Beiträge von Tommiw

Kostenlos: 5 Übungen gegen Stottern

Mit unseren erprobten Übungen lernst Du, Dein Stottern zu reduzieren – kostenlos und von zuhause.

Jetzt anmelden und sofortigen Zugang zu den Übungen gegen Stottern erhalten.

    Hallo M. J.
    hallo Stotterer,


    ich kann deinen Erfahrungsbericht zwar folgen aber nicht ganz nachvollziehen.


    Mir scheint du hast während deiner Therapie mit Herrn Greifenhofer seine Art und Weise der Herangehensweise nicht verstanden und wie ich dich dort erlebt habe hast du der Therapie auch wenig Chance zu gegeben. Vielleicht warst du nicht motiviert dich darauf einzulassen oder er war für dich nicht der richtige Ansprechpartner. Wobei man hier auch sagen muss, eine Therapie funktioniert durch die Methode und nicht nur durch die Sympatie zum Therapeuten.


    Mir persönlich hat die Therapie sehr viel gebracht. Ich fand seine Herangehensweise sehr anschaulich. Er hat Beispiele aus dem Leben zur Einführung gebracht, die für mich gut nachvollziehbar waren. Ich habe mich in den geschilderten Verhaltensweisen wiedererkannt und mich auf seine Lösungsansätze eingelassen.


    Zu deiner Kritik, dass die Therapie einen Tag verkürzt wurde, musst du aber auch erwähnen, dass dies aufgrund der kleinen Gruppe gemacht wurde, da man mit nur 2 bis 4 Stotterern viel effektiver arbeiten kann. Dieser Tag ist auch entgegen deiner Darstellung keines Fall verloren. Wie Herr Greifenhofer mir und auch bestimmt dir gesagt hat, bleibt dieser Tag im Gesamtpaket erhalten und kann bei dem Aufbauseminar, was im Kaufpreis enthalten ist, angehängt oder zu einem späteren Zeitpunkt zur Auffrischung, wenn sich Fehler eingeschliffen haben, genutzt werden.
    Deine Anmerkung, dass die Therapie selbst nur drei Stunden gedauert habe pro Tag finde ich auch etwas merkwürdig. Klar hätte das etwas länger sein können, aber wenn das Tagesthema vermittelt wurde, muss man es nicht noch bis zum Erbrechen wiederholen.
    Wie schon in meinen früheren Therapien erlebt, war es auch hier Pflicht nach der Therapie in der Gruppe raus zu gehen und weiter ohne Aufsicht des Therapeuten zu üben. Ich denke das ist in den meisten Therapien so üblich. Auf jeden Fall war es bei meinen bisherigen so.
    Hier muss erwähnt werden, dass ich erlebt habe, dass du dich dort immer sehr schnell verabschiedet hast. Ansceinend hattest du keine Lust oder Motivation die Woche effektiv zu nutzen und sprechen zu üben. Oder du hattest keine Lust auf die Gruppe. Ich denke das ist aber ein entscheidender Faktor um den gewünschten erfolg zu erreichen.
    Auch Herr Greifenhofer ist schließlich kein Zauberer und kann das Stottern nicht einfach weghypnotisieren. Er kann uns nur eine Anleitung zur Selbstheilung an die Hand geben und uns bei der Korrektur der noch vorhandenen Fehler behilflich sein.
    Die von die kritisierten Übungen , Frage-Antwort-Lesen, Ich packe meinen Koffer, Telefonieren etc. dienten alle dem Erlernen und Trainieren der richtigen Atmung. Hier ging es nicht um den Unterhaltungsfaktor oder Spaß an diesen Übungen sondern unter anderem darum sich daran zu gewöhnen, nur die benötigte Luftmenge einzuatmen und das typische Stottererproblem des falschen Atmens in geregelte Bahnen zu leiten. Es scheint dieses Ziel hast du nicht erkannt.
    Die angesprochene Hypnose ist nicht der Kern der Greifenhofermethode sondern meiner Meinung nach eine Ergänzung oder ein Hilfsmittel zur Verstärkung und Festigung der erlernten Methode und der positiven Erlebnisse.
    Die Methode besteht schließlich aus drei Schritten. Dadurch das man jemanden in die Augen schaut, kann man nicht mehr daran denken bei welchem Wort man hängen bleibt. Durch die kontrollierte Einatmung hat man die richtige Menge Luft und Ruhe und dein Argument du wüsstest dann nicht was du sagen willst kommt mir als Ausrede rüber. Ich weis aus eigener Erfahrung und durch Gespräche mit anderen dass wir als Stotterer einen enormen Wortschatz und Denkleistung damit gebunden haben/hatten Wörtern bei denen wir stottern bzw. stottern könnten auszuweichen.


    Das der Ort nicht optimal war hat Herr Greifenhofer ja auch eingesehen und sein Institut dem entsprechend wieder zurück in die Eifel verlegt. Dort hat man zwar nicht die optimale Verkehrsanbindung aber es ist sonst toll dort.


    Ich kann nur abschließend sagen, wer sich auf die Methode einlässt und aktiv mitarbeitet, kann damit sein Stottern abstellen. Klar muss aber auch jedem sein, dass es nach dieser Woche nicht geheilt ist, sondern anschließend noch viel an sich arbeiten im Alltag nötig ist. Das habe ich aber auch bei meinen vorherigen Methoden, die mir viel weniger geholfen haben erlebt.


    Ihr habt auch die Möglichkeit euch die Therapie an einem Probetag anzusehen und zu testen.


    Dir M.J. wünsche ich bei der Suche nach der für dich passenden Therapie viel Glück und Erfolg. Ich denke aber auch dabei wirst du hart an dir arbeiten müssen.