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Schler gewinnt: selbstbewusst und bessere Noten in der Schule

Unsere Tochter, Schler (11J.), hat auch an der Woche teilgenommen (Mai 2015). Wir haben im ersten Moment überlegt, ob das Sinn macht, dass sie an diesem Kurs teilnimmt und ob sie das ernst nimmt oder ob sie was lernt. Wir haben entschieden, dass sie teilnimmt, denn dies war unsere einzige Hoffnung. Sie war davor 2 Jahre lang bei der Logopädie, aber leider ohne Erfolg.

Die Therapeuten von der Logopädie wollen ihre Arbeit gut machen, aber sie wissen nicht wie. Diese bringen den Stotterern nur bei, zu akzeptieren, dass sie mit dem Stottern leben müssen, von Anfang an war dies für mich Quatsch. Wenn ich an einer Therapie teilnehme, möchte ich geheilt werden und nicht lernen damit leben zu müssen. Uns wurde gesagt, dass wir auch stotternd mit unserer Tochter sprechen sollten! Aber, wie bitte? Soll etwa die ganze Familie stottern, statt dass in der Familie nur einer stottert und die anderen ihm helfen? Ich habe meiner Frau gesagt, dass dieser Quatsch nichts bringt und wir einen anderen Weg finden müssen. Schließlich sind wir auf Hans gestoßen.

Ich bin vom Beruf Friseur und ich habe Menschenkenntnis, da merkt man auch, wer seinen Beruf mit Liebe macht und wer es nur wegen des Geldes tut. Hans ist ein Mensch, der helfen möchte. Dies ist sein einziges Ziel, wo er mit Erfahrung ran möchte, er gibt alles was er kann. Er übt seinen Beruf sehr herzlich aus. Kommen wir aber nun auf unsere Tochter Schler zu sprechen.

Leider haben wir erst spät dieses Feedback geschrieben. Schler hatte eine Woche teilgenommen, und weil es bei Hans ums Helfen geht, hat nicht nur Schler am Kurs teilgenommen, sondern die ganze Familie, weil Hans ganz genau weiß, dass wenn die Familie dabei ist, diese das Kind unterstützt. Dabei hatte er viel Geduld und war sehr respektvoll. Diese Woche war wie ein Wunder für Schler. Sie hat immer ab und zu die Atemübungen angewendet. Natürlich müssen die Kinder von den Eltern gestützt werden, sodass das Ziel nicht aus den Augen verloren wird. Wir haben selber gemerkt, dass Schler selbstbewusster geworden ist, die Umgebung hat gemerkt, dass das neue Selbstbewusstsein in Erscheinung getreten ist. Und was uns erstaunlich ist, ist dass dieses auch in der Schule angekommen ist. 70 % des Stotterns sind verschwunden. Wir werden auch zum Auffrischen wieder an einem Kurs teilnehmen, ich kann dies nur weiter empfehlen.
Schler's schulische Leistungen haben sich übrigens auch verbessert.

Wir sind sehr froh und dankbar darüber, dass es so Menschen wie Hans gibt.

Grüße,
Familie Aiso