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Meditation – die heilsame Kraft

Meditation hat einen positiven Einfluss auf unser Gehirn. Klinische Studien zeigen das. Inwieweit diese mentale Praxis wirksam von Schmerzen, Depressionen und Ängsten befreien kann, wird derzeit von der Wissenschaft untersucht. Kann die Meditation möglicherweise Krankheiten heilen oder uns sogar ganz vor ihnen bewahren? Es sieht ganz so aus.

Hans Liebelt meditiert seit 1973, also mehr als 40 Jahre. Schon damals spürte er die unterstützende und wohltuende Wirkung der täglichen Praxis auf die Fähigkeit des flüssigen Sprechens.

(Nachfolgend zitieren wir ARTE) "Heute wird ihre Wirkung medizinisch erforscht, was vielleicht bald neuen Behandlungsverfahren den Weg bahnen wird. Psychiater, Neurologen und Molekularbiologen wie Jon Kabat-Zinn haben eine Reihe positiver Auswirkungen des Meditierens auf die Funktion des menschlichen Gehirns und Organismus beobachtet. Dank der neuen Erkenntnisse hielten Meditationstechniken in Europa und den USA auch Einzug in den Krankenhausalltag. Sie werden begleitend bei der Behandlung verschiedener Krankheiten wie Depressionen, Angststörungen oder auch bei chronischen Schmerzen eingesetzt. Wie aber kann der Geist den Körper beeinflussen, und bis zu welchem Grad? Die Forscher beginnen, die biologischen Mechanismen zu verstehen, die dabei eine Rolle spielen. Durch regelmäßiges Meditieren lassen sich Gefühle besser regulieren, was wiederum dazu führt, dass die schädliche Wirkung von Stresshormonen auf unser Immunsystem vermindert wird. Auf diese Weise, so der derzeitige Forschungsstand, ist die Meditation in der Lage, entzündliche Erkrankungen, Abwehrkräfte und sogar die Zellalterung positiv zu beeinflussen. Außerdem verändert Meditieren nachweisbar die Hirnareale und verlangsamt möglicherweise die Hirnalterung. Die Dokumentation begleitet verschiedene wissenschaftliche Experimente, erläutert die komplexen physiologischen Zusammenhänge zwischen dem meditierenden Gehirn und dem Organismus und zeigt, welche medizinischen Anwendungen derzeit bereits möglich sind." (Bilder: ARTE)