Hallo Alex,
dann will ich hier mal eine andere Erfahrung reinbringen.
Ich kenne die van-Riper-Therapie (von Andreas Starke und anderen) und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.
Ist jetzt schon bald 20 Jahr eher, aber das ist ja egal.
Ich hatte damals recht stark gestottert, aber auch das Glück, auch damals scvhon recht selbstbewusst zu sein.
Deshalb hat "van-Riper" optimal zu mir gepasst (hatte ich das Gefühl), während Haussdörfer, DelFerro etc. gar nicht emin Ding war.
Nach erstem kräfigen Aha-Erlebnis ("also auch die anderen Stotterer vermeiden meisterlich" und "meine Tricks werden sofort duirchschaut") habe ich mich für diesen non-avoidance-Ansatz begeistert, da er mir sehr logisch vorkommt.
Um die Story nicht zu lang zu machen: Ich war sehr schnell praktisch symptomfrei (fast zu schnell). Erst ein Jahr später (meine damalige Partnerin trennte sich von mir) hatte ich noch mal einen Rückschlag und stotterte wieder häufiger. Dann habe ich das Ganze noch mal aufgearbeitet, wir hatten eine kleine selbstorganisierte van-Riper-Übungsgruppe in Stuttgart (aus der Stotterer-Selbsthilfe), ging ein paar Samstage.
Das ist nun lange her, ich arbeite heute viel mit Menschen, Teams etc. und als Trainer.
Ich bin zwar auch heute nicht immer völlig symptomfrei, halte aber Seminare, wobei ich oft stundenlang spreche, rede auf Kongressen usw.
MIR hat van-Riper bzw. Andreas Starke bestens geholfen, das passte (m.E.) zu meinem Denken und meiner Persönlichkeit.
Aber ich weiss natürlich, dass es auch andere erfolgreiche Therapien gibt.