe, Werbeagentur, Stottertherapeuten, Bio-Öko-Urlaub-Anbieter auf den Canaren, Fitness-, Foto-, Sonstwas-Studio. Der Preis ist Verhandlungssache. Bei Interesse schreib bitte eine Email an hans(ät)stott.de mit Preisvorschlag oder antworte auf diesen Beitrag.

    Hallo, Stefan,

    schön, dass Du zu unserem Forum gefunden hast. Du hast geschrieben, dass Du nicht weit von Lüdenscheid wohnst und Urlaub hast. Wenn Du Lust hast, etwas auszuprobieren, dann lade ich Dich herzlich ein, das Stotterer-Training von jetzt kommenden Freitag, 18:00 Uhr an, bis Samstagmittag kostenlos zu testen. Du könntest im Seminarraum übernachten; bring Dir einfach einen Schlafsack mit. Ich schätze mal, das könnte sich für Dich lohnen.

    Liebe Grüße.

    Hans

    P.S.: Ich schreibe Dir auch noch eine PN oder Email.

    Hallo, keineahnung,

    das Phänomen, das Du beschreibst, ist, denke ich, jedem Stotterer bekannt. Der Grund, warum es auftritt, ist meiner Meinung nach die kommunikative Verantwortung, die man hat, wenn man etwas sagt, was wichtig scheint und subjektiv gesehen ein (schlechtes) Urteil des Gesprächspartners (gegenüber des Sprechenden) befürchten lässt. Diese "Unschärfe" der Symptomatik, die Du beschreibst, ist es auch, die mir bei der Behauptung, das Stottern sei genetisch bedingt, Bauchschmerzen macht. Ich denke aber, es ist nicht unbedingt ein psychisches Problem als Ursache anzusehen, sondern eher eine Konditionierung des Verhaltens und der Gedanken und Gefühle, die zum Stottern führen.

    Na, ja, vielleicht kannst Du damit was anfangen. Als praktische Lösung schlage ich vor, Techniken zu entwickeln, die die Möglichkeit bieten, Gedanken an das Stottern zu verhindern.

    Liebe Grüße,
    Hans

    Beitrag von Radio MK zum Welttag des Stotterns


    Morgen vormittag, am 20. Oktober, sendet Radio MK zwischen 6:00 Uhr und 10:00 Uhr zwei Beiträge über meine Arbeit in der Atem- und Sprechschule. Karen Heese-Brenner, Redakteurin bei Radio MK, hat uns dazu heute in Lüdenscheid besucht.

    Henning Dinter war im Sommer 2006 beim Stotterer-Training, das damals in Witten stattfand. Heute stand der jetzt 17-jährige den Fragen der neugierigen Redakteurin Rede und Antwort. Es ist sicher beeindruckend, wie sich Hennig's Sprechen verbessert hat. Beurteilen kann man das, wenn man sich sein damaliges Video ansieht und mit seinem heutigen Interview vergleicht: https://www.stop-stottern.de/video-henning-30-06-2006.html
    Das Interview wird über den Live-Stream im Web-Radio von Radio MK übertragen.

    Ich wünsche Euch viel Spaß beim Hören!
    Hans

    Der Kurs beginnt am Freitag um 18.00 Uhr und ist sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Durch Analysen unserer Gefühls- und Verhaltensmuster kommen wir dem Stottern auf die Schliche und können dann das Sprechen mittels gezielter Übungen verbessern und flüssiger gestalten. Das Seminar kann ab 29 € pro Tag besucht werden. Weitere Informationen unter https://www.stop-stottern.de/seminare-gegen-stottern.html.