Beiträge von Hans

Kostenlos: 5 Übungen gegen Stottern

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    Hallo, Bruce,

    ich habe den Eindruck, Du verstehst nicht, was ich geschrieben habe oder willst es nicht verstehen. Du denkst vielleicht, dass Ablenkung im Sinne von Verdrängung/Ignorierung das ist, was ich "bewerben" will. Völlig daneben.

    Wie Du schon schreibst, das Outen ist wichtig. Enorm wichtig. Da sind wir absolut einer Meinung. Aber es sollte zu gegebener Zeit erfolgen, dann, wenn ich es mir zutraue, wenn ich vorbereitet bin. Oder ist es sinnvoll beim Hausbau mit den Fensterstürzen zu beginnen? Lies Dir mal das Konzept des Stotterer-Trainings durch, bevor Du solche Dinger los lässt.

    Was denkst Du eigentlich von mir? Wenn ich Andi überreden wollte, ins Stotterer-Training zu kommen, dann wären solche konkreten Tipps wohl fehl am Platze. Denn dafür bekommen weder ich noch das Stotterer-Training auch nur einen Cent.

    Es geht mir auf den Keks, dass Du mir unterstellst, hier im Forum auf Kundenfang zu gehen und die Werbetrommel zu rühren. Wenn Du denkst, ich würde mir mit meiner Arbeit eine goldene Nase verdienen wollen, dann hast Du in gewisser Weise recht. Es wäre sicher schön, das mal irgendwann zu erreichen, um die Mittel zu haben, anderen Menschen und der gesamten Schöpfung Gutes zu tun. Und nur dafür lebe ich.

    Zur Zeit sieht es nur anders aus. Ganz anders. In der Vergangenheit war es nicht viel besser. Ich bin froh, wenn ich es schaffe, meinen Arbeitsplatz zu erhalten und zu sichern, um stotternde und sonst wie unglückliche Menschen zu unterstützen, ihnen Mut, Hoffnung und praktische Lösungsmöglichkeiten zu vermitteln. Es geht mir dabei nicht um die fette Kohle! Ich bin gewohnt, wenig Geld zu haben und viel zu arbeiten. (Vom 19.3. bis dato waren es mehr als 200 Stunden und kein freier Tag. Freiwillig! Ohne besondere Bezahlung!) Ich sehe meinen (derzeitigen) Beruf als Berufung und mache ihn mit ganzem Herzen. Mach das mal nach.

    Aber, was schreibe ich da eigentlich? Du kennst mich nicht, Du weißt nicht, was mich bewegt. Sei doch ein Mann und ruf mich an oder komm mich besuchen, um von Angesicht zu Angesicht zu reden, statt in Deinem Kämmerlein Argumente für Deine Weltsicht zu ersinnen. Ich habe einfach keine Zeit dafür, stundenlang Rechfertigungen zu formulieren.

    Reden geht schneller. Daran arbeitest Du doch auch, oder?

    Telefon: 0163-8047382. Ich warte!

    LG Hans :D

    Hallo, Andi,

    herzlich willkommen im Forum. Es gibt sicher eine Möglichkeit, das Problem der anfänglichen Blockaden anzugehen. Im Stotterer-Training versuchen wir das mit Wahrnehmungslenkung. Es ist oft erstaunlich, wie schnell man damit weiterkommt.

    Versuch es mal so: Konzentriere Dich auf das Wahrnehmen und Spüren Deines Atems. Einatem .. ausatmen .. einatmen .. ausatmen. Denk dabei nicht an das, was Du sagen möchtest, sondern nur an Deinem Atem. Dann fixiere den Augenblick in dem Dein Einatmen ins Ausatmen wechselt und beginne genau dann zu sprechen.

    Vielleicht braucht es noch die physikalische Unterstützung des Atmens, um sich auf den Punkt wirklich konzentrieren zu können, aber es wird mit großer Wahrscheinlichkeit funktionieren. Und: Übung macht den Meister ... also nicht gleich aufgeben, wenn es noch nicht so richtig klappen will.

    So viel zur Symptomatik. Um Deine sprachliche Sicherheit zu steigern, ist vielleicht das regelmäßige Meditieren sehr unterstützend (dabei beobachtet man seine Gedanken, Gefühe etc.).

    Versuch mal so anzufangen und berichte uns, wie das bei Dir greift und mit welchen Problemen Du beim Umsetzen kämpfen musst. Viel Erfolg beim Praktizieren!

    LG Hans :D

    Liebe Leser(-innen),

    vom 20. bis 27. März findet in der Jugendherberge Hagen ein Stotterer-Training statt. Bitte meldet Euch rechtzeitig dazu an. Dies gilt auch, wenn Du ein Probetraining machen möchtest oder Dich in der Nachsorge befindest.

    Am Mittwochabend gibt es um 20.00 Uhr wieder eine Live-Übertragung ins > Internet.
    ACHTUNG! Termin der Live-Übertragung verlegt von Sonntag auf Mittwoch 20.00 Uhr!

    LG Hans :D

    Hallo, Bruce,

    Du bist auf der richtigen Seite, wenn Du sagst, das Zwerchfellflattern ist nicht die Ursache sondern Symptom. Die gehirnorganischen Defizite sind ebenfalls Fakt.

    Für mich stellt sich allerdings die Frage, was war zuerst da, die Henne oder das Ei, die synaptischen Fehlentwicklungen oder hat das Stottern erst dazu geführt.

    Und das ist genau der Punkt. Das hat die Wissenschaft bisher nicht eindeutig belegen können. Sie geht davon aus, dass der Istzustand ein Beleg für die (mögliche) Ursache ist. Die Frage bleibt, wie ist es zu diesem Istzustand gekommen? Insofern ist - wie so oft - die Wissenschaftlichkeit der Wissenschaft an dieser Stelle infrage zu stellen. Und: mit solchen "wissenschaftlichen" Ergebnissen wird auch Geld gemacht. Die Krankenkasse zahlt, die Wartelisten sind lang.

    Nach meinem Wissen ist derzeit wahrscheinlich, dass die Ursachen im organischen/genetischen Bereich zu suchen sind, die auslösenden und aufrechterhaltenden Faktoren im psychosozialen und psychischen Bereich.

    Ganz so einfach ist das eben nicht mit einer allgemein gültigen Lösung des Stotterproblems. Daher wirst Du von mir niemals Heilversprechen hören oder lesen. Verbesserungen sind möglich. Heilungen auch. Aber warum mancher Stotterer tatsächlich geheilt ist, kann Dir niemand hundert prozentig fundiert erklären.

    Ich muss, ebenfalls so wie Du, jedesmal, wenn ich solche Sprüche lese, wie "geh zu Hans, da wirst du geholfen" :) schlucken. Denn das ist etwas, was ich nicht mag. Aber: Auch wenn solche geh-zu-Hans-Sprüche dem Stotterer-Training eher schaden als nützen, sind sie meist gut gemeint. Und so kann ich den Schreibern nicht wirklich böse sein. Sie sollten es aber besser lassen.

    Ich denke das Stotterer-Training leistet gute, ganzheitliche Arbeit, die in Durchführung und Ergebnis keinen Vergleich scheuen braucht, und die Erfolgsquoten (besser: Verbesserungsquoten) sind vergleichsweise hoch. (Noch nicht evaluiert, aber wir arbeiten dran.)

    Menschen, die bei uns waren, haben gelernt, sich und ihren Fähigkeiten zu vertrauen. Haben gelernt, Liebe und Mitgefühl für sich und andere zu entwickeln. Und das ist eine Menge mehr, als so manche Schnell-Faros und Greifnichlosers für Geld/wegen des Geldes machen können/wollen.

    Alles Liebe

    Hans

    Hallo, Bruder,

    in Hagen haben wir vom 20. bis 27. März ein Stotterer-Training in der Jugendherberge. Da werden wir uns sicher treffen können - vorausgesetzt, wir sind noch nüchtern. :) ... in Anlehnung an: Treffen sich zwei Jäger. Beide tot.

    Ich würde den Samstagabend vorschlagen oder den Sonntagnachmittag, oder .... mach doch mal Vorschläge.

    LG Hans

    Ich finde Helfer und Hilfesuchende (Schäfer und Schafe) durchaus O.K.

    Bedingung für mich ist allerdings, dass der Hirte nicht die Angst seiner Schäflein ausnutzt oder diese gar schürt: (wenn du nicht lieb bist, kommst du in die Hölle - siehst du, wenn du keine Sünde begangen hättest, wäre die Sintflut nicht gekommen). Die Angstmache mit dem Jenseits ist hinterhältig und widerlich, denn bewiesen werden kann da rein gar nichts.

    Zu diesem Thema empfehle ich das Buch "Die Säulen der Macht", dort ist dieser Wirk-Mechanismus genau beschrieben.

    Andererseits ist manchen Menschen nicht zu helfen, weil sie meinen, ihnen könnte sowieso niemand mehr etwas erzählen. Tja, Hochmut kommt vor dem Fall. Ängstlichkeit, Scheu und Lethargie sind weitere Gründe, nicht nach Lösungen zu suchen und unglücklich zu bleiben. Auch dazu ein Buchtipp: Paul Watzlawick „Anleitung zum Unglücklichsein“

    Manche Menschen kann man nur laufen lassen, bis ..., bei anderen wiederum lohnt es sich, geduldig zu warten und liebevoll zu begleiten.

    Die Institution Kirche ist nicht nur verstaubt und schlecht, sie erfüllt auch wichtige Aufgaben innerhalb unserer Gesellschaft (z.B. Betreiben von Hilfseinrichtungen für Minderheiten)

    Kurzum: Menschen mit Absolutheitsanspruch bezüglich ihres Glaubens und ihrer Meinung, sind meiner Ansicht nach nur mit äußerster Vorsicht zu genießen.

    :D Hans

    Liebe Blue,

    lass den Kopf nicht hängen. Es gibt immer eine Lösung. Du musst Dich nicht verstecken. Du bist sicher ein liebenswerter Mensch mit ganz vielen tollen Eigenschaften.

    Ich würde Dir gerne helfen. Am liebsten sofort. Ich kann Dir versprechen, dass Du, wenn wir ein paar Tage miteinander gearbeitet haben, eine richtige Sprechblase sein wirst und vor Selbstbewusstsein nur so strotzt.

    Dazu müssen wir aber miteinander reden. Hast Du Lust mir eine E-Mail zu schreiben? Dann kommen wir in Verbindung. Mach das aber möglichst sofort, denn ich habe einen super guten Vorschlag für Dich, den ich aber nur in den nächsten Tagen umsetzen kann.

    Liebe Grüße

    Hans

    Hallo, Nicole,

    erst einmal herzlich willkommen im Forum. Lass Dir mit dem Verrückt werden ruhig noch ein bisschen Zeit. :D

    Ich denke, sich zurück zu ziehen ist genau das, was man nicht tun sollte. Dadurch gerät man in eine Spirale zunehmender Sprachlosigkeit. Geh nach vorne, Nicole! Nimm Deine Verzweiflung wahr und drück Deine Gefühle aus, ohne ihnen Energie zu geben. Soll bedeuten: ruhig mal sauer oder traurig sein und das auch zeigen. Aber sofort wieder in das "neutrale" Hier und Jetzt gehen, z.B. dadurch, dass Du Dich auf Deinen Atem konzentrierst. Mach jedoch Deinen Mitmenschen klar, dass Deine Emotionen nicht gegen sie gehen sondern für Dich, damit sich niemand auf den Schlips getreten fühlt.

    Wie Du siehst, ist es sehr, sehr schwierig, solche Dinge so zu erklären, dass sie verstanden werden können. Denn die viele Antworten stecken zwischen den Zeilen. Wenn Du einen Einblick in ein effizientes Therapiekonzept haben möchtest, dann mach einfach mal einen Probetag beim Stotterer-Training mit. Das kostet Dich nichts außer ein bisschen Zeit. Geld und hohe Kosten sind somit keine Argumente. Es kommt nur darauf an, ob Du den Schritt machst oder nicht.

    Natürlich kannst Du erstmal zum Logoäden gehen. Ich kann nur sagen, bei nahezu 100 % der Teilnehmer des Stotterer-Trainings kommt zu Beginn die Aussage: "Ich war Jahre lang in logopädischer Behandlung aber dies hatte keinen bis keinen nennenswerten Effekt." Gut, diese Aussagen sind natürlich auch relativ zu bewerten und nicht für alle gültig, aber können sich viele hundert Stotterer so irren? Ist es notwendig, ungeeignete aber staatlich verordnete und subventionierte Maßnahmen zu ergreifen, um ein Problem damit letztendlich doch nicht lösen zu können?

    Wie gesagt, liebe Nicole, ich gebe Dir gerne Ratschläge und Tipps, das kann aber eine umfassende und wirksame Arbeit, wie sie im Stotterer-Training angeboten wird, nicht ersetzen. Hier ein Link zur Arbeit mit der > Zwerchfell-Animation. Diese Arbeit macht allerdings nur einen Teil der notwendigen Maßnahmen deutlich.

    Noch mal zurück zu den Kosten. Eine Summe von rund 2000 Euro ist auf den ersten Blick schon fast unverschämt. Schaut man aber genau hin, bekommt man für dieses Geld die Möglichkeit, an bis zu 112 Tagen im Jahr das Training zu besuchen. Umgerechnet sind das 17,41 € pro Tag - gleich 2,18 € pro Stunde. Noch mal in Worten: Das Stotterer-Training kostet siebzehn Euro und einundvierzig Cent pro Tag bzw. zwei Euro und achtzehn Cent pro Stunde.

    So, liebe Nicole, fass meine Antwort bitte nicht als besserwisserisch oder Standpauke auf. Ähnliche Argumente kommen mir häufig zu Ohren und ähnliche Fragen werden hier öfter gepostet. Darum meine etwas umfangreicheren Ausführungen. Ich (bzw. das Stotterer-Training) kann Dir nur effizient helfen, wenn wir persönlich miteinander arbeiten.

    Liebe Grüße

    Hans

    Super, André,

    vergiss nicht zu sagen, dass es nützlich wäre, eine Matte oder Wolldecke mitzubringen.

    Wenn Du magst, schicke ich Dir die Stotterer-Trance-Meditation zu. Ich habe jetzt eine Version aufgenommen, die schon ganz O.K. ist. Die könntest Du ja zusätzlich oder auch mal Alternativ anbieten. Sag Bescheid.

    Liebe Grüße

    Hans

    Hallo, Bruder,

    lass Dich von Ronny und Christoph nicht ärgern. Ich finde Deinen Beitrag, wie sich ein Stotterer fühlt, ganz ausgezeichnet und gut ausgedrückt. Ich kann Dir da nur zustimmen.

    Die beiden haben einfach nicht verstanden, nicht aufmerksam genug gelesen, vielleicht auch nicht verstehen wollen, was Du geschrieben hast. Du hast beschrieben, wie sich ein Stotterer fühlt, und da gehören nun mal Gefühle, wie Verzweiflung, Resignation und auch der objektive Schluss, dass man Nachteile mit dem Stottern hat, hinzu. Das ist völlig O.K.

    In einem Lied von den Stott-dot-com-Voice heißt es:

    Das könnten Gedanken vieler Stotterer sein.

    @ Ronny: So, jetzt fang mal an diesen Text der Selbstzerfleischung zu zerfleischen, statt engagierten, netten Leuten Selbstbemitleidung vorzwerfen ... die Gedanken sind frei ...

    @ Christoph: Irgendwann wird strandet schon gucken, und wenn Du nichts schreiben willst, dann lass es doch bleiben. Es zwingt Dich niemand zu jammern ... und außerdem bist Du doch über das Alter hinaus gewachsen, oder? ... think big ...

    Liebe Grüße

    Hans

    Lieber Christoph,

    hast Du schlecht ge ... schlafen? :D

    Ich denke mal, das ist kein Fake und eine durchaus legitime Frage. Hast Du Dir mal überlegt, ob stranded nicht wirkliches Interesse am Stotterproblem haben könnte? Ich finde seinen Post O.K., "gespieltes" Mitgefühl kann ich nicht entdecken. Was INTO THE BLUE ist, würde mich aber auch interssieren. Googeln wäre ne Möglichkeit.

    Also, wenn jemand was schreiben mag, greife er in die Tastatur.

    @ stranded: Lies doch auch die vielen hundert anderen Posts, da findest Du sicher eine Menge zu Deinem Thema.

    LG Hans

    @ Christoph: P.S.: Mach mal Deine E-Mails auf, da ist was für Dich ... nachträglich zu Weihnachten! :D