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Welttag des Stotterns 2018

Der Welttag des Stotterns am 22. Oktober erinnert daran, dass 1 Prozent der Weltbevölkerung dauerhaft vom Stottern betroffen ist – das entspricht 800.000 Menschen in Deutschland sowie jeweils über 80.000 Menschen in Österreich und der Schweiz.

Problemzonen des Stotterns

Stottern ist eine Redeflussstörung, die durch häufige Unterbrechungen und/oder Wiederholung bzw. Dehnung von Lauten während des Sprechablaufs gekennzeichnet ist (grüner Button). Die damit verbundenen Angst-, Scham- und Unzulänglichkeitsgefühle führen häufig dazu, dass die Betroffenen Sprechsituationen vermeiden und sich zunehmend aus dem sozialen Leben zurückziehen. Was die Ursachen des Stotterns sind, ist bis heute nicht abschließend erforscht (roter Button).

Da es sich beim Stottern um ein komplexes Phänomen handelt, das sich in äußeren (hörbaren), aber auch inneren (psychischen) Symptomen äußert, sind deutliche und anhaltende Verbesserungen im Sprechfluss nur mit einer entsprechend vielschichtig angelegten Therapie möglich.

Betroffene trainieren gegen Stottern

Das von Hans Liebelt 1997 gegründete Stotterer-Training geht auf genau diese Herausforderung ein. Es wird an fünf Standorten – Lüdenscheid, Hamburg, Berlin, Wildberg (Württemberg) und Drosendorf (Österreich) – angeboten und umfasst neben der Einübung einer speziellen Atem- und Sprechtechnik unter anderem verschiedene Meditationen und Selbsterfahrungselemente.

Eine wesentliche Besonderheit des Stotterer-Trainings, in der es sich von den meisten anderen Therapien unterscheidet, ist der Stellenwert der Nachsorge: Teilnehmer werden auch nach dem Seminar begleitet, beispielsweise mithilfe von Skype-Sessions oder ggf. einer Krisenintervention. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Mitglied beim Stotterer-Training zu werden und Folgeseminare zum stark ermäßigten Preis zu buchen – das erleichtert das Dranbleiben.

Videodokumentationen belegen die Fortschritte der Teilnehmer; einige eindrucksvolle Vorher-nachher-Aufnahmen sind hier zu sehen (und zu hören):

Mit gutem Beispiel vorausgehen

Auch Kinder können am Stotterer-Training teilnehmen, teilweise gibt es sogar eigene Kids-Seminare mit besonders vielen kindgerechten Übungen (stop-stottern.de/blog/weihnachten-2016/#tab2-1788/).

Die Eltern werden intensiv in die Therapie eingebunden, sodass sie das nötige Know-how haben, um mit ihren Kindern zu Hause weiterzuüben. Hier einige Videos mit Eltern-Feedback:


stop-stottern.de/leo-0275/


stop-stottern.de/thomas-0273/


stop-stottern.de/elisabeth/

Teilnehmern aller Altersgruppen steht reichlich vertiefendes Übmaterial zum Downloaden, Nachlesen, Anhören und Anwenden zur Verfügung: etwa die kostenlose Stotterer-Training-App mit vielen Funktionen, die speziell entwickelte Stotterer Trance Meditation oder Online-Teachings zu Themen wie Konditionierung und Achtsamkeit

(stop-stottern.de/konditionierung).

Nicht zuletzt ist beim Stotterer-Training, der Stottertherapie mit Herz, auch immer eine große Portion Spaß dabei, wie dieses Video beweist:

stop-stottern.de/julius/.

Mit seinem ganzheitlichen Ansatz, der das Stottern dauerhaft deutlich reduzieren kann, verhilft das Stotterer-Training den Teilnehmern zu mehr Sicherheit, Gelassenheit und Lebensfreude.

Übungen und Tipps gegen Stottern