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Stottern vermeiden durch Stotterer-Training und Stottertherapie
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Kraftvolles Spiel hilft Kindern, das Stottern zu besiegen. Dipl.-Psych. Thomas Rudolf übt mit Niklas, Stärke zu zeigen.
Foto: Kraftvolles Spiel hilft, das Stottern bei Kindern zu besiegen.

Stottern bei Kindern durch kindgerechte, spielerische Stottertherapie entzaubern

Kinder lernen leicht und spielerisch das Stottern zu besiegen, wenn das Interesse des Kindes geweckt ist. Stotterblocks werden einfach weggepustet und Buchstabenwürmer in Mücken verwandelt. Therapeut und Trainer sind für die Kleinen Spielkamerad, Freund und Vorbild zugleich. So hilft die Therapie auch gegen das Stottern bei Kindern. Der liebevolle, warmherzige Umgang miteinander ist die Basis für Vertrauen, das auf gegenseitigem Respekt aufbaut.

Stottern ist kein Zeichen mangelnder Intelligenz, im Gegenteil

Stotternde Kinder sind oft überdurchschnittlich begabt und sollten gefordert und gefördert werden. Aktives, körperbetontes Atmen und Sprechen, Quizspiele und das Einbeziehen in ernsthafte Diskussionen mit Erwachsenen setzen lebendige, anspruchsvolle Reize, denen Ruhe- und Konzentrationsphasen folgen. Die Kinder arbeiten in ihrem Tempo und nach ihrem Vermögen zwanglos aber beständig mit den Werkzeugen des Stotterer-Trainings an der Korrektur ihres Sprachfehlers bzw. Sprechfehlers und an ihrer inneren Einstellung gegenüber dem Stottern und dessen Problematiken.

Stottern ist bei Kindern oftmals gut zu behandeln

Schauen Sie sich die > Erfahrungsberichte einiger Eltern an. Das Stotterer-Training bewirkt bei vielen Kindern eine Reifung und Stabilisierung ihrer Persönlichkeit. Das macht sich im Familienleben und bei den schulischen Leistungen deutlich bemerkbar. Durch die an die Bedürfnisse der Kinder angepassten Meditations- und Entspannungsübungen werden Grundlagen für geistiges und emotionales Wachstum gelegt.

Einen allgemeinen Überblick über die Auswirkung der Meditation können Sie im > Forum für Stotterer bekommen. Auf der Startseite von > www.stop-stottern.de finden Sie die Video-Dokumentation eines Vaters, dessen Sohn am Stotterer-Training teilnimmt.

 

Stottern bei Kindern durch intensive Zuwendung therapieren.
Stottern bei Kindern durch intensive Zuwendung therapieren. (Foto: www.stop-stottern.de)

Die Therapie des Stotterns bei Kindern ist für uns nicht einfach nur ein Job

"Wiederholung ist die Mutter des Lernens," sagt ein altes Sprichwort. Geduld und Einfühlungsvermögen haben einen hohen Stellenwert bei der Therapie des Stotterns. Das gilt natürlich auch bei Jugendlichen und Erwachsenen. Jedoch ist die soziale Kompetenz des Therapeuten bei der Stottertherapie mit Kindern besonders wichtig. Thomas Rudolf und Hans Liebelt haben als Kinder selbst stark gestottert und können daher die psychischen Aspekte betroffener Kinder bestens nachempfinden.

Wenn Kinder stottern, kann sich in ihnen ein negatives Selbstbild entwickeln. Dieser gedankliche und letztendlich unbewusst ablaufende Konditionierungsprozess kann durch geeignete Übungen und Therapiemaßnahmen weitgehend verhindert werden.

Ein wirksames Mittel hierzu ist die Anwendung des Psychodrama. Moreno entwickelte das Psychodrama, als "diejenige Methode, welche die Wahrheit der Seele durch Handeln ergründet", mit dem Ziel "die menschliche Spontaneität freizusetzen und gleichzeitig in das gesamte Lebensgefüge des Menschen sinnvoll zu integrieren". Warum das Psychodrama gerade bei Kindern so wirkungsvoll sein kann, entnehmen Sie dem nachfolgenden Text (Quelle: wikipedia).

Psychodrama kann bei Kindern gegen Stottern und in der Schule helfen

(Quelle: wikipedia) "Die Anwendung in der Schule ist erprobt. Psychodrama kann in der schulischen Arbeit eingesetzt werden.

Anlass für die Anwendung dieser und verwandter Techniken im praktischen Alltag ist die weit verbreitete Beziehungslosigkeit zwischen Lehrern und Schülern in Deutschland, die eine Ursache für breites Versagen, Aussteigertum und Aggression in der Schule ist. Wenn Lehrer aus der emotionalen Beziehung zu ihren Schülern aussteigen, steigen Schüler aus der Schule aus. Somit ist diese Technik geeignet, einerseits den Beziehungsmisstand zwischen Lehrer (Selbstverständnis "reiner Fachlehrer" = Unterrichtsvollzugsbeamter) und Schülern, wie auch unerwünschtes Verhalten von Kindern in Gruppensituationen der Schule zu bearbeiten.

Ziel der Arbeit mit dieser Technik zur Verhaltensänderung ist die Übertragung von alternativen Verhaltensmustern in die eigene Rolle. Das Kind oder der Jugendliche soll durch Dopplung, Rollentausch, Spiegeln oder den "Therapeuten" als agierenden Deuter Rückmeldung erhalten über Rollenverhalten und was es bewirkt. Dabei ist nicht der Rollentausch auf der realen Ebene, sondern ein Arbeiten auf der Symbolebene ausschlaggebend für die erfolgreiche Anwendung der Psychodramatechnik. Also nicht der Schüler nimmt die Rolle des Lehrers ein und der Lehrer spielt den rebellischen Schüler, sondern es müssen Symbole her, an denen das Thema abgearbeitet wird. Der Rollentausch auf der realen Ebene wäre eine paradoxe Intervention aus der Sicht der sozialpsychologischen Therapie." (Quelle: > wikipedia)

 

Video vom Stottern bei Kindern

Video vom Stotterer-Training 13. und 20. Juni 2008

Christoph zu Beginn des Stotterer-Trainings und nach einer Woche Stotterer-Training in Wildberg-Schönbronn. Die Dokumentation zeigt, dass selbst bei relativ starkem Stottern eine hohe Sprechflüssigkeit erreicht werden kann. Jedoch sind auch Zielstrebigkeit, das Erlangen innerer Sicherheit und ruhevolle Gelassenheit maßgeblich für bleibende Erfolge bei Kindern.

Video-Clip vom 13. und 20. Juni 2008
Video-Clip der Mutter vom 20. Juni 2008 (folgt)

 

Stottern bei Kindern - Malte nach der ersten Therapiewoche

Training hilft gegen Stottern

     
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