Beiträge von f.j.neffe

Kostenlos: 5 Übungen gegen Stottern

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    Wie wärs, wenn Du Dein Problem einfach bei Dir lässt? Stell Dir vor, Dir begegnen 5 Schüler der 11.Klasse! Jeder hat Angst, dass er nicht gut genug in Latein ist, weil er in der letzten Schulaufgabe eine 5 hatte. Und nun halten sie alle Leute auf und erzählen ihnen prophylaktisch von ihrer Angst vor Latein, nur damit die Leute Verständnis dafür haben, wenn man mal ins Gespräch käme und in dem Punkte nicht so gut sei.
    Falls Du tatsächlich mir begegnest und im gespräch mit mir stotterst, erleben wir beide ein ganz neues, originales Problem und können beide dann üben, original mit dem originalen Leben fertig zu werden. Wenn Du aber neben Deinem originalen Stottern noch sämtliche Stottererlebnisse Deiner Kindheit mitschleppst und wir dann den ganzen Berg aufarbeiten sollten, werde ich da wahrscheinlich nicht mitmachen.
    Als Ich-kann-Schule-Lehrer beobachte ich, wie wir alle von klein auf verkehrt gelehrt werden, alle Probleme unseres Lebens ständig mit uns zu schleppen. Das ist ein Handicap für die Lösung der aktuellen Probleme. Es genügt doch, wenn wir jeweils das Problem lösen, das wir tatsächlich haben. Ich wünsche Dir guten Erfolg.
    Franz Josef Neffe

    Interessant, wieviel Macht mir zuschreibst! Ich soll es also sein, der Dich mit einem kleinen Kommentar stinksauer machen kann. Soviel Macht hat ein kleiner Kommentar von mir? Und Du bist dem völlig ohnmächtig ausgeliefert? Und dann wählst Du als Ausweg aus dieser, Deiner selbst verursachten Ohnmacht auch noch, mir die Schuld für Deine, Dich übersäuernden Gedanken zuzuschieben.
    Sorry, Du kämpfst nicht wie ein Löwe. Ein Löwe hätte keine Überlebenschance mit solchem Kampfgebaren.
    Du bist voll in der Konfrontation und verschleißt Deine Kräfte. Das Ergebnis ist Erschöpfung und Frust, das Leben wird als immer noch ungerechter empfunden.
    Deine Vorwürfe sind natürlich ebenso berechtigt wie notwendig: "Gibts halt noch weng mehr ritalin und noch ne andere therapie dazu!" Was wir da mit Kindern treiben, ist pädagogisch verbrämter Missbrauch. Nicht die, die Dir das angetan haben, waren in Ordnung sondern DU.
    Dass Du nie aufgegeben und Deine Ziele verfolgt hast, dafür spreche ich Dir meine Hochachtung aus. Nur, Du siehst, dass Dich die gewählten Mittel nicht zum Ziel geführt haben. Ich sage Dir das nicht, um Dich damit niederzumachen, ganz im Gegenteil. Du hast meinen Respekt, dass Du damit soviel erreicht hast. Und ich setze darauf, dass Du alle Deine Ziele erreichst. Das Zeug dazu hast Du. Aber mit dem Zeug musst Du noch ein klain wenig anders umgehen.
    "Das mit dem Stottern" ist nur ein Teil Deiner Persönlichkeit. Es geht aber Deiner ganzen Persönlichkeit nicht gut. Was Du als Schwächen erlebst, ist nur die Folge eines verkehrten Umgangs mit Deinen guten Kräften und Talenten. Ich sage nicht, dass Du damit angefangen oder es verursacht hast. Aber man hat Dich schlecht behandelt, verletzt, gekränkt, man hat im Grunde Deine feinsten, sensibelsten, genialsten Fähigkeiten in die Flucht geschlagen. Das macht es sensiblen Kräften nicht leicht, zu zeigen, wie gut sie sind. Und wenn man dann noch für sich und seine Kräfte kämpfen muss, geht es um Kampf, und da werden die genialen Feinheiten noch weniger beachtet.
    Du bist immer noch im Kampf, in der Konfrontation. Da sind Deine Kräfte gebunden. Und sie werden nicht satt davon. Sie erholen sich nicht und sie wachsen nicht davon. Und sie haben keine Zeit, sich auf ihre Genialität zu besinnen und davon Gebrauch zu machen.
    Es geht nicht darum, Schwächen wegzutalentieren. Es einzig darum, den Stärken, die in Dir schwach sind, endlich das zu geben, was sie stark macht.
    Ich glaube an diese Stärken in Dir und dass sie sich erholen und alles schaffen können. Du kannst mich natürlich mit meinem Glauben an die Güte Deiner Fähigkeiten im Regen stehen lassen, das wird aber nichts daran ändern. Ich gehe unbeirrbar davon aus, dass Du Deine Kräfte so gut entwickeln kannst, dass Du damit nicht nur flüssig sprichst, sondern dass Dein ganzes Leben gut dahinfließt und Du Dich Deiner Erfolge erfreuen kannst. Du bist hoch talentiert und eben durch das Leiden haben Deine Talente tiefste Lebenserfahrung. Sie sind nur schwach. Aber wenn Du sie stärkst, kannst Du mit ihnen Dinge erreichen, die Du mit Deinen weniger erfahrenen Kräften nie erreichen würdest. Ich freue mich auf Deinen Erfolg.
    Franz Josef Neffe

    Wer denkt, dass er minderwertig ist?
    Wer denkt: ""Jaaaaa jetz wirst du wieder stottern und es wird übelst peinlich für dich"?
    Wer denkt, dass das Gefühl halt immer wieder kommt und dass es nervig ist?
    Wer denkt, dass er mit seiner Familie stottert und mit Kollegen fast flüssig?
    Wer denkt Deine Gedanken?
    Wer ist der Herr Deines Denkens?
    Auch Herren können noch besser denken lernen.
    Zum Beispiel so gut wie É.Coué. Zu dem kamen jährlich zehntausende, um es von ihm zu lernen. Sein Denksystem ist die bewusste Autosuggestion. Aber nicht als das, was wir draus gemacht haben, sondern so wie es Coué original machte. Könntest es mal original anschauen. Guten Etfolg!
    Franz Josef Neffe

    Beobachte doch ein wenig genauer:
    Was ist denn dieses ES, dass so mächtig ist, dass es Dich einknickt und in Depressionen verfallen lässt?
    Wer denkt denn ganz konkret die depressiven Gedanken: ein "Es" oder am Ende doch DU?
    Wir schieben so gerne alles auf andere Umstände oder auch andere Menschen, wenn wir das Problem nicht lösen können. Genau damit aber geben wir alle Macht für die Lösung des Problems aus der Hand.
    Nicht andere oder gar anderes ist Herr unseres Geistes sondern wir selbst.
    Nun sind wir aber alle in eine Schule gegangen, in der das Wort GEIST ein Fremdwort ist. Fast alle kommen in einem deutlich schlechteren Zustand heraus als sie hineingegangen sind. Die Lehrer dort vollstrecken den Lehrplan aber ein echtes Problem wirklich lösen, das können sie nicht. Einen Großteil unserer Hilflosigkeit dem realen Leben gegenüber haben wir - weitgehend unbewusst - in der Schule gelernt. Wie wir dort mit unseren feinsten und wichtigsten Lebenskräften umgehen gelernt (oder auch nicht gelernt) haben, ist arg.
    Wir geben uns Mühe - und bekommen sie infolgedessen auch. Wir lassen nicht locker - und das ganze Volk leidet in der Folge an Verspannungen. Wir strengen uns an - und sind folglich angestrengt. Wir überwinden uns - und sind von uns selbst überwunden. Bei diesem strohdummen Umgang mit sich selbst und den verheerenden Folgen nur deprimiert zu sein, ist doch nichts Besonderes. Es ist ein Wunder, dass es uns nicht sehr viel schlimmer dabei ergeht.
    Nun, wenn Du anders mit Dir und Deinen so feinen, sensiblen Sprech- und Persönlichkeitstalenten umgehst, können sie sich ohnes Weiteres befreien, wachsen und Dir beste Dienste leisten. Als Ich-kann-Schule-Lehrer tät ich mich als erstes auf ihre Seite stellen und ihnen die Treue halten. Wenn jemand anders meint, sie seien peinlich, dann möge er sich nach Herzenslust selber peinigen: Wir sollten das aber mit unseren feinsten Kräften nicht tun. Das haben weder sie noch wir verdient.
    Statt mit den Problemen solltest Du Dich klugerweise endlich mit Deinen Talenten indentifizieren - sonst verzweifeln sie an Dir. Ich freue mich auf die Entwicklung Deiner Talente.
    Franz Josef Neffe

    Deine Lebensbilanz ist doch ziemlich klar und einfach: "Bis tief hinein in die Krankheit habe ich alles verkehrt gemacht."
    Nun stehst Du am Scheideweg: Entweder machst Du die Fehler - wie bisher - immer noch pefekter oder Du kehrst endlich um.
    Natürlich haben Dich "die Psychologen hin und her geschoben" aber ohne Dein (immer noch vorhandenes) Bedürfnis, hin und her geschoben zu werden, hätten sie es nicht tun können.
    Wann willst Du lernen, Dich selbst dahin zu bringen, wo Du hin willst? Nicht nur mit der Sprache.
    Autosuggestion in der hohen Qualität von É.Coué kann eine sehr schnell und tief wirksame Hilfe sein, nicht nur über seine Sprechprobleme hinauszuwachsen. Es geht immer um mehr als Sprechen. Erst wenn Du als Mensch wächst, werden die Probleme in der Relation kleiner und bewältigbar. Wenn Du als Mensch ein Zwerg bleibst, dann schrumpfst Du durch alle Bemühungen noch mehr.
    Stottern lässt sich nicht überspielen, es verschwindet erst, wenn Du ein anderer Mensch wirst.
    Das kannst Du. Mit Deinen so sensiblen, genialen Talenten - wenn Du endlich GUT MIT ihnen umgehst.
    Ich erwarte Deinen Erfolg.
    Franz Josef Neffe

    Stell Dir mal vor, Deine Sprache wäre Deine Liebste! Wie lange würde Deine das mitmachen, wenn Du sie so behandeltest wie Dein Sprechtalent? Meinst Du, man kann glücklich mit einem Menschen - mit seiner Sprache - mit sich selbst werden, wenn man immer nur Techniken auf diesen Menschen - auf seine Sprache - auf sich selbst anwendet? Das macht jede Beziehung kaputt: auch die zu sich selbst und seinen Talenten.
    Als Ich-kann-Schule-Lehrer habe ich immer wieder erlebt, wie sich Talente erholen, wieder aufrichten, sich entfalten, wachsen und das bestens tun, was ihnen keiner zutraute, wenn wir endlich zu einem persönlichen, guten Umgang mit ihnen finden und sie achten, anerkennen, bestätigen, bestärken,.............
    Vom Stottern befreit zu werden, hat nichts mit Techniken zu tun. Das Meiste, was Stotterer mit sich machen und machen lassen, führt nur in immer noch mehr - selbstgewählte und selbstkonditionierte - Abhängigkeit.
    Leben ist keine technische Angelegenheit. Nicht nur Stotterer lösen meistens das verkehrte Problem.
    Ich grüße freundlich.
    Franz Josef Neffe

    Das Stottern wirkt. Dass es das "einzig wirkliche Problem" in Deinem Leben ist, damit zeigst Du Dir selber, dass Du noch nicht WIRKEN gelernt hast.
    Die Weichenstellungen dafür, ob es flüssig meiner Sprache dahingeht oder ob sie steckenbleibt, findet IM UNBEWUSSTEN statt. Mit dem Unbewussten kann man reden. Die einfachste und in der Praxis bewährteste Methode dafür ist Autosuggestion in der hohen Qualität von É.Coué. Zu Coué kamen seinerzeit jedes Jahr zehntausende Hilfesuchende aus aller Welt und aus seinen unentgeltlichen öffentlichen Sitzungen wurden alles andere als Misserfolge berichtet.
    Als Ich-kann-Schule-Lehrer beobachte ich landauf, landab, was Du sagst: dass man sich andere Probleme sucht, wenn zufällig mal eins gelöst wird. Das bedeutet einen vernichtenden Lebensstil, und den lernen alle quasi in der Schule, nicht nur Stotterer.
    Statt mit den tatsächlich für die Lösung unserer Probleme zuständigen Kräften IM UNBEWUSSTEN zu sprechen, verdoppeln wir brav die BEWUSSTEN ANSTRENGUNGEN. In der Folge sind wir dann doppelt angestrengt und irgendwann erschöpft und ausgebrannt. Wir brauchen also eine neue Beziehung zu unserem Unbewussten, wenn wir der Mensch werden wollen, der wir sind. Statt uns mit grober Mühe erfolgreich die Probleme zu vergrößern, LÖSEN wir sie dann in feiner geistiger Präzisionsarbeit mit unseren feinen Kräften. Das geht sehr viel einfacher als alles, was man uns "gelernt" hat.
    Ich freue mich auf Deinen/Euren Erfolg!
    Franz Josef Neffe

    Ja, Hamschta, jeder ist (nicht fürs Stottern aber) für seine Sprech- und alle anderen Talente verantwortlich. Niemand kann und wird Dir die Verantwortung für die Kräfte abnehmen, mit denen DU begabt bist und die in Dir ruhen, ndamit Du sie ent-deckst, ent-faltest, hervorrufst, stärkst, pflegst und mit ihnen Dein Leben bgewältigst.
    Und selbstverständlich hat jeder die Heilung selbst in der Hand. Wer denn sonst???
    Émile Coué ist mir u.a. deswegen so sympatisch, weil er in diesem entscheidenden Punkt immer so deutlich wie sonst keiner die Wahrheit gesagt hat: "Wenn ich Sie in dem Irrtum lasse, dass ich es bin, der Sie gesund macht, dann mindere ich Ihre Persönlichkeit."
    Wenn Du selbst denkst, dass DU es nicht kannst, dannschwächst Du damit zugleich Deine Kräfte und dann nehmen Deine Probleme zu. Wenn Du Dir Deine Entwicklung einmal genau anschaust, kannst Du diesen Zusammenhang nicht übersehen.
    Umgekehrt heißt dies ganz praktisch: Wenn Du "Ich kann" denkst, stärkst Du Deine Kräfte.
    Die Frage, ob ich stottere, tut für die Lösung des Problems überhaupt nichts zur Sache. Man muss die Lösung verstehen und nicht das Problem, wenn man es lösen will.
    Wer FREI SPRECHEN lernen will, sollte sich dafür klugerweise nichts ständig nur Partner suchen, die es nicht können. Du würdest ja auch nicht in einen Englischkurs gehen, wo die Lehrerin kein Wort Englisch kann.
    Frei sprechen kannst Du ganz sicher. Pflege Deine Talente dafür, stärke sie, stell Dich auf ihre Seite und bleibe ihnen - vor allem in Schwierigkeiten - treu.
    Nicht mit dem Stottern sollte man sich abfinden sondern mit seinen Talenten!
    Ich freue mich auf Deinen Erfolg.
    Franz Josef Neffe

    Jeder ist der Chef seiner Kräfte und Talente. Mit dem, was sie mit Dir machen, zeigen sie Dir, wie weit Du sie und Dich beachtet, verstanden und gut gehandelt hast.
    Deine Sprechtalente stottern ja nicht zum Spaß: Schließlich müssen sie dabei immer DICH aushalten mit all dem Schrott, den Du Dir dabei denkst, den Du fühlst und ständig wiederholst. Da machen sie konsequenterweise einfach mit, damit Du irgendwann doch mal genau zur Kenntnis nimmst, was DU da immer mit Dir machst. Es gibt kein Stottern, das nicht verursacht wird, und es ist unsere Lebensaufgabe, zu lernen, die Bedingungen für das Leben aus uns heraus zu ändern. Bei meinen Recherchen für die Ich-kann-Schule ist mir aufgefallen, dass die Erfolgschancen in dem Maße steigen, wie der Betroffene bereit ist, Verantwortung für sich zu übernehmen und seinen in Not geratenen Kräften Antwort persönlich zu geben. Ein innerer Dialog ist unerlässlich, um die Not zu wenden, und er sollte nicht bloß technische sondern persönliche Qualität haben. Stottern ist im Kern ein Problem wie jedes andere, und es wird vom Leben nur zu dem einen Zweck gestellt, dass es gelöst wird.
    Kompetent etwas dazu sagen kann, wer seine ersten zwei Probleme konkret gelöst hat. Nach der zweiten Lösung, wird es klar, dass Lösung kein Zufall ist sondern gesetzmäßig erfolgt - auch bei noch größeren Problemen. Ich wünsche guten Erfolg, er ist möglich.
    Franz Josef Neffe

    Zitat

    Original von Hamschta
    ich bin auch deiner meinung, dass es wichtig ist, sich in das öffentliche leben einzubringen und sich nicht ständig von seiner angst fertigmachen lässt. denn je mehr man sich zb im unterricht einbringt umso mehr schrumpft die angst.

    und zu j.f.neffe:
    wenn du meinst, dass ich auf meinem schatten rumtanze, dann mein das eben. aber ich das ist immer noch besser als im schatten zu stehn und sich klein zu machen! ich werd auch weiterhin "auf dem schatten stehen" und gegen meine angst ankämpfen.
    grüße

    Da schmunzle ich ein wenig, Hamschta. Irgenwann wirst Du was Besseres vorhaben als gegen Angst zu kämpfen. Solange Du Lust hast dazu, machst Du es eben; das gibt tiefe Lebenserfahrung, die einem sehr nützlich werden kann. Die Kraft, die man fürs Kämpfen verbraucht, steht einem nicht fürs Leben zur Verfügung. Nun bist Du ja die Chefin Deiner Kräfte und es würde für sie womöglich sinnerfüllender sein, wenn Du ihnen andere Aufträge gibst. Wenn sie durch Deine Stärkung wachsen, wächst Du mit. Probier es einfach aus, dann weißt Du es aus eigener Erfahrung. Ich freue mich auf Deinen Erfolg.
    Franz Josef Neffe

    Nein, Hamschta, ich sage nicht immer, dass das Stottern nicht auftritt, wenn wir es nicht als Peinlichkeit oder Problem sehen. Du kannst aber nachlesen, wo Du willst, wir sind alle ein bisschen betriebsblind (ich auch immer wieder) und sehen nur das, was uns ein, zwei Reitworte signalisieren. Das bringen wir dann sofort mit etwas Bekanntem in Verbindung. Nicht selten höre ich dazu noch: "Alles klar!" Wenn ich aber konkret nachfrage, was wie klar ist, ist in aller Regel überhaupt nichts klar. Vor zwei Jahren hatte ich z.B. ein Seminar mit Pädagogen über Autosuggestion. Am Anfang meinten sie, alles schon zu kennen. Dann haben wir einen ganzen Tag lag an immer wieder neuen Beispielen konkret gesehen, dass es immer ANDERS ist. Wir haben zu fast allem mindestens eine theoretische Schablone irgendwann UNGEPRÜFT übernommen; das gibt uns das Gefühl, das alles zu wissen. Bei der ersten konkreten Prüfung stellt sich jedoch heraus, dass es meistens falsch war.
    Stottern IST ein Problem, ob Du eins draus machst oder nicht. Das Leben stellt uns die Probleme = die Aufgaben. Griech. "pro-blema" kommt von dem Verb "ballein" und ist einfach der BALL, den uns das Leben pro = für/vor/zu-spielt, damit wir damit gut weiterspielen. Ein Problem bedeutet nicht mehr und nicht weniger als dass wir noch im Spiel sind und das Leben noch was mit uns vorhat unds von uns erwartet.
    Das Leben macht nicht alles für uns. Den Ball spielt es uns zu, weil wir für das Weiterspielen unsere Fähigkeiten entdecken, entwickeln, trainieren, lenken und gut einsetzen lernen sollen. Der Sinn des Problems = der Lebensaufgabe ist, dass wir unsere Fähigkeiten entdecken, entfalten, entwickeln, eine neue Beziehung zu ihnen bekommen und lernen, lernen, lernen.
    Dass einem das Stottern "schnurzpiepsegal" ist, ist nur ein kleiner Schritt des Lernweges. Es geht nicht bloß ums Stottern beim Stottern. Sehr viel mehr und wichtiger geht es um die Beziehung zu seinen Fähigkeiten, Talenten, Kräften, zu ihrer Wahrnehmung und Pflege. Davon dass Dir das Stottern egal ist, werden Deine so sensiblen, feinen Sprechtalente und Persönlichkeitstalente nicht satt und nicht fit.
    Sich nicht ums Problem kümmern heißt noch nicht sich und seine Talente lieben.
    Wenn Du jetzt z.B. das Autogene Training lernst, kann das (sensibel gemacht) ein guter FORMALER Umgang mit sich selbst sein. Das ist mir zu wenig. Über dem guten FORMALEN Umgang mit sich gibt es den guten PERSÖNLICHEN Umgang mit sich selbst. Der ist viel umfassender und tiefer und hat dieselbe suggestive Kraft wie wenn Du Deine Möglichkeiten auf eine Formel reduzierst.
    Ich staune, mit welcher Verbissenheit (nicht nur) in der Stotterszene ständig Techniken und Methoden hin und her geschoben werden. Man erwartet sich schon gar keine Möglichkeit von einer Überprüfung des normalen Denkens und des normalen Umgangs mit sich selbst - dabei läuft das täglich 24 Stunden. Und es läuft bei allen, die an ihrem Problem noch leiden, schief. Wenn man also sein Problem im Leben nie lösen will, dann braucht man nur den Weg zu gehen, den alle gehen. Jeder fühlt sich auf diesen Misserfolgspfaden ausgezehrt und einsam und sucht andere an sich zu binden mit heißen Tips, die ihm selbst noch nie geholfen haben, ein Problem zu lösen.
    Als Kind warst Du mit Deinen Freunden - denen IN Dir und denen um Dich herum - beschäftigt und glücklich. Dein Schnellauftalent innen hat Dir Anerkennung der Kinder außen gebracht, Dein Tiereverstehentalent innen die Anerkennung der Tiere und Erwachsener. Mit 8 hast Du es dann durch die Brille der Erwachsenen sehen gelernt. Das ist noch nicht die Krone der Schöpfung; da geht es noch weiter, sehr weit.
    Du siehst ja: Die Erwachsenen sagen, sie haben Dich kaum verstanden. Das gilt nicht nur dem Stottern. Von wem also solltest Du gelernt haben, Dich zu verstehen? Vom Beisüiel von lauter Nichtverstehern lernt man auch Nichtverstehen. Unbewusst. Ist es nicht interessant, wass das Leben Dir für Aufgaben stellt? Es kennt Dich in- und auswendig und führt Dich Schritt für Schritt in Deine Tiefen, wo Deine kostbarsten Kräfte & Talente liegen und darauf warten, gehoben und entwickelt zu werden. Deine Zukunft liegt nicht in irgendeinem alten Stiefel, sie liegt in der Entdeckung, der Entfaltung und im Aufblühen Deiner feisten Kräfte.
    Ich freue mich auf Deinen Erfolg.
    Franz Josef Neffe

    Ja, Harry, das ist eine ganz wichtige Beobachtung: Das Stottern wird dadurch stärker, dass man selbst es füttert.
    Wir werden pausenlos vom Leben mit Energie versorgt und in dem Augenblick, wo ich nicht an mein Können glaube, fließt die ganze Energie dem Nichtkönnen zu und macht es stark. Wo die Energie fließt, geht alles von allein.
    Wenn ich ein mein komplexes Lebenssystem eingreifen will, brauche ich für alle wichtigen Dinge unbedingt die Instanz, die alle Lebensfunktionen lenkt. Das ist das UNBEWUSSTE oder einfach GEIST. Es managt z.B. meine 100 Billionen Zellen und u.a. auch meine Sprechfunktionen. Mit dem bewussten Verstand, mit dem wir immer alles machen wollen, können wir im Leben nicht mal bis zur Billion zählen.
    Da ist doch klar: All die Dinge, die Sorgen machen, kann nur das Unbewusste lösen. Und das tut es, wenn wir nett zu ihm sind.
    Also bitte nicht abhärten: sonst werden wir hart! Fürs Überleben brauchen wir Flexibilität. Das Unbewusste hat sie für uns bereit. Und es akzeptiert uns immer, auch wenn wir uns nicht akzeptieren. Wir müssen nur mal hinschauen, was da für immense Chancen für uns bereit liegen. Ich grüße freundlich.
    Franz Josef Neffe

    Warum lebst Du nicht mal, was Du schreibst?
    FAIR-LIEBT in Deinen Namen, in Deine Sprache, in alle Deine Talente, die doch überhaupt nicht verdient haben, dass Du Dich wegen ihnen schämst und mit Tonnen von Angst- und Ohnmachtsgedanken und Zweifeln an ihnen selbst überlädst.
    Wann willst Du denn anfangen, mit dem UNFAIR-LIEBEN Dir gegenüber aufzuhören? Nenne doch mal eines Deiner so feinen Talente, das es nicht verdient hätte, von Dir geliebt zu werden. Wenn der Mensch liebt, lenkt die rechte Gehirnhälfte sein Leben, und die KANN NICHT STOTTERN, selbst wenn sie wollte. Warum gönnst Du Deiner linken Gehirnhälfte nicht mal Urlaub?

    Es geht überhaupt nicht um die Schuldfrage sondern um das Gesetz von Ursache und Wirkung, dem Du schon wieder - mit (auto-)suggestiver Wirkung - ausweichst.
    Warum nimmst Du DICH nicht wenigstens so wichtig wie ich?
    Ich grüße herzlich.
    Franz Josef Neffe

    Nein es ist nicht verrückt. Es ist schusselig. Das ÄHM-Programm hast DU selbst programmiert. Und dann tust Du verwundert, dass es funktioniert. Wenn man so erfolgreich programmieren kann, es aber gar nicht versteht, sollte man es endlich lernen. Nur: was machst Du den ganzen Tag, wenn Du diese Probleme nicht mehr hast?
    ????????????

    Franz Josef Neffe

    Warum kommt so ein TV-Team nicht mal auf die Idee, jemand zu suchen, der das Problem schon gelöst hat. Filme über die üblichen Therapiegeschäfte gibts doch schon eine Anzahl.
    Mit K.D.Ritter habe ich mich z.B. schon öfters gefragt: "Warum gibt es keinen Verein ehemaliger Stotterer?" Es gibt doch eine ganze Menge ehemaligeStotterer, aber für die interessiert sich scheints kein Mensch.
    Wollen die, die lebenslang stottern, vielleicht gar nicht wirklich davon los? Gibt es "zwei Arten von Stotternden": a) solche, denen das Stottern und b) solche, die sich selbst am wichtigsten ist/sind?
    Wäre doch wirklich Zeit, auch hier mal aus dem Kreislauf im Topf des üblichen herauszufragen.
    Guten Erfolg!
    Franz Josef Neffe

    Wenn man ein Problem wirklich lösen will, gehört einfach dazu, dass man irgendwann wenigstens die Augen aufmacht.
    Du bist NICHT ÜBER den eigenen Schatten gesprungen, Hamschta, sondern DRAUF. Drum hast Du auch weder den Schatten noch das Problem hinter Dir gelassen sondern Du tanzt immer noch auf beidem herum anstatt in Deinem Leben weiterzugehen.
    Und Du machst nun auch noch den Tanzlehrer für die anderen und forderst sie auf, mit Dir DEINEN Tanz mitzumachen. Das ergibt einen prima Tanz- bzw. Stotterclub, bei dem immer das Stottern der Mittelpunkt ist, um den alle ALS RANDFIGUREN herumtanzen.
    Eine Weile kann das echt lustig sein. Wenn es genug ist, kann ja jeder weitergehen. Guten Tanz, Weg und Erfolg!
    Franz Josef Neffe

    Ganz egal ob es ein Professor sagt oder ein Schuster: Niemand auf dieser Welt ist für die Aussage "incurabilis" ("unheilbar") kompetent; das ist nichts weiter als eine destruktive Suggestion. Leider, da wir alle uns die Suggestion haben tabuisieren lassen, mit in den Regel vernichtender Wirkung auf uns. Aber wie der Todesfluch der13.Fee im Märchen von Dornröschen so ist auch jede Suggestion umwandelbar. Durch bewusste Autosuggestion, am besten in der hohen Qualität von E.Coué.
    Wenn Du Deine beschriebene Entwicklung exakt beobachtest, erkennst Du, wie sich Deine "geistige Tätigkeit" bei jedem Entwicklungsschritt aufgerichtet hat und wie Du dabei gewachsen bist. Wenn del Ferro & Co. das verstanden hätten, hättest Du solche Erlebnisse mit 13 schon haben können.
    Die Technik ist immer sekundär. Probleme erscheinen zwar als SACHprobleme aber sie sind immer MENSCHLICHE Probleme. Wir müssen das SEIN-Problem lösen, nicht das SCHEINproblem. Werde der beste Freund aller Deiner Talente,incl. Sprechtalent, dann werden Deine Talente Deine besten Freunde udn tun alles für Dich. Ich freue mich auf Deinen Erfolg.
    Franz Josef NeffeSach

    Wer ist wichtiger: Die Panik oder Du?
    Wer ist stärker: Die Panik oder Du?
    Als Ich-kann-Schule-Lehrer würde ich statt der Panik mich selbst stärken - durch Autosuggestion in der hohen Qualität von E.Coué. Guten Erfolg!
    Franz Josef Neffe

    Es ist Dein Sprachtalent - Talente sind Seelen-und Geisteskräfte - dem was fehlt: Stärke, Ruhe, Aufrichtung, Selbstachtung, Selbstliebe,.....? Di kannst Deinen Geistes- und Seelenkräften ohne weiteres einfach zusprechen und zudenken, was ihnen fehlt. Wo die Schwäche liegt, ist letztlich sekundär, nur GESTÄRKT müssen die Kräfte werden. Guten Erfolg also!
    Franz Josef Neffe