Beiträge von Siddharta

Kostenlos: 5 Übungen gegen Stottern

Mit unseren erprobten Übungen lernst Du, Dein Stottern zu reduzieren – kostenlos und von zuhause.

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    Dienstag 07. Oktober 2003

    Über den Tag verteilt:

    - Atemtechnik etwa 30 Minuten mit und ohne Konzentration auf das Zwerchfell (im PC heruntergeladen)

    - laut Texte lesen ( und mal laut in mich hineinschreien)

    - 35 Minuten Meditation

    bei dem heutigen Wetterumschwung hatte auch ich wieder einen Umschwung. Es kam zu einigen größeren Aussetzern, die ich aber sofort wieder in Griff hatte, aber leider bin ich bei solchen Wetterstürzen doch sehr unkonzentriert, bin halt ein wetterfühliger Mensch.

    Ich denke, dass ich diese Umstürze auch noch in Griff bekomme.

    Samstag 04. Oktober 2003

    Über den Tag verteilt:

    - Atemtechnik etwa 30 Minuten mit und ohne Konzentration auf das Zwerchfell (im PC heruntergeladen)

    - laut Texte lesen ( und mal laut in mich hineinschreien)

    - 45 Minuten Meditation

    - heute rhetorische Sprachübungen ausprobiert als ich in einigen Buchläden unterwegs war um Bücher zu kaufen. Es lief perfekt. Ich war die Ruhe selbst, ganz gelöst und frei von jeglichem inneren Druck.
    Es war, als wäre ich in meiner Welt aus meinem Willen gewesen. Ich habe in allen Situationen und Momenten die "Oberhand" über alles behalten.
    Meine Selbstsicherheit und mein Selbstbewusstsein waren so extrem und permanent da, und das in einer Art und Weise, wie ich es zuvor noch nie erlebt habe.

    Ruhe, Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit waren gekoppelt. Das Resultat war ich in einem Gefühl der "Schwerelosigkeit". Das Sprechen war ruhig, langsam und bedächtig, fast weise (klingt das überheblich?)
    Seit ich immer länger meditiere, und dabei immer weiter in mein Ich vordringe, beginnt diese Art der Veränderung in mir aufzukommen. Ich spüre diese Veränderungen immer mehr und immer öfters.
    Es ist einfach sehr schön, diese Gefühle zu spüren und zu erleben, die ich jetzt gerade in mir habe.
    Dabei erscheinen Bilder (reale und fantastische) in mir, die ich noch nie zuvor, und schon gar nicht so lange und so intensiv, gesehen habe, gerade so, als ob ich Zeit und Raum verlassen hätte.

    Hallo Kati

    Es hat den Anschein, als ob du auf Verluste, gleich welcher Art, mit Stottern reagierst.
    Kannst du dich daran erinnern, ob du vor deinem ersten Stottern, also bevor du 3 Jahre alt warst, einen schmerzhaften Verlust erleiden musstest?

    Es könnte sein, dass dort die mögliche Ursache liegt.

    Ich sage hier mögliche Ursache, denn es gibt die Theorie, dass sich Stottern auch vererben soll.

    Wenn damals keine Ursache vorlag, dann wäre es möglich, dass schon bei deinem Vater oder deiner Mutter, die Grundlage für dein stottern gegeben war, dass sie also auch schon, oder mindestens eine(r) von ihnen schon gestottert hat, wenn vielleicht auch nur ganz leicht und so, dass es nicht unbedingt von anderen Menschen wahrgenommen wurde.

    Dieses kann allerdings auch bedeuten, dass deine Tochter, möglicherweise von dir dieses ebenfalls geerbt hat. Ich sage hier, möglicherweise!

    In den kurzen Passagen hier sprichst du von deiner Oma und deinem Mann.

    Was ist oder war mit deinen Eltern?
    Welches Verhältnis hast du zu ihnen (gehabt)?
    Hast du bei deinen Eltern schon einmal Ansätze von Stottern gehört?
    Oder hat jemand einmal Andeutungen gemacht?
    Und, wie verhält es sich auf der Arbeit mit deinen Kollegen oder Kunden oder sonstigen Personen, mit denen du zu tun hast?

    Was ich dir noch empfehlen kann, ist Hans.
    Er hat sein Büro in Lüdenscheid, also nicht allzuweit entfernt von dir. Ruf ihn einfach mal an und besprich dich mit Hans.
    Sein Kurs ist sehr gut aufgebaut und sehr hilfreich. Die Telefonnummer findest du hier auf der Homepage. Es finden auch Kurse in der Nähe von Essen statt. Und bring deine Tochter mit. Je früher geholfen wird, desto besser ist es.
    Je später die Hilfe kommt, desto schwerer und länger kann es werden.
    Die Seminare von Hans gehen auch in den mentalen Bereich, auch werden Methoden angewendet, die manchmal vielleicht etwas ungewöhnlich erscheinen, doch sich helfen.
    Lerne deinen Körper zu beherrschen bevor er dich beherrscht. Unter diesem Motto könnten die Seminare von Hans stehen.
    Ich denke, es steckt da etwas in dir, das nicht herauskommt, so etwa wie eine vergrabene Leiche aus deiner Vergangenheit. Versuche im übertragenen Sinn, diese Leiche zu finden. Sie liegt tief in dir drinn. Du musst aber auch den Mut haben sie finden zu wollen.
    Innerhalb der Meditation, die auch bei Hans gemacht wird, findest du auch Wege in dein inneres Ich, dorthin wo deine mögliche Leiche liegt.
    Wenn dein Wille es will, dann kannst du alles schaffen, du musst es aber ganz ehrlich wollen.
    Denke positiv und glaube an deinen Erfolg. Erziehe so auch deine Tochter. Sage ihr positive Worte, nie negatives. Lobe sie ehrlich. Wenn du merkst, dass deine Tochter hängen bleibt, dann nimm sie sofort in den Arm und übe diese Buchstaben oder Worte noch einmal, oder so oft, bis sie richtig herauskommen.
    Benutze dabei die Atemtechnik.
    Sei deiner Tochter ein gutes und positives Vorbild.
    Und, sage deinem Mann, er soll darauf achten, wann immer er etwas hört, dass du oder deine Tochter an einem Wort oder Buchstaben hängen bleibst, so soll er dich, euch sofort darauf hin ansprechen und du, ihr sollst, sollt das Wort oder besser noch den Satz wiederholen. Aber denke dabei immer an die Atemtechnik.
    Das Gehirn des Menschen ist wie eine Festplatte des PC. Lässt du einen Fehler einmal zu, brennt er sich ein und kommt immer wieder. Wenn du aber einen Fehler löscht, den Buchstaben oder das Wort bei dem du stotterst, sofort wiederholst, am besten im ganzen Satz, und dieses so oft wiederholst bis es perfekt herauskommt, dann löscht du diesen Fehler auf der Festplatte deines Unterbewusstseins.

    Du wirst es schaffen.

    Wenn du noch Fragen hast, so melde dich einfach wieder.

    Hallo Kati

    Ich habe als Kind gestottert

    wenn du einmal stotterst, dann stotterst du immer, für dein leben lang. mit der zeit gewöhnst du dir aber techniken an, die dir helfen deine schwierigkeiten zu überwinden und sie zu beherrschen.

    aber kann mich nicht
    mehr so an die Sachen der Sprachschule erinnern. Ich weiß nur noch das Singen mir geholfen hatt.

    singen ist eine art die atmung zu aktivieren. wenn du singst, dann bemerkst du vielleicht, dass du automatisch richtig atmest bevor du zu singen beginnst.

    Ich habe Jahre lang für mich normal gesprochen.

    vielleicht hast du dir diesen rhytmus auch für dein sprechen angewöhnt, dass es sich für dich so angehört hat, als ob das stottern weg wäre.
    es kann aber auch sein, dass dein stottern so minimal war, dass du es nur nicht mehr (durch einen gewöhnungseffekt) wahrgenommen hast.
    es gibt sehr viele menschen die stottern, und es nicht wissen, da sie es nicht merken, denn sie überhören und überdecken dieses problem durch techniken, die man sich im laufe des lebens angewöhnt.

    Kann das sein das durch den Tod meiner Oma ich in das alte Schema des Stotterns falle?

    das wäre durchaus möglich.
    wenn du deine oma beispielsweise sehr geliebt hast, dann könnte für dich jetzt eine welt zusammengebrochen sein.
    die eine möglichkeit wäre jetzt, dass dir dieser tod einen solchen schock gegeben hat, dass durch diesen verlust du an etwas aus deiner kindheit erinnert wirst, dass auch damals dein stottern ausgelöst hat.
    war es damals auch ein verlust, - vielleicht auch eines geliebten menschen?

    eine andere möglichkeit könnte sein, dass durch den tod deiner oma auf dich erwartungen oder belastungen, oder sogar ein neues leben zukommen, denen du dich nicht gewachsen fühlst. auch das könnte eine vergleichbare schockwirkung haben, die angst es nicht zu schaffen oder aber zu versagen.

    vielleicht gibst du dir innerlich auch, also unbewusst, ohne dass es dir selber klar wird, aus irgend einem unerklärlcihen grund eine schuld an dem tod deiner oma.

    versuche auf alle möglichen gründe oder thesen eine für dich befriedigende antwort zu finden.
    ich denke, die antwort liegt bei dir.

    Kann das auch sein das es erst Jetzt schlimmer
    geworden ist? Sie ist im Mai gestroben.

    es kann durchaus sein, dass dir erst jetzt, schleichend bewusst wird, dass deine oma gestorben ist. es könnte also sein, dass je mehr du dir darüber bewusst wirst, dein stottern umso stärker wird.
    dann suche nach den grund, nach dem, was diese in dir wach gewordene angst, gerade jetzt auslöst und immer mehr erwachen lässt.

    hattest du eine besondere beziehung zu deiner oma?
    gibt es noch andere menschen zu denen du so eine beziehung aufbauen könntest?

    Mir ist das erst jetzt aufgefallen oder kommt so
    etwas auch schleichent. Ich bekomme z. B. die Buchstben B, P und K nicht richtig raus.

    versuche dich an die atemtechnik zu erinnern, die du beim singen automatisch angewendet hast.
    atme tief und ruhig ein.
    überlege dir zuvor genau, was du sagen willst, wie der text des liedes, den du erst auswendig lernen musst.
    dann lass dir beim sprechen viel zeit.
    suche deine innere ruhe.
    du hast alle zeit der welt.
    dann übe diese buchstaben beim ausatmen.

    Manchmal auch anderre Buchstaben. Ich weiß was
    ich sagern möchte und bekomme die Wörter nicht auf anhieb raus. Ich bin zur Zeit sehr auf
    dem Tiefpunkt.

    Zieh dich aus diesem Tiefpunkt heraus. Er kann auch dazu beitragen.
    ich merke es auch bei mir, wenn ich ein tief habe, dann läuft es auch bei mir schlechter.
    du bist dann unkonzentriert und nicht bei deinem atem und dem was du sagen willst.

    Ich ärgere mich sehr über mich selber.

    ärgere dich nicht über dich selber, suche liebe bei dir und liebe dich selber so, wie du bist. akzeptiere dich und dein wesen.

    übe meditation, finde ruhe und gelassenheit in liebe.
    kann dein mann/freund dir dabei nicht helfen, durch besondere zärtlichkeiten und hingabe?

    Kann das auch sein dass das mit dem Stottern zum Abend hin schlimmer wird?

    ist bei mir auch so. hat aber etwas mit müdigkeit und somit wiederum damit zu tun, dass man dann unkonzentriert ist.

    müde, unruhe, nervosität, angst, ein verlorener halt, unkonzentriert, nicht bei der sache, folge: stottern wird stärker, da du nicht auf den atem achtest und er dadurch unruhiger und unregelmäßig wird.
    dir fehlt somit die luft im richtigen moment um etwas zu sagen, besonders bei deinen problembuchstaben.

    Bitte Melde euch ich weiß bald nicht mehr ein noch
    aus. Was ich da noch machen soll.

    wo wohnst du?
    wir sind über deutschland verteilt.
    vielleicht kann kurzfristig jemand, der in deiner nähe wohnt, sich mit dir kurzschließen und mit dir die atemtechnik üben, durch die du automatisch auch ruhiger wirst.

    Ich habe eine kleine Tochter und ich möchte nicht
    das sie sich das abschaut.

    gibt es noch jemanden, der sich eventuell zur zeit etwas mehr um deine tochter kümmern kann?


    melde ich wieder, wenn du noch mehr fragen hast.

    Hallo Matze,

    ich begrüße Dich hier bei uns.
    Sei uns willkommen, wie Du bist, und werde bei uns, was Du sein möchtest, ohne darauf zu achten wer oder was wir sind, so wie es für uns nicht wichtig ist, wer oder was Du bist.


    Sind wir nicht alle Menschen, genau so, wie wir sind?

    Finde Dich selbst. Den ersten Schritt hast Du bereits gemacht.

    Der Erfolg wird Dir bei uns sicher sein.

    Ob wir allerdings Dein "geringes Selbstwertgefühl" beseitigen können weiß ich nicht.
    Liegt das "geringe" an dem Gefühl vielleicht an etwas anderem?
    Es gibt bei uns Leute, wie du feststellen wirst, die trotz des Stotterns ein großes, starkes Selbstwertgefühl haben, die verheiratet sind oder in festen Partnerschaften leben usw.

    Nachdem was Du geschrieben hast, glaube ich nicht, dass dein Selbstwertgefühl etwas mit Deinem stottern zu tun hat. Ich denke, Dein Wissen von deiner angeborenen Taubheit und diesem seltsamen Unikum von Lehrer mit dem blöden Satz hat Dein Selbstwertgefühl angekratzt, nicht aber Dein Stottern.

    Was also möchtest Du bei uns finden?
    Eine Antwort auf Dein Stottern, oder wie Du wieder an Selbstwert gewinnst?

    Für was Du Dich auch entscheidest, sei uns herzlich willkommen.

    Willkommen in der Gruppe!

    Siddharta