Hallo, Gerry!
Stefan Raab ist schon eine Nummer für sich. Wenn er Dich an Dich selbst erinnert, bist Du sicher ein sympatischer Zeitgenosse. Willkommen im Club. ![]()
Der Übungsgedanke in Deinen Ausführungen im Sprachheilpädagogik-Forum ist ein guter und meiner Erfahrung nach auch ein wichtiger, den es zu pflegen gilt. Auch wir üben das fließende Sprechen. Weiterhin arbeiten wir an den mentalen und emotionalen Blockaden. Dass das fließende Sprechen in der Praxis nicht immer leicht gelingt, liegt auf der Hand, aber man kann mit gezieltem Sprech- und Atemtraining und mit körperorientierter Selbsterfahrung, die therapeutisch begleitet wird, einiges "Licht ins Dunkel seiner Seele" bringen.
Ich setze auf Erfahren und Verstehen. Du hast eine Reihe von sehr guten Gedankengängen, die meinem Verständnis der Arbeit am Stottern recht nahe kommen.
ZitatUm es nochmal zusammenzufassen:
In der Theorie sieht es für mich so aus, dass ich einfach nicht ans Stottern denken soll, dann stottere ich auch nicht. Und wenn ich denn mal stottere, ist auch nicht schlimm.Die Praxis ist aber komplizierter. Man denkt zwangsläufig gelegentlich ans Stottern. Und das Stottern einfach so hinzunehmen, wenn es denn auftritt, ist auch nicht leicht.
Wir versuchen durch ein mehrdimensionales Trainings- bzw. Therapiekonzept die -- auch in Deinen vorherigen Beiträgen aufgezeigten -- Probleme in den Griff zu bekommen.
So, jetzt ist es spät und ich muss schlafen gehen. Es ist schön, Dich mit Dir auszutauschen. Lass mal wieder was von Dir hören!
Liebe Grüße!