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Hans

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Donnerstag, 27. Februar 2003, 12:02

Meditieren: Was ist Meditation? Wie meditiere ich?

Hallo, liebe Leute, ich stelle mal einen Ausschnitt der von Loulou entdeckten Seiten gegliedert ins Forum. Es ist sehr aufschlussreich und lesenswert.


1. Was ist Meditation?

Meditation kommt von lat. "medias" (Mitte) oder/und vom lat "meditatio" (Nachsinnen, in Gedanken vertieft sein). Unter Meditation werden im allgemeinen Techniken verstanden, die geeignet sind, einen Bewusstseinszustand herbeizuführen, der in entscheidenden Punkten vom normalen Tagesbewusstsein abweicht. Entscheidend für eine Meditation ist die Konzentration auf einen Gegenstand der Betrachtung. Dieser Gegenstand der Betrachtung wird sozusagen allein in die Mitte unserer Aufmerksamkeit gestellt und erfüllt unser gesamtes Bewusstsein.

Bei einer Meditation - egal welche Technik praktiziert wird - konzentriert sich der Meditierende in der Regel auf einen visuellen, olfaktorischen, akustischen oder gedanklichen Reiz und bemüht sich, diesen Gegenstand seiner Betrachtung alleine in seinem Wachbewusstsein zu fixieren und alle anderen Reize und Gedanken aus seinem Bewusstsein auszuschließen.

Meditation darf nicht mit simplen Entspannungstechniken wie "autogenes Training" verwechselt werden. Weder von der Wirkung noch von dem Einfluss auf die Gehirnstromaktivität besteht hier eine große Gemeinsamkeit. Während Autogenes Training als Selbstkonditionierungsmaßnahme eher symptomatisch wirkt, den Geist "beruhigt" und innere Spannungen einfach "vergessen lässt", schärft Meditation die Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit und Ausgeglichenheit des Bewusstseins.

Obwohl sowohl Meditation als auch Selbsthypnose eine bestimmte Form von Trance bewirken, sind die typischen suggestiven Entspannungsmethoden zielgerichtet (auf Entspannung) und die Meditation ist unmittelbar ziellos. Während AT und andere Methoden die Suggestibilität erhöhen und das "Selbst-Bewusstsein" eher schwächen, wird das Selbst durch Meditation gestärkt und die Suggestibilität vermindert. Der wichtigste Vorteil der Meditation gegenüber Autogenem Training, Biofeedback und anderen Entspannungstechniken ist jedoch die Tatsache, dass mehr Meditierende die regelmäßigen Übungen durchhalten als Übende der anderen Disziplinen. Dies liegt - wie Carrington meint - vor allem an dem Belohnungscharakter, den die Meditation bereits nach kurzer Zeit für den Meditierenden entwickelt; die Meditierenden freuen sich auf ihre regelmäßige Meditation.

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Donnerstag, 27. Februar 2003, 12:02

2. Was bewirkt Meditation?

Kennzeichnend für die Meditation ist ein Bewusstseinszustand, wie er durch keine andere Technik erreicht werden kann; dieser Bewusstseinszustand wird nicht nur als solcher empfunden, er lässt sich auch medizinisch nachweisen:

Egal, welche Meditationstechnik angewandt wird, erhöht sich durchweg signifikant messbar die Alphawellenaktivität beim Menschen. Alphawellen kommen sonst nur bei Zuständen mit tiefer Entspannung oder im Bereich zwischen Wachen und Schlafen zum tragen. Neben der starken Alphawellenaktivität kommt es bei der Meditation zu einer starken "Glättung" und Synchronisierung der anderen ableitbaren Gehirnstromkurven. Damit einher geht eine Verringerung des Stoffwechsels um ca. 7% gegenüber normalen Ruhezuständen.

Der Neurologe J.P. Banquet, der Meditierende mit dem EEG untersuchte, stellte fest, dass sich in sehr tiefer Meditation die Hirnwellen vom Alpha- in den Beta-Zustand wechselten und sich eine Phasengleichheit zwischen den Ableitungen verschiedener Gehirnareale ausbildete. Banquet nannte diesen Effekt Hypersynchronismus. Dieser Effekt tritt in jener Phase auf, die von TM-Meditationslehrern als "reines Bewusstsein" bezeichnen, einem "objektlosen geistigem Zustand". In diesem Zustand befinden sich auch jene "Fakire", die sich schmerzlos und blut- los den Leib mit langen Säbeln durchbohren, ohne dabei eine Regung zu zeigen.

Teilweise ist bei diversen Studien durch EEG-Ableitung nachgewiesen worden, dass Meditierende teilweise kurz "einnicken", was sich durch charakteristische Muster auf dem EEG erkennen lässt. Danach befragt, können sich die Meditierenden meist nicht daran erinnern, geben jedoch sehr häufig einen tiefen und ausgeglichenen Entspannungszustand nach der Meditation zu Protokoll.

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Donnerstag, 27. Februar 2003, 12:04

3. Langzeitwirkungen der Meditation

Wird ein Mensch einer Stresssituation ausgesetzt, zeigt er eine sogenannte GHR (GalvanischeHaut-Reaktion) Bei Meditierenden zeigt sich während der Meditation eine - für Entspannungszustände typische - Erhöhung des Hautwiderstandes. Neben diesem temporären Effekt sind jedoch in mehreren Studien Langzeitwirkungen der Meditation nachgewiesen worden:

Orme-Johson konnte zeigen, dass regelmäßig (1-2 mal täglich!) Meditierende wesentlich besser mit Stress umgehen können, als Normalmenschen: Um diese Wirkung nachweisen zu können, sammelte er eine Gruppe Meditierender und eine Gruppe Nicht-Meditierender und setzte sie häufig überraschendem Lärm mit der Stärke eines Presslufthammers aus, wobei er den Hautwiderstand aufzeichnete. Es zeigte sich, dass die Meditierenden nach 11 Versuchen keine GHR (Stress) mehr zeigten, während die Nicht-Meditierenden nach 30-40 derartigen Reizen immer noch starke GHR aufwiesen.

In einer anderen Studie untersuchte das gleiche Forscherteam die sogenannte "spontane GHR" (SGHR); der Durchschnittsmensch scheint in bestimmten Zeitabständen kleine "Alarmsignale" (SGHR) zu geben, so dass er sich selbst "wachsam hält". Im allgemeinen werden um so mehr von diesen SGHR produziert, je ängstlicher ein Mensch ist. Es zeigte sich, dass Meditierende nur ein Drittel der SGHR produzierten, wie Nichtmeditierende.

Damit einher geht die Tatsache, dass Meditierende wesentlich geringere Angstwerte haben, als Nichtmeditierende. In psychischen Extremsituationen haben damit Meditierende wesentlich bessere Überlebenschancen als Nichtmeditierende. Gestützt wird diese Erkenntnis dadurch, dass die Lactosewerte im Blut Meditierender geringer sind, als bei Nichtmeditierenden. Lactose wird vom Körper bereitgestellt, um Angst- und Fluchtreaktionen zu ermöglichen.

Eine weitere wichtige Erkenntnis ist jene Fenwicks, dass Meditierende einen um 7% geringeren Sauerstoffverbrauch in gleichen Aktivierungszuständen haben, als vergleichbare Nichtmeditierende. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass der Körper entspannter ist und der Muskeltonus im Ruhezustand verringert ist.

Viele direkt oder indirekt stressbedingte Krankheiten wie Hypertonie, ständige Infektionen, Krebs, Herzkranzgefäßerkrankungen u.v.m. lassen sich durch Meditation nachhaltig positiv beeinflussen.

Ein sehr Wichtiger Effekt ist bei langfristiger Meditation die Veränderung der Selbst- und Umweltwahrnehmung. Bedingt durch tiefgreifende Veränderung der hormonalen Steuerungsmechanismen unseres Körpers und der Funktion unseres Gehirns bewirkt Meditation eine langfristige Veränderung der Umweltwahrnehmung.

Meditation bewirkt also bei regelmäßiger "Anwendung" eine extreme Umstrukturierung der Persönlichkeit; besonders unstete Personen können schon nach wenigen Wochen regelmäßiger Meditation erhebliche Änderungen in ihrem Verhalten feststellen und eine Anhebung ihres Wohlbefindens registrieren. Ähnlich den Anschauungen im Zen-Buddhismus kann der Meditierende sich von seiner Zwanghaftigkeit und seiner emotionalen Verknüpfung mit äußeren Ereignissen lösen und sich völlig von Stress und Ärger frei machen. Hat der Meditierende Schmerz, nimmt er ihn zwar war, identifiziert sich aber nicht mit ihm: "Da ist Schmerz, aber ich habe keinen Schmerz". Auf diese Weise kann man effektiver, weil angstfreier seinen Zielen entgegenarbeiten. Man legt mit seinem Verstand Ziele fest und beginnt daran zu arbeiten; erreicht man diese Ziele dann aber nicht (sofort), lässt einen dieses Missgeschick gleichgültig, weil man zwar das Ziel erreichen will, aber nicht das Ziel "hat" (d.h. sich damit nicht identifiziert).

Viele Personen, die sich mit Zielen voll identifizieren, um an einem "großen" Ziel ihr gestörtes Selbstwertgefühl anzuheben, verlieren persönlich und schwächen sich und ihren Organismus, wenn ein solches Ziel dann scheitert; kann man von solchen leidenschaftlichen Verbindungen ablassen, berührt einen auch kein Leid, wenn ein Ziel scheitert. Meditation ist geeignet, solche Kreisläufe, die zu schwerer Krankheit führen können, zu durchbrechen und durch innere Gewissheit und Ruhe zu ersetzen.

Durch diese Haltung, die sich fast zwangsläufig aus regelmäßiger Meditation ergibt, kann man sich von jeder Art innerer und äußerer Zwangslage befreien; egal was auch geschieht, es geschieht nicht mit dem Meditierenden, da er sich emotional "nicht darauf einlässt".

Kombiniert man diese gleichmütige (nicht gleichgültige!) Haltung mit einem gesund ausgeprägten Pflichtbewusstsein, kann man ohne große Anstrengung ungeheure Leistungen vollbringen. Weniger aufreibend und anstrengend ist eine solche Haltung schon deshalb, weil man nicht soviel Energie durch Sorgen und innerer Reibung verbraucht.

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Donnerstag, 27. Februar 2003, 12:05

4. Wie funktioniert Meditation?

Bei so vielen positiven Wirkungen der Meditation, die sich in den ganzen oben zitierten Studien gezeigt haben, stellt sich natürlich unwillkürlich die Frage, wie es sein kann, dass eine solch simple Technik wie die Meditation eine derart komplexe Umstrukturierung im menschlichen Gehirn auslösen kann.

Bezieht man Kenntnisse mit ein, die sich aus dem Studium künstlicher neuronaler Netze (KNN) ergeben, kann man erkennen, dass gerade die komplexen Informationsverarbeitungsmechanismen in den neuronalen Netzwerken unseres Gehirns sehr gut geeignet sind, um Erklärungsmodelle für Meditation zu finden.

Wichtiger Schlüssel zum Verständnis dieser Zusammenhänge ist die Organisation der Neuronen unseres Gehirns in so genannten Aktivierungsmustern. Gruppen von Neuronen reagieren mit "erlernten" zeitlichen Aktivierungsmustern auf Reize und verarbeiten diese so. Jedes erlernte Gesicht, jeder Name, den wir kennen und jedes Muster, welches wir identifizieren, ist charakterisiert durch eine ganz spezielle Kombination aus gemeinsam aktivierten (d.h. "feuernden") Neuronen, die bei entsprechenden Reizen durch gegenseitige Aktivierung für einen ganz kurzen Moment gemeinsam "aufblitzen" und uns die "Erinnerung" daran bringen, dass wir einen ähnlichen Reiz schon einmal wahrgenommen haben. Jede Erinnerung ist durch ein spezielles neuronales Ensemble repräsentiert.

Unser Bewusstsein ist durch eine Folge solcher neuronalen Cluster-Aktivierungen charakterisiert: Verschiedene Erregungszustände wechseln sich ab, wobei es durchaus oft dazu kommt, dass einzelne Neuronen an mehreren dieser Cluster beteiligt sind - nur eben phasenverschoben.

Reduziert betrachtet, kann man sagen, dass unser Bewusstsein und unser inneres Abbild der Realität weitgehend durch die Beschaffenheit der möglichen neuronalen Aktivierungsmuster unseres Gehirns charakterisiert werden kann.

Um flexibel auf Umweltreize reagieren zu können, hat die Natur uns die Fähigkeit gegeben, Tageserlebnisse in Form neuer Aktivierungsmuster zu speichern. Oft stehen nun neu erlernte Inhalte in krassem Widerspruch zu bereits gespeicherten. Kommt es nun zu einer gleichzeitigen Reaktivierung dieses widersprüchlichen Wissens, gerät das Bewusstsein in eine instabile Lage, da einzelne neuronale Cluster unruhig zwischen verschiedenen möglichen Zuständen hin und her springen und Neuronen, die sowohl an dem einen, als auch an dem anderen Aktivitätsemsemble beteiligt sind, mehr zufällig als gerichtet "feuern". Im ungünstigsten Falle wird das Bewusstsein dadurch instabil und kann kein eindeutiges Aktivierungsmuster annehmen.

Obwohl solche Instabilitäten häufig vorkommen, stellt sich uns unser Bewusstsein als stabil dar, da das Gehirn Mechanismen entwickelt hat, die regelrechte "Notschaltungen" zustande bringen, welche in uns die Illusion der Kontinuität unserer Wahrnehmung erhalten.

Bei einer Häufung solcher instabiler Phasen würde jedoch die tatsächliche Kontinuität unseres Bewusstseins aufhören zu existieren und damit würden psychotische Symptome auftreten; "die" Persönlichkeit würde zerstört werden. Um aber trotz widersprüchlicher Lernerlebnisse und damit widersprüchlicher Aktivierungsmuster "psychische" Kontinuität zu wahren, räumt ein spezieller Mechanismus in unserem Kopf regelmäßig auf: Der Hypocampus reaktiviert nachts während der Traumphasen die vorhandenen alten und neuen Aktivierungsmuster mehrmals und räumt solche "Zielkonflikte" aus: Das neue Wissen wird dem alten "angepasst" - stark vom bisher erlernten abweichende Inhalte werden gelöscht und oft wird zwischen konkurrierenden Aktivierungsmustern ein Kompromiss regelrecht trainiert. Auf diese Art und Weise werden "paradoxe Informationen aus dem Gedächtnis gelöscht und das Gedächtnis funktioniert eindeutig und damit stabil.

Wird dieser Mechanismus in seiner Funktion behindert, wie es bei Schlafentzug vollständig und bei der Einnahme von Schlaftabletten zum Teil geschieht, rutscht das Gehirn in einen chaotischen Zustand und produziert immer mehr widersprüchliche Aktivierungsmuster. Nach längerem Schlafentzug stellen sich Wahnvorstellungen und Psychosen ein, da das ständig erregte Gehirn von einem Aktivierungsmuster zum nächsten geschleudert wird, ohne aber innerhalb einer stabilen Erkennungsphase verharren zu können.

Bei der Meditation wird ein ganz besonderer Zustand erreicht, den man noch nicht genau charakterisieren kann. Es gibt jedoch einige Hinweise darauf, wie dieser Zustand zu deuten sein könnte. Interessant ist hierbei der oben bereits beschriebene Hypersynchronismus-Effekt: Die Tatsache, dass eine Synchronisierung im EEG auftritt, deutet darauf hin, dass während der Meditation alle möglichen (oder viele) neuronalen Anregungsmuster im Gleichtakt aktiviert werden. Neuronen, die - aufgrund ihrer unterschiedlichen Aktivitätsclusterzugehörigkeit - normalerweise niemals gleichzeitig aktiviert werden, synchronisieren sich und das Bewusstsein löst sich für Momente einfach auf und weicht einem nicht definierten Zustand.

Neuronen, die jedoch gleichzeitig aktiviert werden, "lernen" sich gegenseitig zu erkennen und bilden Verknüpfungen. Durch diese Verknüpfungen können Bewusstseinszustände, die sich "fremd" sind, das heißt niemals gleichzeitig auftreten, sich aufeinander abstimmen. Aktivierungszustände, die sich normalerweise gegenseitig ausgeschlossen haben und zu einer "Zersplitterung" des Bewusstseins führten, treten nun gleichzeitig auf und gleichen sich aus; dem Bewusstsein werden die Extreme innerer Informationsspaltungen genommen und es wird wieder einheitlicher und aufnahmefähiger. Auch nach der Meditation bleibt dieser Zustand noch einige Zeit erhalten, da die Neuronen prinzipiell alle Zustände erlernen, die mit gemeinsamer Aktivität einhergehen.

Während im Schlaf immer nur gravierende und punktuelle Asymmetrien ausgeglichen werden können, ist es in der Meditation möglich, generelle Asymmetrien zu synchronisieren und damit das ganze Gehirn zu stabilisieren.

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Donnerstag, 27. Februar 2003, 12:06

5. Meditationstechniken

Neben den oben beschriebenen Techniken, die die wichtigsten Elemente aus allen bekannten Meditationstechniken vereinen, gibt es mehrere "Schulen", die alle Wert auf verschiedene Dinge legen und versuchen, auf ihre jeweils ganz spezielle Weise dem Schüler Meditation beizubringen.

Aufgrund der Ähnlichkeiten braucht auf diese Techniken hier nicht näher eingegangen zu werden. Die Charakteristika der bekanntesten Meditationsarten seien hier kurz aufgeführt:

1. TM (Transzendentrale Meditation):
Eine der bekanntesten Richtungen wird von der IMS (International Meditation Society) gelehrt.

2. CSM (Clinical Standardized Meditation):
CSM wurde vor allem für Laborexperimente entwickelt und ist sehr leicht zu erlernen. Auch die CSM ist im wesentlichen identisch mit der unten dargestellten Mantram-Methode.

3. Die Benson-Methode
Diese Methode ist mit der oben dargestellten Atemtechnik im wesentlichen identisch. Benson fordert darüber hinaus aber seine Schüler auf, sich nur auf die Atmung zu konzentrieren und alle anderen Gedanken zu ignorieren oder sich von ihnen abzuwenden. Statt des "Ein-Aus" soll der Schüler das Ausatmen zählen. Vorteil: Schnellerer Erfolg, Nachteil: Höhere Konzentration ist erforderlich.

4. Die "open focus"-Methode:
Diese Methode ist im wesentlichen identisch mit der Benson-Methode. Sie unterscheidet sich eigentlich nur dadurch, dass man nicht nur auf die Ausatmung, sondern auf Ein- und Ausatmung achtet.

Wie man schon an diesen vier Beispielen sehen kann, unterscheiden sich die einzelnen Techniken nur wenig voneinander; lediglich die Art und Weise der Annäherung an den meditativen Zustand wird etwas anders akzentuiert. Betrachtet man alle diese Methoden unter dem EEG oder mit anderen objektiven Untersuchungsmethoden, ergeben sich keine signifikanten Unterschiede. Da jedes Bewusstsein anders strukturiert ist, kann man nur empfehlen, die Methode so lange zu wechseln, bis man seine individuelle Methode gefunden hat.

Hans

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Donnerstag, 27. Februar 2003, 12:08

Bibliographie zum Bereich "Meditation"

  • Bagchi P.K. / Wenger M.A., "Simultaneous EEG and other Recordings during some Yogig practices", Journal of Electroencephalography and Clinical Neurophysiology, 10/1958
  • Carrington Patricia, "Das große Buch der Meditation", O.W.Barth-Verlag
  • Hinton G.E., "Wie neuronale Netze aus Erfahrung lernen", Spektrum der Wissenschaft 11/1992 (Schwerpunktheft Bewußtsein)
  • Oeser E. / Seitelberger F., "Gehirn, Bewußtsein und Erkenntnis"
  • Orme-Johnson, "Autonomic stability and Transcendental meditation", in Psychosomatic medicine, 35/1973
  • Popper / Eccles, "Das Ich und sein Gehirn", piper
  • Rohr Wulfing von, "Meditation", goldmann
  • J. Winson, "Auf dem Boden der Träume, beltz
  • Zeki Semir M., "Das geistige Abbild der Welt", Spektrum der Wissenschaft 11/1992

Matze B. Goode

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Montag, 29. November 2004, 17:16

Ich push den tollen Beitrag mal nach oben...

Dieter

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Donnerstag, 2. Dezember 2004, 00:18

Vipassana

Meditatiation an sich kann ja durchaus kurzweilig sein. Vor allem mit den umgebenden Happenings.

Die reine Achtsamkeit auf sich selbst. Das ist schon eine härtere Nummer.

Kerstin

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9

Donnerstag, 2. Dezember 2004, 20:23

???????

Hallo Dieter,

könntest Du bitte etwas genauer erklären, was Du damit meinst!

So kann ich da alles Mögliche hinein interpretieren und weiß aber nicht, ob ich Dich überhaupt richtig verstanden habe.

Kerstin
:sonne::sonne::sonne::sonne::sonne::sonne::sonne::sonne:

Ein hoffnungsloser Optimist
ist einer, der an's Gute glaubt,
und dem, auch wenn er traurig ist,
nichts auf der Welt die Hoffnung raubt.

Dieter

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10

Freitag, 3. Dezember 2004, 22:52

Vipassana

Vipassana braucht keinerlei Erklärung.

Vipassana ist da, wenn man es braucht. Vipassana ist da, wenn man es sich erwünscht.

Spanni

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Samstag, 4. Dezember 2004, 10:20

Hi!

was ist eigentlich der Unterschied zwischen "Hypnose" und "Meditation"?

Das würde mich mal interessieren!

Gruß Dirk

sprotti

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Freitag, 18. März 2011, 10:00

Danke für diese umfangreichen Erklärungen zum Thema Meditation.

Die Artikel haben mich so neugierig gemacht, dass ich beschlossen habe meinem Freund einen Gutschein für einen Meditationskursus bei meiner Heilpraktikerin zu schenken. Der habe ich nämlich von meinem Interesse daran erzählt und zufällig gibt sie sogar Kurse.

Lass mich überraschen und werde berichten=)
:juhuu: :juhuu: :juhuu:
„Mein Suchen nach allen möglich Ausdrucksmitteln ist so etwas wie göttliches Stottern.
Ich bin von dem prächtigen Zusammenbruch der Welt geblendet.“ (Henry Miller)

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Freitag, 18. März 2011, 10:01

@ Spanni: Hypnose -->Wiki
:juhuu: :juhuu: :juhuu:
„Mein Suchen nach allen möglich Ausdrucksmitteln ist so etwas wie göttliches Stottern.
Ich bin von dem prächtigen Zusammenbruch der Welt geblendet.“ (Henry Miller)

Franz Josef Neffe

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Sonntag, 12. Juni 2011, 02:29

"meditari" = "den Raum durchmessen

Lat. "meditari" ist das Grundwort zu "Meditation" und das bedeutet: "den Raum durchmessen". Unser "Meter" leitet sich auch davon ab. In der neuen Ich-kann-Schule bin ich also dabei, wenn ich den Raum durchmesse, wenn ich meditiere, und dann weiß ich, was ich tue. Die Zwangsvorstellung, man müsse sich durch "Meditation" in irgendeine Mitte zwingen, die man gar nicht kennt, empfinde ich in der Praxis nicht als hilfreich.
Hypnose ist auch so ein ungenau gebrauchtes Wort. Im Lebensschlüssel Autosuggestion habe ich das alles dargestellt. Enstanden ist es aus dem Magnetismus / Mesmerismus. Allerorts zogen Wandermagnetiseure ihre Shows ab, die sie z.B. "Conversationi" nannten. Der britische Augenchirurg James Braid (1795-1860) nahm 1841 an so einer Veranstaltung des Wandermagnetiseurs LaFontaine in Manchester teil und wiederholte die gesehenen Versuche zu Hause. Was er dabei erlebte, nannte er "Neurohypnosis" = "Nervenschlaf". Daher stammt das Wort Hypnose.
Ich grüpße freundlich.
Franz Josef Neffe

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Montag, 13. Juni 2011, 00:09

Ist doch alles ganz einfach

Hallo Herr Neffe !

Es gibt einige Dinge die mir an Ihren Beiträgen auffallen und mich stören.
Das erste: Das Baukastenprinzip.
Ich hab mir mal die Mühe gemacht und Ihren Namen gegoogelt. Es kam heraus, dass
Ihre Beiträge in unzählbar vielen Foren quer durch die Therapie- und Gesundheitsszene zu finden sind.
Das kuriose daran ist: Die Beiträge sind alle gleich ! Standardisiert.
Sie tauschen lediglich die Namen der Beschwerden/ Einschränkungen aus.
Bemerkenswert fand ich den Beitrag im im Esoterikforum zum
Thema: Muskelaufbautips:

Frage:
Ich geh seit rund 2 monaten jetzt ins fitnessstudio trainieren mit freunden. Man sieht auch schon resultate. würde das allerdings doch etwas vorrantreiben .
Kennt ihr tipps? in der ernährung oder sonst etwas. Übungen brauch ich keine .ich will lediglich dass der muskelaufbau gefördert wird. danke für jeden tipp :)

F.J Neffe:
Rede doch mit Deinen Muskeln! Schließlich bist Du ihre Chefin. Und die Chefin aller Deiner Kräfte, Organe, Talente usw. Für mich als ich-kann-Schule-Lehrer ist die direkte Ansprache an die Kräfte und Teile des Menschen, von denen ich etwas will, ganz selbstverständlich. Wenn Du in einer Firma arbeitest, dann freust Du Dich doch auch, wenn Du den CHEF mal kennenlernst und er Dir sagt, wie wichtig Du bist und was Du für die Firma tun kannst. Ich wünsche Dir guten Erfolg.
Franz Josef Neffe

Ersetzte die Begriffe Muskel durch: Stottern, Legasthenie, Epilepsie, ADHS, Rauchen, Liebeskummer und vieles mehr.
Diese Form von Beiträgen lese ich seit Jahren im Forum für Stotterer.

Ich denke, dass erfolgreiche Therapie nicht nach dem Baukastenprinzip funktioniert.
Die zu erwartende Antwort auf diesen Beitrag wird wieder ähnlich standardisiert sein.
Eine Therapiemethode, die eine Antwort auf alle Art von Beschwerden hat, ist in meinen Augen mit größt' möglicher Vorsicht zu genießen.

Christoph
Popeln ist nicht der richtige Weg in sich zu gehen.
Spreche langsam, aber denke schnell.

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Freitag, 30. September 2011, 15:45

Meditieren für Gesundheit und Erfolg

Im Oktober beginnt in der Atem- und Sprechschule in Lüdenscheid das Angebot "Meditieren für Gesundheit und Erfolg". Einen Überblick zum Thema Meditation findest Du oben. (> nach oben)

Klick auf den Link, um die Termine auf unserer Facebookseite zu lesen. Mit einem Klick auf den "Like-Button" kannst Du dazu beitragen, dass immer mehr Menschen meditieren.


Vladislav

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Samstag, 21. Juli 2012, 02:18

Hallo Hans,

Also ich hatte vor einer langen Zeit meditiert, dann kam lange Zeit nicht nichts, bin aber dann irgendwie auf die Binauralen Beats umgestiegen, da sie die gleiche Wirkung haben sollen. Bisher ist es eig ganz Gut. Hat jemand damit schon erfahrungen gemacht? Ich höre die Beats ungefär seit knapp 2 Wochen und es hält bisher alles was es verspricht.

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Donnerstag, 26. Juli 2012, 11:56

Binaurale Beats gegen Stottern?

Hallo, Vladislav,

ich hatte mal eine Brain Machine. Das ist so etwas ähnliches, denke ich. Für meinen Geschmack sind diese Dinger zu "mechanisch". Beim "normalen" Meditieren geschieht die Fokussierung auf das Mantra oder den Atem etc. durch die bewusste Konzentration. Die Gedanken mischen sich ein und dadurch beginnt der "Lernprozess". Aber Versuch macht klug. Teste das Verfahren weiter und berichte uns von den Ergebnissen.

Liebe Grüße,

Hans

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